Broker-Vergleich 2026

DEGIRO vs. ING

Detaillierter Vergleich aller Gebühren, Funktionen und Eignung — aktualisiert für 2026.

DEGIRO
4.0/5
vs
ING
3.5/5
Unsere Empfehlung

DEGIRO ist die bessere Wahl für Internationale Aktien, während ING für Vollbank-Kunden punktet. Welcher zu dir passt, hängt von deiner Strategie ab — der Detailvergleich unten zeigt alle Unterschiede.

Zahlen-Vergleich
KennzahlDEGIROINGDifferenz
Order-Gebühr pro Trade2,00 €9,90 €7,90 € günstiger bei DEGIRO
10 Jahre Sparplan-Kosten @ 100 €/Monat240 €1.188 €948 € günstiger bei DEGIRO
Verfügbare Börsenplätze85+3 mehr bei DEGIRO
BMInsider-Rating4,0/53,5/5+0,5 bei DEGIRO
Fazit: Ein 100-€-Sparplan über 10 Jahre kostet bei DEGIRO 948 € weniger.

DEGIRO

4.0/5
Stärken
  • 50+ Börsen weltweit
  • Günstige Gebühren
  • Optionen & Futures
  • Zugang zu asiatischen Märkten
Schwächen
  • Kein Sparplan
  • Kein Krypto
Beste Wahl für
Internationale Aktien
Jetzt zu DEGIRO →* Affiliate-Link · für dich keine Mehrkosten

ING

3.5/5
Stärken
  • Bekannte Vollbank
  • Guter Service
  • Girokonto integriert
  • Kostenloses Depot
Schwächen
  • Hohe Ordergebühren
  • Sparplan nicht kostenlos
Beste Wahl für
Vollbank-Kunden
Jetzt zu ING →* Affiliate-Link · für dich keine Mehrkosten

Detaillierter Vergleich

Alle Gebühren, Produkte und Plattform-Features im direkten Side-by-Side-Vergleich. Der "Gewinner" zeigt, welcher Broker im jeweiligen Punkt vorne liegt.

MerkmalDEGIROINGGewinner
Gebühren & Kosten
Ordergebühr2€ + 0.03% (Europa) / 2€ + 0.05% (USA)4.90€ + 0.25% (min 9.90€)DEGIRO
ETF-Sparplan-Gebühr-1.75%Gleichauf
Depotgebühr0€/Jahr + 2.50€ Konnektivitätsgebühr/Börse/Jahr0€/JahrING
Mindesteinzahlung0€0€Gleichauf
Zinsen auf Cash0%0%Gleichauf
Produktangebot
AktienGleichauf
ETFsGleichauf
KryptoGleichauf
OptionenDEGIRO
CFDsGleichauf
Bruchteile (Aktien)Gleichauf
Anzahl BörsenXetra, Euronext, NYSEXetra, Frankfurt, DirekthandelDEGIRO
Plattform & Tools
Mobile AppGleichauf
Desktop-PlattformGleichauf
Demo-KontoGleichauf
Sicherheit & Regulierung
Reguliert durchAFM / BaFinBaFinGleichauf
Einlagensicherung100.000€100.000€Gleichauf
Gegründet20131991Gleichauf
Gesamt-Bewertung
BewertungDEGIRO

Welcher Broker für wen?

Je nach Anlagestrategie und Erfahrung passt ein anderer Broker besser. So fällt die Wahl leichter:

Für Anfänger

DEGIRO

Niedrige Hürden, einfache App, Demo-Konto und keine versteckten Kosten — ideal für den Einstieg in den Aktienmarkt.

Mehr zu DEGIRO →
Für aktive Trader

DEGIRO

Tiefe Gebühren pro Order, viele Handelsplätze und Zugang zu Derivaten — wichtig wer regelmäßig handelt.

Mehr zu DEGIRO →
Für langfristige Investoren

ING

Kostenlose Sparpläne, Zinsen auf Cash und keine Depotgebühr — wichtig wer regelmäßig kauft und hält.

Mehr zu ING →

Detaillierte Einschätzung

Wer ist DEGIRO?

4.0/5

DEGIRO bietet Zugang zu über 50 Börsen weltweit zu günstigen Gebühren. Ideal für international diversifizierte Portfolios.

Stärken im Detail

  • 50+ Börsen weltweit
  • Günstige Gebühren
  • Optionen & Futures
  • Zugang zu asiatischen Märkten

Schwächen

  • Kein Sparplan
  • Kein Krypto
  • Keine Zinsen auf Cash
  • Kein steuereinfacher Broker für AT
Für wen lohnt sich DEGIRO?

Besonders geeignet für: Internationale Aktien, Vieltrader, Fortgeschrittene.

Wer ist ING?

3.5/5

ING bietet Wertpapierhandel als Teil ihres Vollbank-Angebots. Für Kunden die Girokonto und Depot unter einem Dach wollen.

Stärken im Detail

  • Bekannte Vollbank
  • Guter Service
  • Girokonto integriert
  • Kostenloses Depot

Schwächen

  • Hohe Ordergebühren
  • Sparplan nicht kostenlos
  • Eingeschränkte Börsen
Für wen lohnt sich ING?

Besonders geeignet für: Vollbank-Kunden, Gelegenheitsanleger, Sparplan.

DEGIRO vs ING — paneuropäischer Discount-Broker gegen deutsche Vollservice-Bank

DEGIRO (niederländisch, gegründet 2013, heute Teil von flatexDEGIRO) und ING (früher ING-DiBa, 9 Mio.+ deutsche Bankkunden) zielen auf unterschiedliche europäische Retail-Segmente. DEGIRO ist der Spezialist-paneuropäische-Discount-Broker mit 50+ Börsen inklusive Asien/Pacific und sehr niedrigen Provisionen. ING ist die vollservice deutsche Direktbank mit gebundeltem Girokonto, Extra-Konto, ETF-Sparplänen und BaFin-reguliertem steuereinfach-Status für deutsche Residenten.

Ehrliche Einordnung: das ist selten eine Head-to-Head-Wahl. ING-Kunden sind typisch Buy-and-Hold-Anleger, die das gebundelte Banking-Erlebnis schätzen. DEGIRO-Kunden sind typisch DIY-Steuer-filende Anleger, die niedrige Provisionen oder spezifischen Marktzugang (asiatische Börsen, Optionen) wollen. Die richtige Antwort hängt davon ab, welcher User-Typ du tatsächlich bist.

Wann DEGIRO die bessere Wahl ist

Du willst nicht-europäischen Marktzugang. DEGIRO routet zu Tokio (TSE), Hongkong (HKEX), Australien (ASX), Toronto (TSX), Singapur (SGX) und 50+ Börsen insgesamt. ING routet nicht zu asiatischen oder australischen Märkten — nicht-europäische Aktien sind auf US-Listings limitiert.

Du willst niedrigere Provisionen auf europäischen Aktien-Trades. DEGIRO verlangt 2 € + 0,03 % für europäische Trades — etwa 3,50 € auf einer 5 000-€-Europa-Order. ING verlangt 4,90 € + 0,25 % mit 9,90 € Mindestgebühr — 9,90 € auf demselben Trade. DEGIRO ist spürbar günstiger bei kleinen bis mittleren Order-Größen.

Du willst Optionshandel. DEGIRO bietet Optionen auf Eurex DAX/Bund und ausgewählte europäische Single-Stocks. ING bietet keine Optionen. Für gelegentliche Options-Strategien ist DEGIRO strukturell relevant.

Du willst eine Core Selection provisionsfreier ETFs. DEGIRO bietet ~200 ETFs mit einem freien Trade pro Monat. ING's Sparplan-ETF-Liste ist auch breit, hat aber die 1,75 % Pro-Ausführung-Gebühr.

Du bist DIY-Steuer-filender Anleger. Wer mit Software wie Smartsteuer oder WISO Steuer-Sparbuch DIY filed, hat DEGIROs Auslandsbroker-Aufstellung handhabbar und die Provisionseinsparungen dominieren.

Wann ING die bessere Wahl ist

Du bist deutscher Steuer-Resident und willst steuereinfach. ING führt 26,375 % KESt + Soli automatisch an der Quelle ab. DEGIRO ist nicht steuereinfach — manuelle Anlage-KAP-Einreichung erforderlich für jeden Gewinn, jede Dividende, jede Zinszahlung.

Du willst Girokonto + Extra-Konto + Depot-Bundle. ING bietet eine komplette Consumer-Banking-Suite mit dem bekannten Extra-Konto fürs Sparen. DEGIRO ist Depot-only ohne Consumer-Banking-Produkte.

Du willst deutschen Telefon-Support. ING betreibt ein deutsches Callcenter mit erfahrenen Mitarbeitern für Banking- und Depot-Fragen. DEGIROs Support ist Deutsch-verfügbar, aber Englisch-first; Call-Qualität kann variabel sein.

Du hältst Idle-EUR-Cash für freie Zinsen. ING's Extra-Konto zahlt 1,5–1,75 % Standard. DEGIRO zahlt 0 % auf das Cash-Konto. Für User mit 10-k+ Cash-Puffern übersteigt ING's Zins-Delta 100 €/Jahr — sinnvoll für Gelegenheits-Anleger.

Du bist Buy-and-Hold-ETF-Anleger mit 25–100k-Depot und moderatem Trading. ING's Depot ist gut genug für dieses Profil, und das gebundelte Banking bietet echten Komfort. DEGIROs Provisionseinsparungen auf 4 Trades pro Jahr sind zu klein, um die Steuer-Handling-Last zu kompensieren.

Du willst EU-100k-Einlagensicherung im deutschen Bankenrecht. ING ist deutsche Direktbank mit EdB-Schutz bei 100 000 € pro Kunde.

Steuern — DACH-Spezifika

Deutschland — ING ist steuereinfach, DEGIRO nicht. ING führt 25 % KESt + 5,5 % Soli + optional Kirchensteuer an der Quelle ab. DEGIRO ist ausländischer Broker — manuelle Anlage-KAP-Einreichung erforderlich für jede Transaktion. Die meisten deutschen User delegieren das an einen Steuerberater (~200–500 €/Jahr) oder nutzen Steuer-Filing-Software (Smartsteuer, WISO).

Österreich — keiner austriakonform. ING und DEGIRO verlangen beide Selbstmeldung über Anlage E1kv auf FinanzOnline für österreichische Residenten. Beide liefern jährliche Aufstellungen; keiner führt automatisch ab. Für österreichische Anleger gibt's bei dieser Dimension keinen operativen Vorteil — die Wahl zwischen ihnen kommt auf andere Faktoren (Provisionen, Marktzugang) hinaus.

Vorabpauschale 2026: ING bucht die Vorabpauschale automatisch am 2. Januar vom Cash-Konto. DEGIRO weist die Vorabpauschale-Basis im Jahresreport aus; manuelle Anlage-KAP-INV-Einreichung erforderlich.

Quellensteuer auf US-Dividenden: ING rechnet die 15 % US-Quellensteuer automatisch auf die deutsche KESt an. DEGIRO behält 15 % (W-8BEN vorausgesetzt), rechnet aber nicht automatisch — du beanspruchst die Anrechnung in Anlage KAP.

Währungsgewinn-Tracking: EUR-steuerresidente Kunden mit USD-denominierten DEGIRO-Positionen lösen bei jedem Positionsschluss steuerpflichtige Währungsgewinne/-verluste aus. ING EUR-only-Operationen abstrahieren das auf europäischen Aktien weg; für US-Aktien handhabt ING FX auch im Hintergrund.

Kosten-Beispiel — 25 000 €-Aktiv-Anleger über 10 Jahre

Profil: 1 monatlicher ETF-Sparplan à 100 € (Core Selection auf DEGIRO, Partner-Aktion auf ING), 6 manuelle europäische Aktienkäufe pro Jahr à 2 000 €, durchschnittlich 5 000 € Idle-EUR-Cash-Puffer.

PostenDEGIROING
120× Sparplan-Ausführung0–60 € (Core Selection)210 € (1,75 % je Ausführung)
60× manuelle Europa-Orders 2 000 €156 € (2 € + 0,03 % × 2 000 €)594 € (9,90 € je)
Konnektivität / Börsengebühren25 € (2,50 € × 10 J)0 € (enthalten)
Cash-Zinsen (5k × 10J auf Extra-Konto)0 €875 € (1,75 %)
Steuer-Handling (Steuerberater für DEGIRO)2 000 € (10J × 200 €)0 €
Netto-Kosten 10 J2 181 €−71 €

Für deutsche Steuer-Residenten mit Steuerberater kommt ING ~2 252 € günstiger raus — fast komplett wegen der Steuer-Handling-Last bei DEGIRO und den Extra-Konto-Zinsen. Streich die Steuerberater-Fee (DIY-Filer) und DEGIRO wird ökonomisch attraktiv: DEGIRO 181 € über 10 Jahre vs ING −71 € — ING immer noch leicht voraus durch Extra-Konto-Zinsen, aber Gap schrumpft auf 252 € über 10 Jahre.

Die Wahl hängt von (a) DIY vs delegiertem Steuer-Filing und (b) ob du ING's Extra-Konto aktiv nutzt. Für die meisten Gelegenheits-Anleger gewinnt ING's Bundle; für aktive DIY-Steuer-Filer kann DEGIRO marginal günstiger sein.

Verdict nach Anleger-Profil

Buy-and-Hold-ETF-Anleger mit Bundle-Banking-Präferenz

Wahl: ING. Das Girokonto + Extra-Konto + Depot-Bundle bietet echten Komfort. DEGIROs Provisionseinsparungen sind zu klein, um die Steuer-Handling-Last bei diesem Profil zu überwinden.

Österreichischer Steuer-Resident

Wahl: Keiner — nutze Flatex Austria. DEGIRO und ING verlangen beide manuelle FinanzOnline-Meldung für österreichische Residenten. Flatex Austria ist die einzige sinnvolle austriakonform-Option.

DIY-Steuer-filender Anleger mit Wunsch nach niedrigen europäischen Provisionen

Wahl: DEGIRO. Core-Selection-ETFs + 2 € + 0,03 %-Provisionen sind spürbar günstiger für aktive Trader, die bereit sind, Anlage KAP selbst zu filen.

Internationaler Stock-Picker (asiatische Märkte)

Wahl: DEGIRO. ING routet nicht zu asiatischen/australischen Börsen. Für diese Märkte ist DEGIRO eine der wenigen Retail-Optionen.

Aktiver Optionstrader (gelegentlich)

Wahl: DEGIRO (oder Upgrade auf IBKR für ernsthaftes Volumen). ING bietet keine Optionen. DEGIRO bietet Eurex-Optionen zu konkurrenzfähigen Konditionen; für 5+ Kontrakte/Monat überholt IBKR ökonomisch.

Häufige Fragen

Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Vergleich von DEGIRO und ING.

Bei der Ordergebühr liegt DEGIRO mit 2€ + 0.03% (Europa) / 2€ + 0.05% (USA) vorne, während ING 4.90€ + 0.25% (min 9.90€) verlangt. Beachte: Bei CFD-Brokern wirken Spreads als zusätzliche Kosten — der nominal niedrigere Preis ist nicht automatisch der günstigere.

DEGIRO ist reguliert durch AFM / BaFin, ING durch BaFin. Beide unterliegen damit europäischer Aufsicht. Die Einlagensicherung beträgt bei DEGIRO 100.000€ und bei ING 100.000€.

Für deutsche und österreichische Anleger sind primär Aspekte wie deutsche Sprache, deutsche Regulierung und steuereinfacher Status wichtig. Schau dir die Spalten 'Reguliert durch' und 'Sprachen' im Vergleich an — DACH-Broker mit BaFin-Lizenz haben dort meist den Vorteil.

Weder DEGIRO noch ING bieten kostenlose ETF-Sparpläne. Wer regelmäßig sparen möchte, sollte einen anderen Broker mit Sparplan-Fokus prüfen.

Beide Broker unterliegen der Einlagensicherung ihrer Heimatregulierung. DEGIRO: 100.000€, ING: 100.000€. Wertpapiere werden in Sondervermögen gehalten und sind im Insolvenzfall des Brokers geschützt.

Beide Broker zahlen aktuell keine nennenswerten Zinsen auf unveranlagtes Cash. Wer Zinsen will, sollte einen Broker mit expliziten Cash-Zins-Angeboten wählen.

Beide Broker bieten eine native Mobile App. Die Bewertungen in den App-Stores sind jeweils gut. Welche App besser ist, hängt von deinen Anforderungen ab — teste am besten beide Apps mit einem Demo-Konto, falls verfügbar.

Ein Zweit-Depot ist sinnvoll, wenn ein Broker bestimmte Features bietet, die der erste nicht hat (z. B. Optionen, Krypto, mehr Börsen). Ein kompletter Wechsel lohnt nur, wenn die laufenden Gebührenunterschiede deutlich sind oder das aktuelle Depot wesentliche Funktionen vermissen lässt.

Bereit zum Start?

Melde dich bei dem Broker an, der zu deiner Strategie passt. Beide Anbieter sind reguliert und bieten ein Demo-Konto zum risikofreien Testen.

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