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Smartbroker+ Erfahrungen 2026

4.0/5

Smartbroker+ bietet kostenlose Trades ab 500€ Ordervolumen und kostenlosen Xetra-Zugang. Ein starker Konkurrent zu Trade Republic.

Kostenlose TradesSparplan-AnlegerPreisbewusste
Reguliert durch
BaFin
Einlagensicherung
100.000€
Depot eröffnen →

Gebühren im Überblick

Ordergebühr
0€ (gettex, ab 500€) / 4€ (Xetra)
Kosten pro Trade
ETF-Sparplan
0€
Monatliche Rate
Depotgebühr
0€/Jahr
Jährliche Kosten
Zinsen auf Cash
0%
p.a. auf Cash

Handelbare Produkte & Features

Aktien
ETFs
Krypto
Optionen
Futures
CFDs
Bruchteile
Sparplan
Kostenloser Sparplan
US-Aktien
Europäische Aktien
Asiatische Aktien
Mobile App
Web-Plattform
Desktop-App
Demo-Konto

Vor- & Nachteile

✓ Vorteile
0€ Trades ab 500€
Kostenlose Sparpläne
Xetra-Zugang
Optionen möglich
✕ Nachteile
Noch relativ neu
App noch in Entwicklung
Kein Zinsen auf Cash

Handelsplätze

gettexXetraund weitere

Fazit: Smartbroker+ im Test

Smartbroker+ greift die Neobroker mit deren eigenen Waffen an — und legt an einer entscheidenden Stelle nach. Ab 500 Euro Ordervolumen kostet der Handel über gettex null Euro, Xetra-Orders gibt es für vier Euro, und die rund 2.000 ETF-Sparpläne sind sämtlich kostenlos ab einem Euro Rate. Das Besondere am 2019 gestarteten Anbieter hinter dem Finanzportal wallstreet-online: Es gibt nicht nur einen Quasi-Handelsplatz, sondern neben gettex auch Xetra und weitere Börsen, dazu sogar Optionshandel — eine Kombination, die weder Trade Republic noch justTRADE in dieser Form bieten. Depotführung kostet nichts, BaFin-Regulierung und 100.000 Euro Einlagensicherung sind Standard.

Die Schwächen sind eher Reifegrad als Konzept. Die Plattform ist nach dem Relaunch zu Smartbroker+ noch vergleichsweise jung, die App wird sichtbar weiterentwickelt und wirkt stellenweise weniger poliert als die der etablierten Konkurrenz. Auf Cash-Guthaben gibt es keine Zinsen — gegenüber den 3,25 Prozent bei Trade Republic ein handfester Nachteil für alle, die größere Beträge zwischenparken. Und die Null-Euro-Kondition gilt eben erst ab 500 Euro Ordervolumen; wer kleinere Einzelorders aufgibt, zahlt Gebühren oder weicht auf den Sparplan aus.

Positioniert ist Smartbroker+ damit genau zwischen den Welten: günstiger als Trade Republic bei größeren Orders, flexibler bei den Handelsplätzen als jeder andere Neobroker, aber ohne das Zins- und App-Ökosystem der Marktführer. Gegen justTRADE, den zweiten Null-Euro-Anbieter, sprechen für Smartbroker+ der Xetra-Zugang, die Optionen und das größere Sparplan-Universum. Wer hingegen maximale Plattform-Reife oder Verzinsung sucht, bleibt bei den größeren Namen.

Steuerlich gibt es keine Überraschungen: Als deutscher Anbieter führt Smartbroker+ die Abgeltungsteuer automatisch ab, Freistellungsauftrag inklusive — österreichische Kunden müssen ihre Erträge dagegen selbst deklarieren. Das Fazit: ein sehr preisbewusstes Gesamtpaket für Anleger, die typischerweise Orders über 500 Euro aufgeben, Wert auf echte Börsen wie Xetra legen und auf Cash-Zinsen verzichten können. Die vier Sterne sind verdient, mit Luft nach oben, sobald App und Funktionsumfang das Niveau der etablierten Konkurrenz vollständig erreichen.

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