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ING Erfahrungen 2026

½3.5/5

ING bietet Wertpapierhandel als Teil ihres Vollbank-Angebots. Für Kunden die Girokonto und Depot unter einem Dach wollen.

Vollbank-KundenGelegenheitsanlegerSparplan
Reguliert durch
BaFin
Einlagensicherung
100.000€
Depot eröffnen →

Gebühren im Überblick

Ordergebühr
4.90€ + 0.25% (min 9.90€)
Kosten pro Trade
ETF-Sparplan
1.75%
Monatliche Rate
Depotgebühr
0€/Jahr
Jährliche Kosten
Zinsen auf Cash
0%
p.a. auf Cash

Handelbare Produkte & Features

Aktien
ETFs
Krypto
Optionen
Futures
CFDs
Bruchteile
Sparplan
Kostenloser Sparplan
US-Aktien
Europäische Aktien
Asiatische Aktien
Mobile App
Web-Plattform
Desktop-App
Demo-Konto

Vor- & Nachteile

✓ Vorteile
Bekannte Vollbank
Guter Service
Girokonto integriert
Kostenloses Depot
✕ Nachteile
Hohe Ordergebühren
Sparplan nicht kostenlos
Eingeschränkte Börsen

Handelsplätze

XetraFrankfurtDirekthandelNYSENASDAQ

Fazit: ING im Test

Die ING ist Deutschlands größte Direktbank, und ihr Depot lebt vor allem von dieser Verbindung: Wer ohnehin Girokonto und Tagesgeld bei der ING führt, bekommt das Wertpapierdepot ohne Grundgebühr dazu und verwaltet alles in einer Banking-App, deren Bedienung regelmäßig gelobt wird. Gehandelt wird über Xetra, Frankfurt, den Direkthandel sowie NYSE und NASDAQ; Sparpläne starten bereits ab einem Euro Rate. Der Service einer etablierten Großbank mit Millionen Kunden und die BaFin-Regulierung samt deutscher Einlagensicherung runden das solide Grundgerüst ab.

Bei den Handelskosten verliert dieses Gerüst jedoch deutlich an Charme. Mit 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Ordervolumens — mindestens 9,90 Euro — gehört die ING zu den teuersten Anbietern dieses Vergleichs, und die Sparplangebühr von 1,75 Prozent jeder Ausführung ist die höchste im Feld: Bei 200 Euro monatlicher Rate gehen Jahr für Jahr 42 Euro an die Bank, während Neobroker dieselbe Ausführung kostenlos anbieten. Auf Guthaben im Verrechnungskonto gibt es keine Zinsen, Optionen, Futures und Bruchstückhandel fehlen, und auch ein Demo-Konto sucht man vergeblich.

Der ehrlichste Vergleich ist der mit der comdirect, dem anderen großen Direktbank-Depot: Dort gibt es mehr Börsen, Derivate und bessere Analyse-Tools zu ähnlich hohen Orderkosten — die ING kontert mit der schlankeren Produktwelt und der populäreren Banking-App. Gegen Trade Republic, Scalable oder Smartbroker+ verliert die ING beim Preis in jeder Disziplin; die niedrige Sparplan-Einstiegsschwelle von einem Euro ändert daran nichts, solange jede Ausführung prozentual belastet wird.

Steuerlich liefert die ING den vollen deutschen Komfort: automatische Abführung der Abgeltungsteuer, Freistellungsauftrag, Verlusttöpfe, Steuerreporting — niemand muss sich hier um etwas kümmern. Das Fazit: Die ING ist ein bequemes Depot für treue Bestandskunden, die wenige Orders im Jahr aufgeben und den Komfort der Konto-Depot-Kombination höher gewichten als die Kosten. Für regelmäßige Sparplan-Anleger ist die Gebührenstruktur dagegen objektiv unattraktiv — die 3,5 Sterne spiegeln genau dieses Spannungsverhältnis zwischen solider Bank und teurem Broker.

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