Broker-Vergleich 2026

Flatex vs. Scalable Capital

Detaillierter Vergleich aller Gebühren, Funktionen und Eignung — aktualisiert für 2026.

Flatex
3.8/5
vs
Scalable Capital
4.2/5
Unsere Empfehlung

Flatex ist die bessere Wahl für Österreichische Anleger, während Scalable Capital für Vieltrader punktet. Welcher zu dir passt, hängt von deiner Strategie ab — der Detailvergleich unten zeigt alle Unterschiede.

Zahlen-Vergleich
KennzahlFlatexScalable CapitalDifferenz
Order-Gebühr pro Trade5,90 €0,99 €4,91 € günstiger bei Scalable Capital
10 Jahre Sparplan-Kosten @ 100 €/Monat708 €0 €708 € günstiger bei Scalable Capital
Zinsen auf 10.000 € Cash (1 Jahr)2,60 % = 260 €+260 € mehr bei Scalable Capital / Jahr
Kostenlose ETF-Sparpläne02.400+2.400 mehr bei Scalable Capital
Verfügbare Börsenplätze62+4 mehr bei Flatex
BMInsider-Rating3,8/54,2/5+0,4 bei Scalable Capital
Fazit: Auf 10.000 € Cash bringt Scalable Capital etwa 2.600 € mehr Zinsen über 10 Jahre.

Flatex

3.8/5
Stärken
  • Viele Handelsplätze
  • Optionen & Futures
  • Steuereinfach für AT
  • Demo-Konto
Schwächen
  • Höhere Ordergebühren
  • Sparplan nicht kostenlos
Beste Wahl für
Österreichische Anleger
Jetzt zu Flatex →* Affiliate-Link · für dich keine Mehrkosten

Scalable Capital

4.2/5
Stärken
  • Flatrate-Modell für Vieltrader
  • Xetra-Zugang
  • Kostenlose Sparpläne
  • Prime+ mit Zinsen auf Cash
Schwächen
  • Flatrate kostet extra
  • Wenige Börsen
Beste Wahl für
Vieltrader
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Detaillierter Vergleich

Alle Gebühren, Produkte und Plattform-Features im direkten Side-by-Side-Vergleich. Der "Gewinner" zeigt, welcher Broker im jeweiligen Punkt vorne liegt.

MerkmalFlatexScalable CapitalGewinner
Gebühren & Kosten
Ordergebühr5.90€ + Börsengebühr0.99€ oder Flatrate ab 4.99€/MonatScalable Capital
ETF-Sparplan-Gebühr1.50€0€Scalable Capital
Depotgebühr0€/Jahr0€ (Free) / 4.99€/Mo (Plus) / 9.99€/Mo (Premium)Gleichauf
Mindesteinzahlung0€0€Gleichauf
Zinsen auf Cash0%2.6% (Plus/Premium)Scalable Capital
Produktangebot
AktienGleichauf
ETFsGleichauf
KryptoScalable Capital
OptionenFlatex
CFDsGleichauf
Bruchteile (Aktien)Scalable Capital
Anzahl BörsenXetra, Frankfurt, Wiengettex, XetraFlatex
Plattform & Tools
Mobile AppGleichauf
Desktop-PlattformGleichauf
Demo-KontoFlatex
Sicherheit & Regulierung
Reguliert durchBaFin / FMABaFinGleichauf
Einlagensicherung100.000€100.000€Gleichauf
Gegründet20062014Gleichauf
Gesamt-Bewertung
BewertungScalable Capital

Welcher Broker für wen?

Je nach Anlagestrategie und Erfahrung passt ein anderer Broker besser. So fällt die Wahl leichter:

Für Anfänger

Scalable Capital

Niedrige Hürden, einfache App, Demo-Konto und keine versteckten Kosten — ideal für den Einstieg in den Aktienmarkt.

Mehr zu Scalable Capital →
Für aktive Trader

Scalable Capital

Tiefe Gebühren pro Order, viele Handelsplätze und Zugang zu Derivaten — wichtig wer regelmäßig handelt.

Mehr zu Scalable Capital →
Für langfristige Investoren

Scalable Capital

Kostenlose Sparpläne, Zinsen auf Cash und keine Depotgebühr — wichtig wer regelmäßig kauft und hält.

Mehr zu Scalable Capital →

Detaillierte Einschätzung

Wer ist Flatex?

3.8/5

Flatex ist besonders in Österreich beliebt als steuereinfacher Broker mit Zugang zu vielen Börsen und Derivaten.

Stärken im Detail

  • Viele Handelsplätze
  • Optionen & Futures
  • Steuereinfach für AT
  • Demo-Konto

Schwächen

  • Höhere Ordergebühren
  • Sparplan nicht kostenlos
  • Keine Zinsen auf Cash
  • Kein Krypto
Für wen lohnt sich Flatex?

Besonders geeignet für: Österreichische Anleger, Optionshandel, Viele Börsen.

Wer ist Scalable Capital?

4.2/5

Scalable Capital bietet ein Flatrate-Modell ab 4.99€/Monat für unbegrenzte Trades. Mit Xetra-Zugang und kostenlosen Sparplänen eine gute Wahl für aktive Anleger.

Stärken im Detail

  • Flatrate-Modell für Vieltrader
  • Xetra-Zugang
  • Kostenlose Sparpläne
  • Prime+ mit Zinsen auf Cash

Schwächen

  • Flatrate kostet extra
  • Wenige Börsen
  • Keine Optionen
Für wen lohnt sich Scalable Capital?

Besonders geeignet für: Vieltrader, Sparplan-Anleger, Anfänger.

Flatex vs Scalable Capital — traditionelle Depotbank gegen hybride Neo-Bank

Flatex (gegründet 1999, Kulmbach) und Scalable Capital (gegründet 2014, München) sind beide BaFin-regulierte DACH-fokussierte Broker — sitzen aber an gegenüberliegenden Enden des Spektrums. Flatex ist eine traditionelle Vollservice-Direktbank: 12+ deutsche Börsen, Wien-Direktzugang, echte Stop-Limit-/OCO-Orders, Eurex-Optionen, Telefon-Support. Scalable ist eine hybride Neo-Bank: App + Web, gettex/Xetra, zweistufiges Abo-Modell (Free mit 0,99 € pro Order; PRIME+ mit 4,99 €/Monat und 0 € Provision).

Ehrliche Einordnung: Flatex ist gebaut für User, die wenige große Orders pro Jahr platzieren und Ausführungstiefe schätzen. Scalable ist gebaut für User, die viele kleine bis mittlere Orders pro Monat fahren und Kostenvorhersagbarkeit über die Flatrate schätzen. Die Wahl hängt von der monatlichen Handelsfrequenz ab.

Wann Flatex die bessere Wahl ist

Du handelst regelmäßig österreichische Werte (Wien). Flatex bietet direkten Wiener-Börse-Zugang. Scalable nicht — Wien-gelistete Aktien werden über gettex's Sekundärlisting gehandelt, wo Spreads 0,10–0,30 % weiter sind. Bei OMV, Verbund, Erste mit 5 000-€+-Orders sparen Spread-Vorteile auf Flatex 5–15 € pro Trade.

Du handelst große Orders (10 000 €+) auf illiquiden Mid-Caps. Flatex's Smart-Routing über Tradegate, Quotrix, Xetra, Regionalbörsen findet den besten Preis; Scalable routet nur zu gettex/Xetra. Auf einer 25 000-€-Mid-Cap-Order kann das Price-Improvement auf Flatex's Smart-Routing 30–80 € sparen versus Single-Venue-Ausführung.

Du brauchst echte Ordertypen — Stop-Limit, OCO, Trailing-Stop auf mehreren Beinen. Flatex unterstützt komplexe Order-Strukturen inklusive Bracket-Orders. Scalable's Ordertypen sind basic (Market, Limit, Stop-Loss).

Du handelst regelmäßig Eurex-Optionen. Flatex bietet vollen Eurex-Retail-Zugang — DAX-/Bund-Optionen und -Futures. Scalable bietet keine Optionen.

Du legst Wert auf Telefon-Support und eine etablierte deutsche Direktbank-Marke. Flatex hat 25+ Jahre Direktbank-Erfahrung und bietet vollen Telefon-Customer-Service. Scalable's Support ist Chat-first.

Wann Scalable Capital die bessere Wahl ist

Du fährst mehr als 6 Orders pro Monat. Scalable PRIME+ mit 4,99 €/Monat gibt dir 0 € Provision auf jede Order auf gettex und Xetra — Break-Even bei 6 Orders versus dem 0,99-€-Pay-per-Trade Free-Tarif. Flatex bleibt bei 5,90 € + Börsengebühren pro Order unabhängig von der Frequenz. Für aktive Anleger spricht die Mathematik klar für Scalable PRIME+ ab 6 Orders/Monat.

Du willst gebührenfreie ETF-Sparpläne auf hunderten ETFs. Scalable bietet 0 €-Sparpläne auf >2 000 ETFs ab 1 € Mindestrate. Flatex-Sparpläne kosten 1,50 € je Ausführung außerhalb des Partnerprogramms (kleinerer Katalog). Für ein 3-Fonds-Bogleheads-Setup spart Scalable ~450 €/Jahr über Flatex.

Du willst Web + App + Desktop einheitlich. Scalable's Interface-Stack ist modern, schnell und identisch über Web/App. Flatex's WebFiliale ist funktional, fühlt sich aber generationell älter an — Order-Ticket und Chart-Interaktionen sind weniger poliert.

Du hältst Cash und willst Rendite. Scalable PRIME+ zahlt etwa 2,6 % p.a. auf Idle-EUR-Cash (Satz variabel). Flatex zahlt 0 % auf das Handelskonto; das separate Tagesgeld-Produkt hat eigene Konditionen und aktuell niedrigeren Satz.

Du willst Krypto + Fractional Shares in einem BaFin-regulierten Konto. Scalable unterstützt beides. Flatex bietet keinen Spot-Krypto und hat limitierten Fractional-Share-Support.

Steuern — DACH-Spezifika

Deutschland — beide steuereinfach. Flatex und Scalable führen 25 % KESt + 5,5 % Soli + optional Kirchensteuer an der Quelle ab. Beide wenden Sparerpauschbetrag automatisch an. Verlustvortrag wird je Broker geführt.

Österreich — Flatex Austria ist austriakonform; Scalable nicht. Flatex Österreich (über flatexDEGIRO Bank AG, österreichische Niederlassung) führt die österreichische 27,5 % KESt automatisch an der Quelle ab — keine FinanzOnline-Meldung für reguläre Aktientrades. Scalable ist in Österreich nicht-austriakonform: jede Transaktion muss selbst über Anlage E1kv gemeldet werden. Vorabpauschale, Dividenden-Anrechnung, US-W-8BEN-Anrechnung manuell.

Vorabpauschale 2026: Beide buchen die Vorabpauschale automatisch am 2. Januar vom Cash-Konto. Beide brauchen ~0,5–1 % des thesaurierenden ETF-Werts als Cash zum Jahresende.

Quellensteuer auf US-Dividenden: Beide nutzen W-8BEN; die 15 % US-Steuer wird in Deutschland automatisch auf die KESt angerechnet. Für österreichische Flatex-Kunden ist die Anrechnung ebenfalls automatisch.

Eurex-Optionen-Steuerhandling: Flatex unterstützt Eurex-Optionen; Eurex-Options-Gewinne/-Verluste fallen unter die kontroverse 20 000-€-Verlustverrechnungstopf-Begrenzung. Scalable bietet keine Optionen, also entfällt die Überlegung.

Kosten-Beispiel — 15 000 €-Aktiv-Anleger über 10 Jahre

Profil: 1 monatlicher ETF-Sparplan à 100 €, 8 manuelle Einmalkäufe pro Monat à 500 €, durchschnittlich 5 000 € Cash-Puffer.

PostenFlatexScalable PRIME+
120× Sparplan-Ausführung180 € (1,50 € je)0 €
960× manuelle Orders 500 €5 664 € (5,90 € je)0 €
Börsengebühren960 € (40× 1 €)0 €
PRIME+ Abo (10 J × 12 Mo)0 €598 €
Cash-Zinsen (5k × 10J × Satz)0 €+1 300 € (2,6 %)
Netto-Kosten 10 J6 804 €−702 €

Die Differenz von 7 506 € ist enorm — fast die Hälfte des Startkapitals von 15 000 € — und komplett erklärt durch den Pro-Order-Provisions-Gap bei dieser Handelsfrequenz. Für einen 8-Orders-pro-Monat-Trader ist Scalable PRIME+ strukturell die richtige Antwort.

Flatex wird konkurrenzfähig nur bei niedriger Handelsfrequenz (1–2 Orders/Monat), wo das PRIME+-Abo die Ersparnis übersteigt, ODER bei großen illiquiden Mid-Cap-Orders, wo Flatex's Smart-Routing mehr Spread spart als die Provisionsdifferenz. Für gelegentliches Wien-Stock-Trading rechtfertigt Flatex Austria's austriakonformer Status allein die Wahl für AT-Residenten.

Verdict nach Anleger-Profil

Anfänger nur mit Monatssparplan

Wahl: Scalable Free. Die 0,99-€-Provisionen für gelegentliche manuelle Käufe plus 0 €-Sparpläne sind ausreichend; PRIME+ ist auf diesem Niveau Overkill. Flatex's 5,90 €-Provisionen sind bei kleinen Beiträgen strafend.

Aktiver Anleger 8+ manuelle Orders/Monat

Wahl: Scalable PRIME+. Die Flatrate amortisiert sich ab 6 Orders und spart echtes Geld für jeden, der monatlich rebalanced oder Satelliten-Käufe fährt. Flatex ist bei dieser Frequenz strukturell zu teuer, außer du handelst illiquide Mid-Caps, wo Ausführungsqualität die Provision dominiert.

Österreichischer Resident mit 100 k+ Depot

Wahl: Flatex Austria. Der austriakonformer Status allein rechtfertigt die Wahl — manuelle FinanzOnline-Meldung bei jedem Trade wird schnell teurer als die Provisionsdifferenz zu Scalable. Kombiniere mit Scalable Free, wenn du nebenbei kostenlose EU-Sparpläne willst.

Eurex-Optionshändler

Wahl: Flatex (oder Upgrade auf IBKR). Scalable bietet keine Optionen. Flatex unterstützt Retail-Eurex-Zugang; für gelegentliche Optionsstrategien die richtige Antwort.

Wien-Stock-Anleger

Wahl: Flatex. Direkter Wien-Zugang für OMV/Verbund/Erste mit echtem Limit-Order-Support schlägt Scalable's gettex-Routing für diese spezifischen Instrumente.

Häufige Fragen

Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Vergleich von Flatex und Scalable Capital.

Bei der Ordergebühr liegt Scalable Capital mit 0.99€ oder Flatrate ab 4.99€/Monat vorne, während Flatex 5.90€ + Börsengebühr verlangt. Beachte: Bei CFD-Brokern wirken Spreads als zusätzliche Kosten — der nominal niedrigere Preis ist nicht automatisch der günstigere.

Flatex ist reguliert durch BaFin / FMA, Scalable Capital durch BaFin. Beide unterliegen damit europäischer Aufsicht. Die Einlagensicherung beträgt bei Flatex 100.000€ und bei Scalable Capital 100.000€.

Für deutsche und österreichische Anleger sind primär Aspekte wie deutsche Sprache, deutsche Regulierung und steuereinfacher Status wichtig. Schau dir die Spalten 'Reguliert durch' und 'Sprachen' im Vergleich an — DACH-Broker mit BaFin-Lizenz haben dort meist den Vorteil.

Scalable Capital bietet kostenlose ETF-Sparpläne ab 1€. Wenn dir ein Sparplan wichtig ist, ist das ein klares Argument.

Beide Broker unterliegen der Einlagensicherung ihrer Heimatregulierung. Flatex: 100.000€, Scalable Capital: 100.000€. Wertpapiere werden in Sondervermögen gehalten und sind im Insolvenzfall des Brokers geschützt.

Scalable Capital liegt bei der Cash-Verzinsung mit aktuell 2.60% vorne. Achte auf die Bedingungen — manche Broker zahlen Zinsen nur mit Abo oder bis zu einem bestimmten Limit.

Beide Broker bieten eine native Mobile App. Die Bewertungen in den App-Stores sind jeweils gut. Welche App besser ist, hängt von deinen Anforderungen ab — teste am besten beide Apps mit einem Demo-Konto, falls verfügbar.

Ein Zweit-Depot ist sinnvoll, wenn ein Broker bestimmte Features bietet, die der erste nicht hat (z. B. Optionen, Krypto, mehr Börsen). Ein kompletter Wechsel lohnt nur, wenn die laufenden Gebührenunterschiede deutlich sind oder das aktuelle Depot wesentliche Funktionen vermissen lässt.

Bereit zum Start?

Melde dich bei dem Broker an, der zu deiner Strategie passt. Beide Anbieter sind reguliert und bieten ein Demo-Konto zum risikofreien Testen.

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