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Flatex Erfahrungen 2026

½3.8/5

Flatex ist besonders in Österreich beliebt als steuereinfacher Broker mit Zugang zu vielen Börsen und Derivaten.

Österreichische AnlegerOptionshandelViele Börsen
Reguliert durch
BaFin / FMA
Einlagensicherung
100.000€
Depot eröffnen →

Gebühren im Überblick

Ordergebühr
5.90€ + Börsengebühr
Kosten pro Trade
ETF-Sparplan
1.50€
Monatliche Rate
Depotgebühr
0€/Jahr
Jährliche Kosten
Zinsen auf Cash
0%
p.a. auf Cash

Handelbare Produkte & Features

Aktien
ETFs
Krypto
Optionen
Futures
CFDs
Bruchteile
Sparplan
Kostenloser Sparplan
US-Aktien
Europäische Aktien
Asiatische Aktien
Mobile App
Web-Plattform
Desktop-App
Demo-Konto

Vor- & Nachteile

✓ Vorteile
Viele Handelsplätze
Optionen & Futures
Steuereinfach für AT
Demo-Konto
✕ Nachteile
Höhere Ordergebühren
Sparplan nicht kostenlos
Keine Zinsen auf Cash
Kein Krypto

Handelsplätze

XetraFrankfurtWienNYSENASDAQund weitere

CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. Ein Großteil der Privatanlegerkonten verliert beim CFD-Handel Geld. Stellen Sie sicher, dass Sie die Risiken verstehen und nur Geld investieren, das Sie bereit sind zu verlieren.

Fazit: Flatex im Test

Flatex ist in erster Linie eine Empfehlung für österreichische Anleger und für alle, die neben Aktien und ETFs auch Optionen und Futures handeln wollen. Der seit 2006 aktive Broker ist als steuereinfacher Anbieter für Österreich eine Seltenheit: Die österreichische KESt wird automatisch abgeführt, was die Steuererklärung enorm vereinfacht — ein Vorteil, den weder DEGIRO noch die deutschen Neo-Broker bieten.

Auch sonst ist das Angebot breit: Gehandelt wird an Xetra, Frankfurt, Wien, NYSE, NASDAQ und weiteren Plätzen, dazu kommen Optionen, Futures und CFDs — eine Produktpalette, die im deutschsprachigen Raum sonst eher Interactive Brokers abdeckt. Ein kostenloses Demo-Konto erleichtert den Einstieg in den Derivatehandel, die Depotführung selbst kostet nichts, und die Regulierung durch BaFin und FMA samt 100.000 € Einlagensicherung ist solide.

Der Preis dafür ist allerdings wörtlich zu nehmen: 5,90 € plus Börsengebühr pro Order sind ein Vielfaches dessen, was Trade Republic (1 €) oder Smartbroker+ (0 € ab 500 € Volumen) verlangen. Auch die rund 1.500 ETF-Sparpläne kosten je Ausführung 1,50 € — kostenlose Sparpläne gibt es schlicht keine, und bei 25 € Mindestrate frisst die Gebühr bei kleinen Raten ordentlich Rendite. Zinsen auf Cash? Fehlanzeige. Krypto? Gibt es nicht.

Im Vergleich zeigt sich das Profil deutlich: Gegen DEGIRO verliert Flatex beim Preis (dort kosten Orders ab 2 € plus minimaler Volumengebühr) und bei der Börsenauswahl, gewinnt aber für Österreicher haushoch durch die Steuereinfachheit — DEGIRO ist ausdrücklich kein steuereinfacher Broker für AT. Gegen Trade Republic ist Flatex der teurere, aber deutlich vielseitigere Anbieter mit echtem Börsen- und Derivatezugang.

Unser Fazit: Für deutsche Anleger, die nur Aktien und ETFs besparen, ist Flatex 2026 schlicht zu teuer — da liefern die Neo-Broker das bessere Paket. Wer aber in Österreich steuereinfach investieren will oder Wert auf Optionen, Futures und viele Handelsplätze legt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtangebot, das die 3,8 Punkte in unserem Test rechtfertigt. Eine Spezialisten-Empfehlung, keine für die breite Masse.

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