ING
★★★★★- Bekannte Vollbank
- Guter Service
- Girokonto integriert
- Kostenloses Depot
- Hohe Ordergebühren
- Sparplan nicht kostenlos
Detaillierter Vergleich aller Gebühren, Funktionen und Eignung — aktualisiert für 2026.
ING ist die bessere Wahl für Vollbank-Kunden, während Interactive Brokers für Profis punktet. Welcher zu dir passt, hängt von deiner Strategie ab — der Detailvergleich unten zeigt alle Unterschiede.
| Kennzahl | ING | Interactive Brokers | Differenz |
|---|---|---|---|
| Order-Gebühr pro Trade | 9,90 € | 1,00 € | 8,90 € günstiger bei Interactive Brokers |
| 10 Jahre Sparplan-Kosten @ 100 €/Monat | 1.188 € | 120 € | 1.068 € günstiger bei Interactive Brokers |
| Zinsen auf 10.000 € Cash (1 Jahr) | — | 4,33 % = 433 € | +433 € mehr bei Interactive Brokers / Jahr |
| Verfügbare Börsenplätze | 5 | 1 | +4 mehr bei ING |
| BMInsider-Rating | 3,5/5 | 4,5/5 | +1,0 bei Interactive Brokers |
Alle Gebühren, Produkte und Plattform-Features im direkten Side-by-Side-Vergleich. Der "Gewinner" zeigt, welcher Broker im jeweiligen Punkt vorne liegt.
| Merkmal | ING | Interactive Brokers | Gewinner |
|---|---|---|---|
| Gebühren & Kosten | |||
| Ordergebühr | 4.90€ + 0.25% (min 9.90€) | $0.005/Aktie (min $1) oder Fixed $1 | Interactive Brokers |
| ETF-Sparplan-Gebühr | 1.75% | - | Gleichauf |
| Depotgebühr | 0€/Jahr | 0€/Jahr | Gleichauf |
| Mindesteinzahlung | 0€ | 0€ | Gleichauf |
| Zinsen auf Cash | 0% | bis 4.33% (USD) | Interactive Brokers |
| Produktangebot | |||
| Aktien | Gleichauf | ||
| ETFs | Gleichauf | ||
| Krypto | Interactive Brokers | ||
| Optionen | Interactive Brokers | ||
| CFDs | Gleichauf | ||
| Bruchteile (Aktien) | Interactive Brokers | ||
| Anzahl Börsen | Xetra, Frankfurt, Direkthandel | 150+ Börsen in 33 Ländern | ING |
| Plattform & Tools | |||
| Mobile App | Gleichauf | ||
| Desktop-Plattform | Interactive Brokers | ||
| Demo-Konto | Interactive Brokers | ||
| Sicherheit & Regulierung | |||
| Reguliert durch | BaFin | SEC / FCA / BaFin | Gleichauf |
| Einlagensicherung | 100.000€ | $500.000 (SIPC) | Gleichauf |
| Gegründet | 1991 | 1978 | Gleichauf |
| Gesamt-Bewertung | |||
| Bewertung | ★★★★★ | ★★★★★ | Interactive Brokers |
Je nach Anlagestrategie und Erfahrung passt ein anderer Broker besser. So fällt die Wahl leichter:
Niedrige Hürden, einfache App, Demo-Konto und keine versteckten Kosten — ideal für den Einstieg in den Aktienmarkt.
Mehr zu Interactive Brokers →Tiefe Gebühren pro Order, viele Handelsplätze und Zugang zu Derivaten — wichtig wer regelmäßig handelt.
Mehr zu Interactive Brokers →Kostenlose Sparpläne, Zinsen auf Cash und keine Depotgebühr — wichtig wer regelmäßig kauft und hält.
Mehr zu Interactive Brokers →ING bietet Wertpapierhandel als Teil ihres Vollbank-Angebots. Für Kunden die Girokonto und Depot unter einem Dach wollen.
Besonders geeignet für: Vollbank-Kunden, Gelegenheitsanleger, Sparplan.
Interactive Brokers ist der Broker für Profis mit Zugang zu 150+ Börsen, allen Produktklassen und den günstigsten Gebühren für Vieltrader.
Besonders geeignet für: Profis, Vieltrader, Internationale Anleger, Optionshandel.
ING (früher ING-DiBa, 9 Mio.+ deutsche Bankkunden) und Interactive Brokers (US-domiziliert, gegründet 1978) zielen auf fast keine überlappenden User ab. ING ist die Mass-Market-deutsche-Direktbank — Girokonto, Extra-Konto, ETF-Sparpläne, Depot für Buy-and-Hold-Anleger. IBKR ist die globale professionelle Trading-Infrastruktur — 150+ Börsen, Multi-Asset (Optionen/Futures/FX/Anleihen), institutionelle Konditionen.
Ehrliche Einordnung: es gibt sehr wenige User, die plausibel zwischen diesen beiden wählen. Die meisten ING-Kunden sind Buy-and-Hold-ETF-Anleger, die von IBKRs Tiefe nichts hätten. Die meisten IBKR-Kunden sind aktive Trader, die ING's Depot-Angebot zu eng finden würden. Die interessante Frage ist, wann ein User vielleicht beides will — und die Antwort ist „fast nie, außer für sophistizierte Anleger, die ihr Girokonto bei ING für Banking-Einfachheit und ihr Depot bei IBKR für Trading-Tiefe halten".
Du bist deutscher Steuer-Resident und willst steuereinfach. ING führt 26,375 % KESt + Soli automatisch an der Quelle ab. IBKR ist nicht steuereinfach — manuelle Anlage-KAP-Einreichung erforderlich für jeden Trade, jede Dividende, jede Zinszahlung.
Du willst Girokonto + Tagesgeld + Depot-Bundle. ING bietet eine komplette Consumer-Banking-Suite. IBKR ist Depot-only ohne Consumer-Banking-Produkte.
Du willst deutschen Telefon-Support auf Deutsch. ING's deutsches Callcenter ist mit erfahrenen Spezialisten besetzt. IBKRs Support ist Englisch-only und primär ticket-basiert.
Du hältst Idle-EUR-Cash für freie Zinsen. ING's Extra-Konto zahlt 1,5–1,75 % Standard mit periodischen Promo-Sätzen höher. IBKR zahlt USD-Zins zu SOFR-basierten Tier-Sätzen, aber erst über 10 k $ Schwelle — für typische Retail-EUR-Balances ist ING strukturell sauberer.
Du willst EU-100k-Einlagensicherung im deutschen Bankenrecht. ING-Einlagen sind durch die deutsche EdB bei 100 000 € pro Kunde geschützt mit den rechtlichen Schutzmaßnahmen des deutschen Bankenrechts. IBKR-Cash ist durch SIPC bei 500 000 $ geschützt (höherer absoluter Betrag), aber unter US-Recht — für EU-Residenten ist die ING-Sicherung operativ sauberer.
Du bist Buy-and-Hold-ETF-Anleger mit 25–100 k Depot. ING's Depot ist gut genug für dieses Profil, und das gebundelte Banking-Erlebnis bietet echten Komfort. IBKRs Tiefe ist verschwendet.
Du handelst aktiv Optionen (5+ Kontrakte/Monat). IBKR bietet globale Optionsmärkte zu 0,65 $ pro Kontrakt (oder 0,15–0,55 $ Tiered). ING bietet keine Optionen. Für jeden aktiven Optionen-Trader ist IBKR die einzige Option.
Du handelst Futures, FX oder Anleihen. IBKR bietet Eurex-/CME-/CBOE-Futures, 100+ FX-Paare mit institutionellen Spreads, direkte Corporate- und Staatsanleihen-Märkte. ING bietet davon nichts.
Du handelst nicht-europäische Märkte. IBKR routet zu 150+ Börsen inklusive Tokio, Hongkong, ASX, TSX, Singapur. ING routet primär zu Xetra, Frankfurt, Direkthandel und US-Börsen — limitierte internationale Tiefe.
Du hältst 50 k+ in USD-Cash und willst institutionelle Sätze. IBKR zahlt SOFR-basierten USD-Zins zu Tier-Sätzen (4,33 %+). ING zahlt keinen konkurrenzfähigen USD-Zins. Für User mit US-Dollar-Exposure ist IBKR strukturell günstiger.
Du verwaltest Kapital über mehrere Konten. IBKR unterstützt Sub-Konten, Gemeinschaftskonten, Verwaltungskonten und IBKR Pro / Lite Tiers. ING ist Single-User-only.
Du bist Profi- oder Semi-Profi-Trader. IBKRs Order-Routing, Risk-Management-Tools, API und Reporting sind für High-Volume-Trader designt. ING's Depot ist Consumer-Grade.
Deutschland — ING ist steuereinfach, IBKR nicht. ING führt 25 % KESt + 5,5 % Soli + optional Kirchensteuer an der Quelle ab. IBKR Deutschland (über IBIE — IBKR Ireland) führt nicht automatisch ab. Du erhältst einen jährlichen Steuerreport mit Transaktionen, Dividenden, Gebühren, Vorabpauschale-Basis — musst aber Anlage KAP selbst einreichen, Sparerpauschbetrag selbst beanspruchen, FX-Gewinne/-Verluste auf USD-Positionen kalkulieren und US-W-8BEN-Anrechnung manuell handhaben. Das verlangt typisch einen Steuerberater mit Erfahrung bei internationalen Broker-Reports (~200–500 €/Jahr).
Österreich — keiner bietet austriakonform-Status. ING und IBKR verlangen beide Selbstmeldung über Anlage E1kv auf FinanzOnline für österreichische Residenten. Beide liefern jährliche Aufstellungen; keiner führt automatisch an die österreichische Finanz ab.
Vorabpauschale 2026: ING berechnet und bucht die Vorabpauschale automatisch am 2. Januar. IBKR weist die Vorabpauschale-Basis im Jahresreport aus; manuelle Anlage-KAP-INV-Einreichung erforderlich.
Quellensteuer auf US-Dividenden: ING rechnet die 15 % US-Quellensteuer automatisch auf die deutsche KESt an. IBKR behält 15 % (W-8BEN vorausgesetzt), rechnet aber nicht automatisch — du beanspruchst die Anrechnung in Anlage KAP.
Währungsgewinn-Tracking: EUR-steuerresidente Kunden mit USD-denominierten IBKR-Positionen lösen bei jedem Positionsschluss steuerpflichtige Währungsgewinne/-verluste aus. ING EUR-only-Operationen abstrahieren das weg.
Profil: 100 000 € Depot, 8 manuelle Orders/Monat à durchschnittlich 2 000 €, monatlicher 500-€-ETF-Sparplan, durchschnittlich 15 000 € Idle-EUR-Cash-Puffer.
| Posten | ING | Interactive Brokers |
|---|---|---|
| 120× Sparplan-Ausführung (1,75 %) | 1 050 € | ~100 € (Pro-Share-Min) |
| 960× manuelle Orders 2 000 € | 9 504 € (9,90 € je) | ~960 € (1 $ je) |
| Börsengebühren (40× ~2 €) | 80 € | oben enthalten |
| Cash-Zinsen (15k × 10J) | +2 625 € (1,75 % Extra-Konto) | +4 500 € (3,0 % EUR Ø) |
| Steuer-Handling (Steuerberater) | 0 € | ~2 500 € (10J × 250 €) |
| Netto-Kosten 10 J | 8 009 € | −940 € |
Die Differenz von 8 949 € ist sinnvoll und fast komplett erklärt durch ING's Pro-Order-Provisions-Gap bei hoher Handelsfrequenz. Für ein 8-Orders-pro-Monat-Profil ist IBKR strukturell die günstigere Option, selbst nach Steuerberater-Fees.
Reduziere Trading auf 1 manuelle Order pro Monat und das Bild kippt: ING kostet ~520 € über 10 Jahre (12 × 10 × 4,34 € Inkrement) plus 2 625 € Cash-Zins, IBKR kostet ~2 380 € (gleiche Orders + Steuerberater-Fee minus Cash-Zinsen). Bei niedriger Handelsfrequenz gewinnt ING entscheidend, weil die Steuerberater-Fee die kleinen Provisionseinsparungen überwältigt.
Wahl: ING (oder besser Trade Republic). IBKR ist auf dieser Skala verschwendet. Steuereinfach + gebundeltes Banking + 1-€-Sparpläne (Trade Republic) — alle dienen dem Anfänger besser.
Wahl: ING. Das gebundelte Banking ist ein echter Vorteil; das Depot gut genug; IBKRs Tiefe ungenutzt.
Wahl: Interactive Brokers. ING bietet keine Optionen oder Futures. Für User mit diesen Anforderungen ist IBKR die einzige Option.
Wahl: Interactive Brokers (mit ING fürs deutsche Girokonto). Das Hybrid-Setup — IBKR für Trading-Tiefe, ING für deutsches Consumer-Banking — fahren viele sophistizierte Anleger tatsächlich.
Wahl: Interactive Brokers. Das USD-denominierte IBKR-Konto mit institutionellen FX-Spreads ist strukturell günstiger als ING's EUR-only-Konversionskosten.
Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Vergleich von ING und Interactive Brokers.
Bei der Ordergebühr liegt Interactive Brokers mit $0.005/Aktie (min $1) oder Fixed $1 vorne, während ING 4.90€ + 0.25% (min 9.90€) verlangt. Beachte: Bei CFD-Brokern wirken Spreads als zusätzliche Kosten — der nominal niedrigere Preis ist nicht automatisch der günstigere.
ING ist reguliert durch BaFin, Interactive Brokers durch SEC / FCA / BaFin. Beide unterliegen damit europäischer Aufsicht. Die Einlagensicherung beträgt bei ING 100.000€ und bei Interactive Brokers $500.000 (SIPC).
Für deutsche und österreichische Anleger sind primär Aspekte wie deutsche Sprache, deutsche Regulierung und steuereinfacher Status wichtig. Schau dir die Spalten 'Reguliert durch' und 'Sprachen' im Vergleich an — DACH-Broker mit BaFin-Lizenz haben dort meist den Vorteil.
Weder ING noch Interactive Brokers bieten kostenlose ETF-Sparpläne. Wer regelmäßig sparen möchte, sollte einen anderen Broker mit Sparplan-Fokus prüfen.
Beide Broker unterliegen der Einlagensicherung ihrer Heimatregulierung. ING: 100.000€, Interactive Brokers: $500.000 (SIPC). Wertpapiere werden in Sondervermögen gehalten und sind im Insolvenzfall des Brokers geschützt.
Interactive Brokers liegt bei der Cash-Verzinsung mit aktuell 4.33% vorne. Achte auf die Bedingungen — manche Broker zahlen Zinsen nur mit Abo oder bis zu einem bestimmten Limit.
Beide Broker bieten eine native Mobile App. Die Bewertungen in den App-Stores sind jeweils gut. Welche App besser ist, hängt von deinen Anforderungen ab — teste am besten beide Apps mit einem Demo-Konto, falls verfügbar.
Ein Zweit-Depot ist sinnvoll, wenn ein Broker bestimmte Features bietet, die der erste nicht hat (z. B. Optionen, Krypto, mehr Börsen). Ein kompletter Wechsel lohnt nur, wenn die laufenden Gebührenunterschiede deutlich sind oder das aktuelle Depot wesentliche Funktionen vermissen lässt.
Melde dich bei dem Broker an, der zu deiner Strategie passt. Beide Anbieter sind reguliert und bieten ein Demo-Konto zum risikofreien Testen.