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WACC (Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten)

Der Durchschnittssatz, den ein Unternehmen auf seinen Vermögenswerten verdienen muss, um sowohl Schuldner als auch Eigenkapitalinvestoren zufrieden zu stellen — wird als Diskontsatz in DCF-Bewertungen verwendet.

Was ist WACC (Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten)? — Definition

WACC (Weighted Average Cost of Capital) mischt die Eigenkapitalkosten und die Fremdkapitalkosten eines Unternehmens, gewichtet nach ihrem relativen Anteil an der Kapitalstruktur. WACC = (E/V × Re) + (D/V × Rd × (1 - T)).

WACC ist entscheidend in der DCF-Analyse, weil er als Diskontsatz verwendet wird — je höher der WACC, desto niedriger der Barwert zukünftiger Cashflows und damit der innere Wert.

Beispiel

Ein stabiles Konsumgüterunternehmen könnte einen WACC von 7–8% haben (niedriges Risiko, stabile Cashflows). Ein frühphasiges Biotech-Unternehmen ohne Umsatz könnte einen WACC von 15–20% haben (sehr hohes Risiko). Die Anwendung eines 7% WACC auf die prognostizierten Umsätze des Biotechs würde es dramatisch überbewerten.

WACC wird in jedem 100X Insider Report von BMInsider explizit offengelegt.

Häufige Fragen zu WACC (Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten)

Was bedeutet WACC (Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten) in der Praxis?
WACC (Weighted Average Cost of Capital) mischt die Eigenkapitalkosten und die Fremdkapitalkosten eines Unternehmens, gewichtet nach ihrem relativen Anteil an der Kapitalstruktur. Für Privatanleger heißt das: Wer den Begriff versteht, kann ihn auch in eigenen Portfolio-Entscheidungen anwenden — sei es bei der Aktienauswahl, der Renditebewertung oder der Risikoeinschätzung.
Wie hängt WACC (Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten) mit DCF (Discounted Cash Flow) zusammen?
WACC (Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten) und DCF (Discounted Cash Flow) sind eng verwandte Begriffe der Finanzwelt: Wer den einen kennt, versteht den anderen schneller — denn beide tauchen in realen Anlage-Situationen oft gemeinsam auf. Unser Glossar erklärt beide ausführlich.
Warum sollten Anleger WACC (Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten) kennen?
Eine solide Finanz-Terminologie ist die Grundlage jeder Anlageentscheidung. Egal ob Sie Geschäftsberichte lesen, Marktkommentare verfolgen oder selbst Aktien analysieren — zu wissen, was WACC (Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten) bedeutet, spart Zeit und vermeidet teure Missverständnisse.
Wo finde ich weitere Finanzbegriffe?
Unser komplettes Finanz-Glossar erklärt alle wichtigen Begriffe — von Alpha bis WACC — mit konkreten Beispielen und verständlichen Erklärungen, gezielt für Privatanleger geschrieben statt für Finanzprofis.
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