Broker-Vergleich 2026

ING vs. Interactive Brokers

Detaillierter Vergleich aller Gebühren, Funktionen und Eignung — aktualisiert für 2026.

ING
3.5/5
vs
Interactive Brokers
4.5/5
Unsere Empfehlung

ING ist die bessere Wahl für Vollbank-Kunden, während Interactive Brokers für Profis punktet. Welcher zu dir passt, hängt von deiner Strategie ab — der Detailvergleich unten zeigt alle Unterschiede.

Zahlen-Vergleich
KennzahlINGInteractive BrokersDifferenz
Order-Gebühr pro Trade9,90 €1,00 €8,90 € günstiger bei Interactive Brokers
10 Jahre Sparplan-Kosten @ 100 €/Monat1.188 €120 €1.068 € günstiger bei Interactive Brokers
Zinsen auf 10.000 € Cash (1 Jahr)4,33 % = 433 €+433 € mehr bei Interactive Brokers / Jahr
Verfügbare Börsenplätze51+4 mehr bei ING
BMInsider-Rating3,5/54,5/5+1,0 bei Interactive Brokers
Fazit: Auf 10.000 € Cash bringt Interactive Brokers etwa 4.330 € mehr Zinsen über 10 Jahre.

ING

3.5/5
Stärken
  • Bekannte Vollbank
  • Guter Service
  • Girokonto integriert
  • Kostenloses Depot
Schwächen
  • Hohe Ordergebühren
  • Sparplan nicht kostenlos
Beste Wahl für
Vollbank-Kunden
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Interactive Brokers

4.5/5
Stärken
  • 150+ Börsen
  • Professionelle Tools
  • Günstigste Gebühren für Vieltrader
  • Hohe Zinsen auf Cash
  • Alle Produktklassen
Schwächen
  • Komplexe Plattform
  • Nicht anfängerfreundlich
Beste Wahl für
Profis
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Detaillierter Vergleich

Alle Gebühren, Produkte und Plattform-Features im direkten Side-by-Side-Vergleich. Der "Gewinner" zeigt, welcher Broker im jeweiligen Punkt vorne liegt.

MerkmalINGInteractive BrokersGewinner
Gebühren & Kosten
Ordergebühr4.90€ + 0.25% (min 9.90€)$0.005/Aktie (min $1) oder Fixed $1Interactive Brokers
ETF-Sparplan-Gebühr1.75%-Gleichauf
Depotgebühr0€/Jahr0€/JahrGleichauf
Mindesteinzahlung0€0€Gleichauf
Zinsen auf Cash0%bis 4.33% (USD)Interactive Brokers
Produktangebot
AktienGleichauf
ETFsGleichauf
KryptoInteractive Brokers
OptionenInteractive Brokers
CFDsGleichauf
Bruchteile (Aktien)Interactive Brokers
Anzahl BörsenXetra, Frankfurt, Direkthandel150+ Börsen in 33 LändernING
Plattform & Tools
Mobile AppGleichauf
Desktop-PlattformInteractive Brokers
Demo-KontoInteractive Brokers
Sicherheit & Regulierung
Reguliert durchBaFinSEC / FCA / BaFinGleichauf
Einlagensicherung100.000€$500.000 (SIPC)Gleichauf
Gegründet19911978Gleichauf
Gesamt-Bewertung
BewertungInteractive Brokers

Welcher Broker für wen?

Je nach Anlagestrategie und Erfahrung passt ein anderer Broker besser. So fällt die Wahl leichter:

Für Anfänger

Interactive Brokers

Niedrige Hürden, einfache App, Demo-Konto und keine versteckten Kosten — ideal für den Einstieg in den Aktienmarkt.

Mehr zu Interactive Brokers →
Für aktive Trader

Interactive Brokers

Tiefe Gebühren pro Order, viele Handelsplätze und Zugang zu Derivaten — wichtig wer regelmäßig handelt.

Mehr zu Interactive Brokers →
Für langfristige Investoren

Interactive Brokers

Kostenlose Sparpläne, Zinsen auf Cash und keine Depotgebühr — wichtig wer regelmäßig kauft und hält.

Mehr zu Interactive Brokers →

Detaillierte Einschätzung

Wer ist ING?

3.5/5

ING bietet Wertpapierhandel als Teil ihres Vollbank-Angebots. Für Kunden die Girokonto und Depot unter einem Dach wollen.

Stärken im Detail

  • Bekannte Vollbank
  • Guter Service
  • Girokonto integriert
  • Kostenloses Depot

Schwächen

  • Hohe Ordergebühren
  • Sparplan nicht kostenlos
  • Eingeschränkte Börsen
Für wen lohnt sich ING?

Besonders geeignet für: Vollbank-Kunden, Gelegenheitsanleger, Sparplan.

Wer ist Interactive Brokers?

4.5/5

Interactive Brokers ist der Broker für Profis mit Zugang zu 150+ Börsen, allen Produktklassen und den günstigsten Gebühren für Vieltrader.

Stärken im Detail

  • 150+ Börsen
  • Professionelle Tools
  • Günstigste Gebühren für Vieltrader
  • Hohe Zinsen auf Cash
  • Alle Produktklassen

Schwächen

  • Komplexe Plattform
  • Nicht anfängerfreundlich
  • Kein deutscher Support
  • Kein Sparplan
Für wen lohnt sich Interactive Brokers?

Besonders geeignet für: Profis, Vieltrader, Internationale Anleger, Optionshandel.

ING vs Interactive Brokers — deutsche Consumer-Bank gegen globale Profi-Broker

ING (früher ING-DiBa, 9 Mio.+ deutsche Bankkunden) und Interactive Brokers (US-domiziliert, gegründet 1978) zielen auf fast keine überlappenden User ab. ING ist die Mass-Market-deutsche-Direktbank — Girokonto, Extra-Konto, ETF-Sparpläne, Depot für Buy-and-Hold-Anleger. IBKR ist die globale professionelle Trading-Infrastruktur — 150+ Börsen, Multi-Asset (Optionen/Futures/FX/Anleihen), institutionelle Konditionen.

Ehrliche Einordnung: es gibt sehr wenige User, die plausibel zwischen diesen beiden wählen. Die meisten ING-Kunden sind Buy-and-Hold-ETF-Anleger, die von IBKRs Tiefe nichts hätten. Die meisten IBKR-Kunden sind aktive Trader, die ING's Depot-Angebot zu eng finden würden. Die interessante Frage ist, wann ein User vielleicht beides will — und die Antwort ist „fast nie, außer für sophistizierte Anleger, die ihr Girokonto bei ING für Banking-Einfachheit und ihr Depot bei IBKR für Trading-Tiefe halten".

Wann ING die bessere Wahl ist

Du bist deutscher Steuer-Resident und willst steuereinfach. ING führt 26,375 % KESt + Soli automatisch an der Quelle ab. IBKR ist nicht steuereinfach — manuelle Anlage-KAP-Einreichung erforderlich für jeden Trade, jede Dividende, jede Zinszahlung.

Du willst Girokonto + Tagesgeld + Depot-Bundle. ING bietet eine komplette Consumer-Banking-Suite. IBKR ist Depot-only ohne Consumer-Banking-Produkte.

Du willst deutschen Telefon-Support auf Deutsch. ING's deutsches Callcenter ist mit erfahrenen Spezialisten besetzt. IBKRs Support ist Englisch-only und primär ticket-basiert.

Du hältst Idle-EUR-Cash für freie Zinsen. ING's Extra-Konto zahlt 1,5–1,75 % Standard mit periodischen Promo-Sätzen höher. IBKR zahlt USD-Zins zu SOFR-basierten Tier-Sätzen, aber erst über 10 k $ Schwelle — für typische Retail-EUR-Balances ist ING strukturell sauberer.

Du willst EU-100k-Einlagensicherung im deutschen Bankenrecht. ING-Einlagen sind durch die deutsche EdB bei 100 000 € pro Kunde geschützt mit den rechtlichen Schutzmaßnahmen des deutschen Bankenrechts. IBKR-Cash ist durch SIPC bei 500 000 $ geschützt (höherer absoluter Betrag), aber unter US-Recht — für EU-Residenten ist die ING-Sicherung operativ sauberer.

Du bist Buy-and-Hold-ETF-Anleger mit 25–100 k Depot. ING's Depot ist gut genug für dieses Profil, und das gebundelte Banking-Erlebnis bietet echten Komfort. IBKRs Tiefe ist verschwendet.

Wann Interactive Brokers die bessere Wahl ist

Du handelst aktiv Optionen (5+ Kontrakte/Monat). IBKR bietet globale Optionsmärkte zu 0,65 $ pro Kontrakt (oder 0,15–0,55 $ Tiered). ING bietet keine Optionen. Für jeden aktiven Optionen-Trader ist IBKR die einzige Option.

Du handelst Futures, FX oder Anleihen. IBKR bietet Eurex-/CME-/CBOE-Futures, 100+ FX-Paare mit institutionellen Spreads, direkte Corporate- und Staatsanleihen-Märkte. ING bietet davon nichts.

Du handelst nicht-europäische Märkte. IBKR routet zu 150+ Börsen inklusive Tokio, Hongkong, ASX, TSX, Singapur. ING routet primär zu Xetra, Frankfurt, Direkthandel und US-Börsen — limitierte internationale Tiefe.

Du hältst 50 k+ in USD-Cash und willst institutionelle Sätze. IBKR zahlt SOFR-basierten USD-Zins zu Tier-Sätzen (4,33 %+). ING zahlt keinen konkurrenzfähigen USD-Zins. Für User mit US-Dollar-Exposure ist IBKR strukturell günstiger.

Du verwaltest Kapital über mehrere Konten. IBKR unterstützt Sub-Konten, Gemeinschaftskonten, Verwaltungskonten und IBKR Pro / Lite Tiers. ING ist Single-User-only.

Du bist Profi- oder Semi-Profi-Trader. IBKRs Order-Routing, Risk-Management-Tools, API und Reporting sind für High-Volume-Trader designt. ING's Depot ist Consumer-Grade.

Steuern — DACH-Spezifika

Deutschland — ING ist steuereinfach, IBKR nicht. ING führt 25 % KESt + 5,5 % Soli + optional Kirchensteuer an der Quelle ab. IBKR Deutschland (über IBIE — IBKR Ireland) führt nicht automatisch ab. Du erhältst einen jährlichen Steuerreport mit Transaktionen, Dividenden, Gebühren, Vorabpauschale-Basis — musst aber Anlage KAP selbst einreichen, Sparerpauschbetrag selbst beanspruchen, FX-Gewinne/-Verluste auf USD-Positionen kalkulieren und US-W-8BEN-Anrechnung manuell handhaben. Das verlangt typisch einen Steuerberater mit Erfahrung bei internationalen Broker-Reports (~200–500 €/Jahr).

Österreich — keiner bietet austriakonform-Status. ING und IBKR verlangen beide Selbstmeldung über Anlage E1kv auf FinanzOnline für österreichische Residenten. Beide liefern jährliche Aufstellungen; keiner führt automatisch an die österreichische Finanz ab.

Vorabpauschale 2026: ING berechnet und bucht die Vorabpauschale automatisch am 2. Januar. IBKR weist die Vorabpauschale-Basis im Jahresreport aus; manuelle Anlage-KAP-INV-Einreichung erforderlich.

Quellensteuer auf US-Dividenden: ING rechnet die 15 % US-Quellensteuer automatisch auf die deutsche KESt an. IBKR behält 15 % (W-8BEN vorausgesetzt), rechnet aber nicht automatisch — du beanspruchst die Anrechnung in Anlage KAP.

Währungsgewinn-Tracking: EUR-steuerresidente Kunden mit USD-denominierten IBKR-Positionen lösen bei jedem Positionsschluss steuerpflichtige Währungsgewinne/-verluste aus. ING EUR-only-Operationen abstrahieren das weg.

Kosten-Beispiel — 100 000 €-Aktiv-Anleger über 10 Jahre

Profil: 100 000 € Depot, 8 manuelle Orders/Monat à durchschnittlich 2 000 €, monatlicher 500-€-ETF-Sparplan, durchschnittlich 15 000 € Idle-EUR-Cash-Puffer.

PostenINGInteractive Brokers
120× Sparplan-Ausführung (1,75 %)1 050 €~100 € (Pro-Share-Min)
960× manuelle Orders 2 000 €9 504 € (9,90 € je)~960 € (1 $ je)
Börsengebühren (40× ~2 €)80 €oben enthalten
Cash-Zinsen (15k × 10J)+2 625 € (1,75 % Extra-Konto)+4 500 € (3,0 % EUR Ø)
Steuer-Handling (Steuerberater)0 €~2 500 € (10J × 250 €)
Netto-Kosten 10 J8 009 €−940 €

Die Differenz von 8 949 € ist sinnvoll und fast komplett erklärt durch ING's Pro-Order-Provisions-Gap bei hoher Handelsfrequenz. Für ein 8-Orders-pro-Monat-Profil ist IBKR strukturell die günstigere Option, selbst nach Steuerberater-Fees.

Reduziere Trading auf 1 manuelle Order pro Monat und das Bild kippt: ING kostet ~520 € über 10 Jahre (12 × 10 × 4,34 € Inkrement) plus 2 625 € Cash-Zins, IBKR kostet ~2 380 € (gleiche Orders + Steuerberater-Fee minus Cash-Zinsen). Bei niedriger Handelsfrequenz gewinnt ING entscheidend, weil die Steuerberater-Fee die kleinen Provisionseinsparungen überwältigt.

Verdict nach Anleger-Profil

Anfänger / Erst-Anleger

Wahl: ING (oder besser Trade Republic). IBKR ist auf dieser Skala verschwendet. Steuereinfach + gebundeltes Banking + 1-€-Sparpläne (Trade Republic) — alle dienen dem Anfänger besser.

Buy-and-Hold-ETF-Anleger mit 25–100k

Wahl: ING. Das gebundelte Banking ist ein echter Vorteil; das Depot gut genug; IBKRs Tiefe ungenutzt.

Aktiver Optionen- oder Futures-Trader

Wahl: Interactive Brokers. ING bietet keine Optionen oder Futures. Für User mit diesen Anforderungen ist IBKR die einzige Option.

Multi-Asset- / internationaler Anleger

Wahl: Interactive Brokers (mit ING fürs deutsche Girokonto). Das Hybrid-Setup — IBKR für Trading-Tiefe, ING für deutsches Consumer-Banking — fahren viele sophistizierte Anleger tatsächlich.

USD-lastiger oder US-Optionen-fokussierter Anleger

Wahl: Interactive Brokers. Das USD-denominierte IBKR-Konto mit institutionellen FX-Spreads ist strukturell günstiger als ING's EUR-only-Konversionskosten.

Häufige Fragen

Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Vergleich von ING und Interactive Brokers.

Bei der Ordergebühr liegt Interactive Brokers mit $0.005/Aktie (min $1) oder Fixed $1 vorne, während ING 4.90€ + 0.25% (min 9.90€) verlangt. Beachte: Bei CFD-Brokern wirken Spreads als zusätzliche Kosten — der nominal niedrigere Preis ist nicht automatisch der günstigere.

ING ist reguliert durch BaFin, Interactive Brokers durch SEC / FCA / BaFin. Beide unterliegen damit europäischer Aufsicht. Die Einlagensicherung beträgt bei ING 100.000€ und bei Interactive Brokers $500.000 (SIPC).

Für deutsche und österreichische Anleger sind primär Aspekte wie deutsche Sprache, deutsche Regulierung und steuereinfacher Status wichtig. Schau dir die Spalten 'Reguliert durch' und 'Sprachen' im Vergleich an — DACH-Broker mit BaFin-Lizenz haben dort meist den Vorteil.

Weder ING noch Interactive Brokers bieten kostenlose ETF-Sparpläne. Wer regelmäßig sparen möchte, sollte einen anderen Broker mit Sparplan-Fokus prüfen.

Beide Broker unterliegen der Einlagensicherung ihrer Heimatregulierung. ING: 100.000€, Interactive Brokers: $500.000 (SIPC). Wertpapiere werden in Sondervermögen gehalten und sind im Insolvenzfall des Brokers geschützt.

Interactive Brokers liegt bei der Cash-Verzinsung mit aktuell 4.33% vorne. Achte auf die Bedingungen — manche Broker zahlen Zinsen nur mit Abo oder bis zu einem bestimmten Limit.

Beide Broker bieten eine native Mobile App. Die Bewertungen in den App-Stores sind jeweils gut. Welche App besser ist, hängt von deinen Anforderungen ab — teste am besten beide Apps mit einem Demo-Konto, falls verfügbar.

Ein Zweit-Depot ist sinnvoll, wenn ein Broker bestimmte Features bietet, die der erste nicht hat (z. B. Optionen, Krypto, mehr Börsen). Ein kompletter Wechsel lohnt nur, wenn die laufenden Gebührenunterschiede deutlich sind oder das aktuelle Depot wesentliche Funktionen vermissen lässt.

Bereit zum Start?

Melde dich bei dem Broker an, der zu deiner Strategie passt. Beide Anbieter sind reguliert und bieten ein Demo-Konto zum risikofreien Testen.

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