Flatex
★★★★★- Viele Handelsplätze
- Optionen & Futures
- Steuereinfach für AT
- Demo-Konto
- Höhere Ordergebühren
- Sparplan nicht kostenlos
Detaillierter Vergleich aller Gebühren, Funktionen und Eignung — aktualisiert für 2026.
Flatex ist die bessere Wahl für Österreichische Anleger, während Trade Republic für Anfänger punktet. Welcher zu dir passt, hängt von deiner Strategie ab — der Detailvergleich unten zeigt alle Unterschiede.
| Kennzahl | Flatex | Trade Republic | Differenz |
|---|---|---|---|
| Order-Gebühr pro Trade | 5,90 € | 1,00 € | 4,90 € günstiger bei Trade Republic |
| 10 Jahre Sparplan-Kosten @ 100 €/Monat | 708 € | 0 € | 708 € günstiger bei Trade Republic |
| Zinsen auf 10.000 € Cash (1 Jahr) | — | 3,25 % = 325 € | +325 € mehr bei Trade Republic / Jahr |
| Kostenlose ETF-Sparpläne | 0 | 2.200 | +2.200 mehr bei Trade Republic |
| Verfügbare Börsenplätze | 6 | 1 | +5 mehr bei Flatex |
| BMInsider-Rating | 3,8/5 | 4,3/5 | +0,5 bei Trade Republic |
Alle Gebühren, Produkte und Plattform-Features im direkten Side-by-Side-Vergleich. Der "Gewinner" zeigt, welcher Broker im jeweiligen Punkt vorne liegt.
| Merkmal | Flatex | Trade Republic | Gewinner |
|---|---|---|---|
| Gebühren & Kosten | |||
| Ordergebühr | 5.90€ + Börsengebühr | 1€ pro Order | Trade Republic |
| ETF-Sparplan-Gebühr | 1.50€ | 0€ | Trade Republic |
| Depotgebühr | 0€/Jahr | 0€/Jahr | Gleichauf |
| Mindesteinzahlung | 0€ | 0€ | Gleichauf |
| Zinsen auf Cash | 0% | 3.25% | Trade Republic |
| Produktangebot | |||
| Aktien | Gleichauf | ||
| ETFs | Gleichauf | ||
| Krypto | Trade Republic | ||
| Optionen | Flatex | ||
| CFDs | Gleichauf | ||
| Bruchteile (Aktien) | Trade Republic | ||
| Anzahl Börsen | Xetra, Frankfurt, Wien | LS Exchange | Flatex |
| Plattform & Tools | |||
| Mobile App | Gleichauf | ||
| Desktop-Plattform | Gleichauf | ||
| Demo-Konto | Flatex | ||
| Sicherheit & Regulierung | |||
| Reguliert durch | BaFin / FMA | BaFin | Gleichauf |
| Einlagensicherung | 100.000€ | 100.000€ | Gleichauf |
| Gegründet | 2006 | 2015 | Gleichauf |
| Gesamt-Bewertung | |||
| Bewertung | ★★★★★ | ★★★★★ | Trade Republic |
Je nach Anlagestrategie und Erfahrung passt ein anderer Broker besser. So fällt die Wahl leichter:
Niedrige Hürden, einfache App, Demo-Konto und keine versteckten Kosten — ideal für den Einstieg in den Aktienmarkt.
Mehr zu Trade Republic →Tiefe Gebühren pro Order, viele Handelsplätze und Zugang zu Derivaten — wichtig wer regelmäßig handelt.
Mehr zu Trade Republic →Kostenlose Sparpläne, Zinsen auf Cash und keine Depotgebühr — wichtig wer regelmäßig kauft und hält.
Mehr zu Trade Republic →Flatex ist besonders in Österreich beliebt als steuereinfacher Broker mit Zugang zu vielen Börsen und Derivaten.
Besonders geeignet für: Österreichische Anleger, Optionshandel, Viele Börsen.
Trade Republic ist ein deutscher Neo-Broker mit extrem niedrigen Gebühren (1€ pro Order) und kostenlosen ETF-Sparplänen. Ideal für Einsteiger und Sparplan-Anleger.
Besonders geeignet für: Anfänger, Sparplan-Anleger, Mobile-First.
Flatex und Trade Republic repräsentieren zwei gegensätzliche Pole im deutschen Retail-Markt. Flatex ist klassische Vollservice-Depotbank, gegründet 1999 in Kulmbach: alle deutschen Regionalbörsen, Wien, echte Limit-/Stop-/OCO-Orders, papierbasiertes Onboarding, telefonischer Premium-Service. Trade Republic ist der mobile-first Neo-Broker seit 2015: eine App, eine Börse (LS Exchange), 1 € pro Order, 3,25 % Zinsen auf Cash.
Die ehrliche Antwort auf „welcher ist besser" hängt fast ausschließlich von drei Fragen ab: (1) Handelst du regelmäßig deutsche oder österreichische Werte jenseits des DAX-40? (2) Handelst du Optionen oder willst einen echten Desktop-Client? (3) Hast du nennenswertes Cash im Konto?
Flatex gewinnt (1) und (2) deutlich. Trade Republic gewinnt (3) und das Kostenrennen für den passiven Anleger. Es gibt überraschend wenig Use-Case-Überlappung.
Du handelst regelmäßig österreichische Werte (Wien). Flatex bietet Direktzugang zur Wiener Börse plus 12+ deutsche Handelsplätze: Berlin, Hamburg, Stuttgart, München. Trade Republic kennt nur LS Exchange — bei OMV, Verbund, Erste Group oder jedem österreichischen Small-/Mid-Cap ist die LS-Quote spürbar schlechter als die direkte Wien-Ausführung. Bei einer OMV-Order zu 40 € mit typischem LS-vs-Wien-Spread von 0,15–0,30 % sind das 0,60–1,20 € Slippage je 400 € Volumen — relevant sobald du Größe handelst.
Du willst alle deutschen Regionalbörsen + US-Börsen direkt. Flatex routet Aufträge an den preislich besten Platz inklusive Tradegate, Quotrix und Regionalbörsen. Trade Republic bietet kein Cross-Venue-Routing — es findet kein Vergleichs-Shopping in deinem Auftrag statt.
Du brauchst echte Ordertypen. Flatex unterstützt Stop-Limit, Trailing-Stop, OCO (One-Cancels-Other), AON (All-or-None), Iceberg-Orders und Trigger-Orders abhängig vom Kurs eines anderen Instruments. Trade Republic kennt Market und Limit, mit einem Basis-Stop-Loss in der Beta. Für jeden, der protective Stops auf einem 7-stelligen Depot fährt oder Bracket-Orders um Earnings layered, ist der Unterschied strukturell.
Du handelst aktiv Optionen oder Futures. Flatex hat vollen Eurex-Zugang — DAX-/Bund-Optionen und -Futures, Single-Stock-Optionen auf europäische Underlyings, strukturierte Zertifikate von 30+ Emittenten. Trade Republic bietet davon nichts. Nächster Ersatz auf TR sind Knock-Out-Zertifikate, mit weniger Emittenten und schlechterer Bepreisung.
Du bist preissensibel auf kleinen Orders. Flatex verlangt 5,90 € pro Order plus Börsengebühren (typisch 0,85–2,50 €), eine 500-€-Order kostet also ~7–8 € — das sind 1,4–1,6 % round-trip nur Gebühren. Trade Republic nimmt 1 € pauschal. Bei einem 100-€-Monatskauf frisst Flatex 7 % der Investition als Provision; auf TR sind es 1 %. Über 10 Jahre monatlicher Käufe à 100 € ist der Gebühren-Gap rund 700 € pro TR.
Du hältst nennenswertes Cash liegen. Trade Republic zahlt 3,25 % p.a. auf EUR-Guthaben bis 50 000 €, monatlich gutgeschrieben. Flatex zahlt im Verrechnungskonto nichts; das separate Tagesgeld-Produkt existiert, hat aber eigene Konditionen und aktuell niedrigeren Satz. Auf 15 000 € Puffer sind das ~487 €/Jahr geschenkt — mehr als genug, um ein ganzes Jahr Flatex-Orders zu finanzieren.
Du willst gebührenfreie ETF-Sparpläne auf hunderten ETFs. Trade Republic bietet 0 € Sparplan-Ausführung auf >2 000 ETFs ab 1 €. Flatex-Sparpläne kosten 1,50 € je Ausführung außerhalb des Partnerprogramms, und die Partner-Liste ist kürzer. Für ein 3-Fonds-Bogleheads-Setup ist TR deutlich günstiger.
Du willst native Krypto im selben Konto. Trade Republic unterstützt ~50 Kryptowährungen nativ, custodial, ohne separate Wallet. Flatex bietet keinen Spot-Krypto-Handel.
Deutschland — beide steuereinfach. Flatex und Trade Republic führen beide 25 % KESt + 5,5 % Soli (= 26,375 % effektiv) plus optional Kirchensteuer an der Quelle ab. Beide wenden den Sparerpauschbetrag (1 000 € Single / 2 000 € gemeinsam) automatisch nach Freistellungsauftrag an. Verlustvortrag wird je Broker geführt — wer realisierte Verluste auf Flatex und Gewinne auf TR hat, muss zum Jahresende manuell eine Verlustbescheinigung anfordern und in Anlage KAP zusammenführen.
Österreich — Flatex ist austriakonform, TR nicht. Flatex Österreich (über flatexDEGIRO Bank AG, österreichische Niederlassung) ist einer der wenigen Auslandsbroker, die die österreichische 27,5 % KESt automatisch an der Quelle abführen — keine FinanzOnline-Meldung für reguläre Aktientrades nötig. Trade Republic ist in Österreich ein nicht-austriakonformer Broker: alles selbst über Anlage E1kv melden. Vorabpauschale, Dividenden-Anrechnung, US-Quellensteuer-Verrechnung — alles Manuell-Aufgabe in FinanzOnline.
Vorabpauschale 2026: Flatex berechnet die Vorabpauschale zentral am 2. Januar und bucht direkt vom Cash ab. Trade Republic genauso. Beide brauchen ~0,5–1 % des thesaurierenden ETF-Werts als Cash zum Jahresende, sonst erzwungener Teilverkauf.
Quellensteuer auf US-Dividenden: Beide nutzen W-8BEN. Die 15 % US-Steuer wird in Deutschland automatisch auf die KESt angerechnet, in Österreich manuell — bei Flatex Austria automatisch.
Zwei Profile, gleiches Kapital, gleiche Käufe: 1 monatlicher ETF-Sparplan à 100 €, 4 manuelle Einmalkäufe pro Jahr à 500 € (2 000 €/Jahr), Cash-Puffer von durchschnittlich 5 000 €.
| Posten | Flatex | Trade Republic |
|---|---|---|
| 120× Sparplan-Ausführung | 180 € (1,50 € je) | 0 € |
| 40× manuelle Orders | 236 € (5,90 € je) | 40 € (1 € je) |
| Börsengebühren (40× ~1 €) | 40 € | 0 € (LS im Preis) |
| Depotgebühr (Annahme befreit) | 0 € | 0 € |
| Cash-Zinsen (5k × 10J × Satz) | 0 € | +1 625 € (3,25 %) |
| Netto-Kosten 10 J | 456 € | −1 585 € |
Die Differenz von 2 041 € ist echtes Geld — entspricht etwa 20 % des Startkapitals. Für dieses Profil dominiert Trade Republic ökonomisch. Flatex ist nur konkurrenzfähig, wenn (a) der User exotische Plätze handelt, (b) Optionsstrategien fährt oder (c) telefonischen Service und gedruckte Erträgnisaufstellung wertschätzt, die manche Steuerberater bevorzugen.
Dreht man das Szenario auf 20 manuelle Orders pro Monat in illiquiden Mid-Caps, wo Xetra-/Wien-Preisqualität zählt: Flatex-Tradegebühren kosten weiterhin ~1 700 € über 10 Jahre, aber die bessere Ausführung auf 5 000-€-Orders spart ~2 500 € Spread — Flatex gewinnt netto, und der Vergleich dreht sich von Provision auf Ausführungsqualität.
Wahl: Trade Republic. 0 € Sparplan, 1 € pro manueller Order, 3,25 % Cash-Zinsen, native Krypto. Flatex würde ~86 €/Jahr nur für einen Sparplan plus vier Einmalkäufe verlangen — frisst rund 14 % der Beiträge. Es gibt bei dieser Größe kein Szenario, in dem Flatex die richtige Antwort wäre.
Wahl: Flatex. Direkter Wien-Zugang für OMV/Erste/Verbund, echte Stop-Limit- und Contingent-Orders für protective Stops, Tradegate-/Xetra-Smart-Routing, Eurex-Zugang für Covered-Call-Writing auf europäische Single-Stock-Optionen. Der TR-Gebühren-Vorteil auf Kleinorders verschwindet bei 5 000-€-Orders, wo Ausführungsqualität dominiert. Für österreichische Anwender rechtfertigen Flatex Austria + austriakonforme Steuer-Behandlung allein die Wahl.
Wahl: Trade Republic. All-in-One-App, schnelles Onboarding, 3,25 % auf Notreserve, 50 Kryptos in einem Konto, kostenlose Sparpläne. Flatex ist strukturell nicht für dieses Profil designt.
Wahl: Flatex (oder Upgrade auf Interactive Brokers). Trade Republic unterstützt keine Optionen. Flatex ist der einzige retail-freundliche deutsche Broker mit vollem Eurex-DAX-/Bund-Optionen-Zugang plus europäischen Single-Stock-Optionen. Für US-Optionen oder 5+ Trades pro Tag wird Interactive Brokers attraktiver; für gelegentliche Eurex-Strategien plus deutsche Steuer-Einfachheit bleibt Flatex relevant.
Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Vergleich von Flatex und Trade Republic.
Bei der Ordergebühr liegt Trade Republic mit 1€ pro Order vorne, während Flatex 5.90€ + Börsengebühr verlangt. Beachte: Bei CFD-Brokern wirken Spreads als zusätzliche Kosten — der nominal niedrigere Preis ist nicht automatisch der günstigere.
Flatex ist reguliert durch BaFin / FMA, Trade Republic durch BaFin. Beide unterliegen damit europäischer Aufsicht. Die Einlagensicherung beträgt bei Flatex 100.000€ und bei Trade Republic 100.000€.
Für deutsche und österreichische Anleger sind primär Aspekte wie deutsche Sprache, deutsche Regulierung und steuereinfacher Status wichtig. Schau dir die Spalten 'Reguliert durch' und 'Sprachen' im Vergleich an — DACH-Broker mit BaFin-Lizenz haben dort meist den Vorteil.
Trade Republic bietet kostenlose ETF-Sparpläne ab 1€. Wenn dir ein Sparplan wichtig ist, ist das ein klares Argument.
Beide Broker unterliegen der Einlagensicherung ihrer Heimatregulierung. Flatex: 100.000€, Trade Republic: 100.000€. Wertpapiere werden in Sondervermögen gehalten und sind im Insolvenzfall des Brokers geschützt.
Trade Republic liegt bei der Cash-Verzinsung mit aktuell 3.25% vorne. Achte auf die Bedingungen — manche Broker zahlen Zinsen nur mit Abo oder bis zu einem bestimmten Limit.
Beide Broker bieten eine native Mobile App. Die Bewertungen in den App-Stores sind jeweils gut. Welche App besser ist, hängt von deinen Anforderungen ab — teste am besten beide Apps mit einem Demo-Konto, falls verfügbar.
Ein Zweit-Depot ist sinnvoll, wenn ein Broker bestimmte Features bietet, die der erste nicht hat (z. B. Optionen, Krypto, mehr Börsen). Ein kompletter Wechsel lohnt nur, wenn die laufenden Gebührenunterschiede deutlich sind oder das aktuelle Depot wesentliche Funktionen vermissen lässt.
Melde dich bei dem Broker an, der zu deiner Strategie passt. Beide Anbieter sind reguliert und bieten ein Demo-Konto zum risikofreien Testen.