Comdirect Erfahrungen 2026
Comdirect ist eine Vollbank mit umfangreichem Wertpapierangebot. Für Anleger die alles aus einer Hand wollen.
Gebühren im Überblick
Handelbare Produkte & Features
Vor- & Nachteile
Handelsplätze
Vergleiche mit anderen Brokern
CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. Ein Großteil der Privatanlegerkonten verliert beim CFD-Handel Geld. Stellen Sie sicher, dass Sie die Risiken verstehen und nur Geld investieren, das Sie bereit sind zu verlieren.
Fazit: Comdirect im Test
Comdirect ist die richtige Adresse für Anleger, die keine abgespeckte Trading-App, sondern eine Vollbank mit Girokonto, Depot und persönlichem Support unter einem Dach suchen. Seit 1994 am Markt und heute Teil der Commerzbank, richtet sich der Anbieter an erfahrene Anleger und Derivate-Händler, die bereit sind, für Service und Auswahl etwas mehr zu zahlen.
Die Stärken liegen in der Breite: Gehandelt wird an allen deutschen und vielen internationalen Börsen, dazu kommen Optionen, Futures und CFDs, ein Demo-Konto sowie umfangreiche Analyse-Tools, die in dieser Tiefe kein Neo-Broker bietet. Mit Desktop-, Web- und Mobile-Zugang ist man auf jedem Gerät voll handlungsfähig, und der telefonische Support einer echten Bank ist gerade bei Problemen Gold wert. Rund 1.000 ETF-Sparpläne stehen bereit, etwa 150 davon kostenlos — bei 25 € Mindestsparrate. Die BaFin-Regulierung und 100.000 € Einlagensicherung sind als deutsche Bank ohnehin gesetzt.
Dafür langt Comdirect bei den Gebühren zu: 4,90 € plus 0,25 % pro Order, mindestens aber 9,90 € — das Zehnfache einer Trade-Republic-Order. Standard-Sparpläne kosten happige 1,5 % der Rate, und ohne regelmäßige Aktivität werden 1,95 € Depotgebühr im Monat fällig. Zinsen aufs Verrechnungskonto gibt es keine, Krypto fehlt komplett. Die Gebührenstruktur insgesamt ist komplexer, als sie sein müsste.
Der naheliegende Vergleich ist die ING, der andere Vollbank-Broker im Test: Beide verlangen identische Orderprovisionen (min. 9,90 €), aber Comdirect bietet mit Optionen, Futures, Demo-Konto und besseren Tools das deutlich vollständigere Wertpapierangebot — die ING ist dafür beim Depot bedingungslos kostenlos. Gegen Trade Republic oder Smartbroker+ verliert Comdirect beim Preis in jeder Disziplin, gewinnt aber bei Service, Börsenauswahl und Produktbreite.
Unser Fazit: Wer sein gesamtes Finanzleben bei einer Bank bündeln will, regelmäßig Derivate handelt oder schlicht Wert auf erreichbaren Support legt, bekommt bei Comdirect ein stimmiges, wenn auch teures Gesamtpaket — die 3,7 Punkte spiegeln genau dieses Verhältnis. Reine Kostenoptimierer und Sparplan-Anleger fahren mit einem Neo-Broker besser; ein Wechsel nur wegen der Tools lohnt selten.
