ING
★★★★★- Bekannte Vollbank
- Guter Service
- Girokonto integriert
- Kostenloses Depot
- Hohe Ordergebühren
- Sparplan nicht kostenlos
Detaillierter Vergleich aller Gebühren, Funktionen und Eignung — aktualisiert für 2026.
ING ist die bessere Wahl für Vollbank-Kunden, während Scalable Capital für Vieltrader punktet. Welcher zu dir passt, hängt von deiner Strategie ab — der Detailvergleich unten zeigt alle Unterschiede.
| Kennzahl | ING | Scalable Capital | Differenz |
|---|---|---|---|
| Order-Gebühr pro Trade | 9,90 € | 0,99 € | 8,91 € günstiger bei Scalable Capital |
| 10 Jahre Sparplan-Kosten @ 100 €/Monat | 1.188 € | 0 € | 1.188 € günstiger bei Scalable Capital |
| Zinsen auf 10.000 € Cash (1 Jahr) | — | 2,60 % = 260 € | +260 € mehr bei Scalable Capital / Jahr |
| Kostenlose ETF-Sparpläne | 0 | 2.400 | +2.400 mehr bei Scalable Capital |
| Verfügbare Börsenplätze | 5 | 2 | +3 mehr bei ING |
| BMInsider-Rating | 3,5/5 | 4,2/5 | +0,7 bei Scalable Capital |
Alle Gebühren, Produkte und Plattform-Features im direkten Side-by-Side-Vergleich. Der "Gewinner" zeigt, welcher Broker im jeweiligen Punkt vorne liegt.
| Merkmal | ING | Scalable Capital | Gewinner |
|---|---|---|---|
| Gebühren & Kosten | |||
| Ordergebühr | 4.90€ + 0.25% (min 9.90€) | 0.99€ oder Flatrate ab 4.99€/Monat | Scalable Capital |
| ETF-Sparplan-Gebühr | 1.75% | 0€ | Scalable Capital |
| Depotgebühr | 0€/Jahr | 0€ (Free) / 4.99€/Mo (Plus) / 9.99€/Mo (Premium) | Gleichauf |
| Mindesteinzahlung | 0€ | 0€ | Gleichauf |
| Zinsen auf Cash | 0% | 2.6% (Plus/Premium) | Scalable Capital |
| Produktangebot | |||
| Aktien | Gleichauf | ||
| ETFs | Gleichauf | ||
| Krypto | Scalable Capital | ||
| Optionen | Gleichauf | ||
| CFDs | Gleichauf | ||
| Bruchteile (Aktien) | Scalable Capital | ||
| Anzahl Börsen | Xetra, Frankfurt, Direkthandel | gettex, Xetra | ING |
| Plattform & Tools | |||
| Mobile App | Gleichauf | ||
| Desktop-Plattform | Gleichauf | ||
| Demo-Konto | Gleichauf | ||
| Sicherheit & Regulierung | |||
| Reguliert durch | BaFin | BaFin | Gleichauf |
| Einlagensicherung | 100.000€ | 100.000€ | Gleichauf |
| Gegründet | 1991 | 2014 | Gleichauf |
| Gesamt-Bewertung | |||
| Bewertung | ★★★★★ | ★★★★★ | Scalable Capital |
Je nach Anlagestrategie und Erfahrung passt ein anderer Broker besser. So fällt die Wahl leichter:
Niedrige Hürden, einfache App, Demo-Konto und keine versteckten Kosten — ideal für den Einstieg in den Aktienmarkt.
Mehr zu Scalable Capital →Tiefe Gebühren pro Order, viele Handelsplätze und Zugang zu Derivaten — wichtig wer regelmäßig handelt.
Mehr zu Scalable Capital →Kostenlose Sparpläne, Zinsen auf Cash und keine Depotgebühr — wichtig wer regelmäßig kauft und hält.
Mehr zu Scalable Capital →ING bietet Wertpapierhandel als Teil ihres Vollbank-Angebots. Für Kunden die Girokonto und Depot unter einem Dach wollen.
Besonders geeignet für: Vollbank-Kunden, Gelegenheitsanleger, Sparplan.
Scalable Capital bietet ein Flatrate-Modell ab 4.99€/Monat für unbegrenzte Trades. Mit Xetra-Zugang und kostenlosen Sparplänen eine gute Wahl für aktive Anleger.
Besonders geeignet für: Vieltrader, Sparplan-Anleger, Anfänger.
ING (früher ING-DiBa, 9 Mio.+ deutsche Bankkunden) und Scalable Capital (gegründet 2014 in München, ~600k+ Depot-Kunden) sind zwei verschiedene Antworten auf dieselbe deutsche Retail-Frage: wie eröffne ich ein Depot bei einem BaFin-regulierten Anbieter mit vernünftigen Kosten? ING bündelt das Depot in ihr breiteres Bank-Produkt (Girokonto, Extra-Konto, Hypothek). Scalable fährt ein fokussiertes Zwei-Stufen-Broker-Modell — Free mit 0,99 €/Trade, PRIME+ mit 4,99 €/Monat für 0 € Provision auf jeder gettex-/Xetra-Order.
Wie bei ING vs Trade Republic ist die Migrations-Frage für ING-Bestandskunden selten „soll ich ING ganz verlassen" — sondern „soll ich Girokonto + Extra-Konto bei ING behalten und das eigentliche Investieren auf Scalable ziehen?" Die Antwort hängt von Handelsfrequenz, Cash-Puffer und ob du Optionen handelst ab.
Du willst Girokonto + Depot bei einer Bank. ING ist echte Direktbank — Girokonto mit dem bekannten Extra-Konto fürs Sparen, volle SEPA-/Instant-Integration, Visa Debit, Geldautomatenzugang. Scalable bietet ein Depot mit Cash-Konto im Bundle, ist aber kein Girokonto im klassischen Sinn. Für User, die eine Bank für Gehalt + Sparen + Investieren wollen, bleibt ING kohärent.
Du legst Wert auf deutschen Telefon-Support für alles. ING betreibt ein deutsches Callcenter mit erfahrenen Mitarbeitern für Banking- und Depot-Fragen. Scalable's Support ist Chat-first; Telefon-Support hat kürzere Zeiten.
Du hältst große Cash-Balances >50 000 €. Scalable PRIME+ zahlt ~2,6 % p.a. auf Idle-Cash bis zur Tier-Grenze. ING's Extra-Konto hat keine äquivalente Cap zum Standard 1,5–1,75 %, plus periodische Promo-Sätze höher. Für 100-k-Cash-Puffer kommt ING's volumen-uncapped Satz oft vorne raus, trotz niedrigerer Basis-Rate.
Du bist Niedrigfrequenz-Anleger (1–4 Orders pro Jahr). Bei diesem Volumen ist Scalable PRIME+ Overkill (Abo-Kosten übersteigen Ersparnis), und Scalable Free's 0,99-€-Vorteil über ING's 9,90-€-Mindestgebühr ist absolut klein (~36 €/Jahr). Die Bundle-Banking-Erfahrung tippt die Wahl Richtung ING für User, die es schon nutzen.
Du willst Direktbank-Grade-KYC + Filialen-äquivalenten Verbraucherschutz. ING's regulatorischer und Verbraucherschutz-Footprint ist unter den größten im deutschen Direktbank-Land. Scalable ist gut reguliert, aber jüngere Institution mit weniger Markenhistorie.
Du fährst mehr als 6 manuelle Orders pro Monat. Scalable PRIME+ mit 4,99 €/Monat gibt 0 € Provision auf jeder gettex-/Xetra-Order — Break-Even bei 6 Orders versus dem 0,99-€-Pay-per-Trade Free-Tarif. ING bleibt bei 4,90 € + 0,25 % mit 9,90 € Minimum. Bei 8 Orders/Monat spart Scalable PRIME+ 711 €/Jahr (8 × 12 × 9,90 € minus 60 € PRIME+-Abo).
Du willst gebührenfreie ETF-Sparpläne auf hunderten ETFs ab 1 €. Scalable bietet 0 €-Sparpläne auf >2 000 ETFs ab 1 € Mindestrate. ING-Sparpläne kosten 1,75 % je Ausführung. Für ein 3-Fonds-Bogleheads-Setup mit 100 €/Monat ergibt der Gebühren-Gap ~600 € über 10 Jahre pro Scalable.
Du willst Krypto + Fractional Shares + Eurex-Optionen in einem BaFin-regulierten Broker. Scalable unterstützt Krypto und Fractional Shares plus Optionen auf europäische Indizes. ING bietet nichts davon.
Du willst eine moderne, schnelle, mobile-first Oberfläche. Scalable's App und Web-Client teilen Design-Sprache und werden zeitgleich aktualisiert. ING's App ist funktional, aber primär um Banking designt, das Depot fühlt sich sekundär.
Du willst Xetra-+-gettex-Routing mit Order-level Best-Execution-Wahl. Scalable's Order-Ticket lässt dich zwischen gettex und Xetra auf Order-Ebene wählen. ING routet primär zu Xetra und Frankfurt; Direkthandel-Optionen verfügbar, aber explizit zu wählen.
Deutschland — beide steuereinfach. ING und Scalable führen 25 % KESt + 5,5 % Soli (= 26,375 % effektiv) plus optional Kirchensteuer an der Quelle ab. Beide wenden Sparerpauschbetrag nach Freistellungsauftrag automatisch an. Verlustvortrag wird je Broker geführt.
Österreich — keiner austriakonform. ING und Scalable verlangen beide Selbstmeldung über Anlage E1kv auf FinanzOnline. KESt von 27,5 % muss manuell getrackt werden. Beide liefern jährliche Erträgnisaufstellungen, aber keiner führt automatisch an die österreichische Finanz ab. Für österreichische Anleger gibt's bei dieser Dimension keinen operativen Vorteil.
Vorabpauschale 2026: Beide buchen die Vorabpauschale automatisch am 2. Januar vom Cash-Konto. Beide brauchen ~0,5–1 % des thesaurierenden ETF-Werts als Cash zum Jahresende.
Quellensteuer auf US-Dividenden: Beide nutzen W-8BEN; die 15 % US-Steuer wird in Deutschland automatisch auf die KESt angerechnet.
Reporting-Qualität: Beide liefern papierähnliche Steuerbescheinigungen, akzeptabel für klassische Steuerberater. ING's Dokumente sind marginal leichter für ältere Steuerberater-Workflows wegen der Direktbank-Markenwiedererkennung; für digital-first Steuerberater irrelevant.
Sparerpauschbetrag-Aufteilung: Praktische Beobachtung. Wer den Sparerpauschbetrag (1 000 € Single) zwischen zwei Brokern aufteilt, muss entweder 500/500-Splits setzen oder mit dem suboptimalen Default leben. Die meisten User splitten nicht, sondern ordnen die vollen 1 000 € dem Broker mit dem höchsten Dividendeneinkommen zu.
Profil: 1 monatlicher ETF-Sparplan à 100 €, 6 manuelle Einmalkäufe pro Monat à 500 €, durchschnittlich 5 000 € Cash-Puffer.
| Posten | ING | Scalable PRIME+ |
|---|---|---|
| 120× Sparplan-Ausführung (1,75 %) | 210 € | 0 € |
| 720× manuelle Orders 500 € | 7 128 € (9,90 € Minimum je) | 0 € |
| Börsengebühren (40× ~2 €) | 80 € | 0 € |
| PRIME+ Abo (10 J × 12 Mo) | 0 € | 598 € |
| Cash-Zinsen (5k × 10J auf Extra-Konto) | +875 € (1,75 %) | +1 300 € (2,6 %) |
| Netto-Kosten 10 J | 6 543 € | −702 € |
Die Differenz von 7 245 € ist enorm — fast die Hälfte des Startkapitals — primär getrieben vom Pro-Order-Provisions-Gap bei dieser Handelsfrequenz. Für ein 6-Orders-pro-Monat-Profil ist Scalable PRIME+ strukturell die einzige ökonomische Antwort.
Reduziere Trading auf 1 manuelle Order pro Monat und das Bild verschiebt sich: ING kostet ~520 € über 10 Jahre (12 × 10 × 4,34 € Inkrementalkosten über Scalable's 0,99 €) plus der Extra-Konto-Cash-Vorteil schließt den Gap grob. Bei niedriger Handelsfrequenz ist die ING-Bundle-Banking-Story netto-konkurrenzfähig.
Hinweis: dieser Vergleich nimmt an, dass der User aktiv Cash auf ING's Extra-Konto schiebt für die 1,75 %. Die meisten ING-Kunden tun das nicht — sie lassen Cash auf dem Depot-Verrechnungskonto, wo es 0 % verzinst. Unter dieser realistischeren Annahme weitet sich der Gap um ~875 € pro Scalable.
Wahl: Scalable Free. 0 €-Sparpläne auf >2 000 ETFs ab 1 €, gelegentliche 0,99-€-manuelle-Orders. ING würde 100 €/Jahr+ nur an Sparplan- + Order-Gebühren verlangen — spürbarer Drag bei kleinen Beiträgen.
Wahl: Scalable PRIME+. Die Flatrate amortisiert sich ab 6 Orders. ING's 9,90-€-Mindestgebühr ist bei dieser Frequenz strukturell zu teuer.
Wahl: ING für die Bank behalten, Investieren auf Scalable ziehen. ING's Banking-Konkurrenzposition bleibt intakt. Das Depot ist strukturell von Scalable übertroffen. Öffne Scalable Free oder PRIME+ für die Depot-Seite; Depotwechsel-Service-Migration ist kostenlos.
Wahl: Hybrid-Setup — ING Extra-Konto für Cash über 50 k, Scalable PRIME+ für Depot + erste 50 k Cash. Scalable's 2,6 %-Satz ist auf Tier-Grenze gedeckelt, ING's Extra-Konto ist uncapped bei 1,5–1,75 %. Für sehr große Cash-Balances gewinnt ING auf Volumen; für aktiv-Trading + vernünftiges-Cash-Combo führt Scalable PRIME+.
Wahl: Keiner. Nutze Comdirect, Flatex oder IBKR. Weder ING noch Scalable bieten Eurex-Optionen. Für User die explizit Optionen brauchen, woanders schauen.
Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Vergleich von ING und Scalable Capital.
Bei der Ordergebühr liegt Scalable Capital mit 0.99€ oder Flatrate ab 4.99€/Monat vorne, während ING 4.90€ + 0.25% (min 9.90€) verlangt. Beachte: Bei CFD-Brokern wirken Spreads als zusätzliche Kosten — der nominal niedrigere Preis ist nicht automatisch der günstigere.
ING ist reguliert durch BaFin, Scalable Capital durch BaFin. Beide unterliegen damit europäischer Aufsicht. Die Einlagensicherung beträgt bei ING 100.000€ und bei Scalable Capital 100.000€.
Für deutsche und österreichische Anleger sind primär Aspekte wie deutsche Sprache, deutsche Regulierung und steuereinfacher Status wichtig. Schau dir die Spalten 'Reguliert durch' und 'Sprachen' im Vergleich an — DACH-Broker mit BaFin-Lizenz haben dort meist den Vorteil.
Scalable Capital bietet kostenlose ETF-Sparpläne ab 1€. Wenn dir ein Sparplan wichtig ist, ist das ein klares Argument.
Beide Broker unterliegen der Einlagensicherung ihrer Heimatregulierung. ING: 100.000€, Scalable Capital: 100.000€. Wertpapiere werden in Sondervermögen gehalten und sind im Insolvenzfall des Brokers geschützt.
Scalable Capital liegt bei der Cash-Verzinsung mit aktuell 2.60% vorne. Achte auf die Bedingungen — manche Broker zahlen Zinsen nur mit Abo oder bis zu einem bestimmten Limit.
Beide Broker bieten eine native Mobile App. Die Bewertungen in den App-Stores sind jeweils gut. Welche App besser ist, hängt von deinen Anforderungen ab — teste am besten beide Apps mit einem Demo-Konto, falls verfügbar.
Ein Zweit-Depot ist sinnvoll, wenn ein Broker bestimmte Features bietet, die der erste nicht hat (z. B. Optionen, Krypto, mehr Börsen). Ein kompletter Wechsel lohnt nur, wenn die laufenden Gebührenunterschiede deutlich sind oder das aktuelle Depot wesentliche Funktionen vermissen lässt.
Melde dich bei dem Broker an, der zu deiner Strategie passt. Beide Anbieter sind reguliert und bieten ein Demo-Konto zum risikofreien Testen.