Broker-Vergleich 2026

Flatex vs. Smartbroker+

Detaillierter Vergleich aller Gebühren, Funktionen und Eignung — aktualisiert für 2026.

Flatex
3.8/5
vs
Smartbroker+
4.0/5
Unsere Empfehlung

Flatex ist die bessere Wahl für Österreichische Anleger, während Smartbroker+ für Kostenlose Trades punktet. Welcher zu dir passt, hängt von deiner Strategie ab — der Detailvergleich unten zeigt alle Unterschiede.

Zahlen-Vergleich
KennzahlFlatexSmartbroker+Differenz
Order-Gebühr pro Trade5,90 €0,00 €5,90 € günstiger bei Smartbroker+
10 Jahre Sparplan-Kosten @ 100 €/Monat708 €0 €708 € günstiger bei Smartbroker+
Kostenlose ETF-Sparpläne02.000+2.000 mehr bei Smartbroker+
Verfügbare Börsenplätze63+3 mehr bei Flatex
BMInsider-Rating3,8/54,0/5+0,2 bei Smartbroker+
Fazit: Ein 100-€-Sparplan über 10 Jahre kostet bei Smartbroker+ 708 € weniger.

Flatex

3.8/5
Stärken
  • Viele Handelsplätze
  • Optionen & Futures
  • Steuereinfach für AT
  • Demo-Konto
Schwächen
  • Höhere Ordergebühren
  • Sparplan nicht kostenlos
Beste Wahl für
Österreichische Anleger
Jetzt zu Flatex →* Affiliate-Link · für dich keine Mehrkosten

Smartbroker+

4.0/5
Stärken
  • 0€ Trades ab 500€
  • Kostenlose Sparpläne
  • Xetra-Zugang
  • Optionen möglich
Schwächen
  • Noch relativ neu
  • App noch in Entwicklung
Beste Wahl für
Kostenlose Trades
Jetzt zu Smartbroker+ →* Affiliate-Link · für dich keine Mehrkosten

Detaillierter Vergleich

Alle Gebühren, Produkte und Plattform-Features im direkten Side-by-Side-Vergleich. Der "Gewinner" zeigt, welcher Broker im jeweiligen Punkt vorne liegt.

MerkmalFlatexSmartbroker+Gewinner
Gebühren & Kosten
Ordergebühr5.90€ + Börsengebühr0€ (gettex, ab 500€) / 4€ (Xetra)Smartbroker+
ETF-Sparplan-Gebühr1.50€0€Smartbroker+
Depotgebühr0€/Jahr0€/JahrGleichauf
Mindesteinzahlung0€0€Gleichauf
Zinsen auf Cash0%0%Gleichauf
Produktangebot
AktienGleichauf
ETFsGleichauf
KryptoSmartbroker+
OptionenGleichauf
CFDsGleichauf
Bruchteile (Aktien)Smartbroker+
Anzahl BörsenXetra, Frankfurt, Wiengettex, Xetra, und weitereFlatex
Plattform & Tools
Mobile AppGleichauf
Desktop-PlattformGleichauf
Demo-KontoFlatex
Sicherheit & Regulierung
Reguliert durchBaFin / FMABaFinGleichauf
Einlagensicherung100.000€100.000€Gleichauf
Gegründet20062019Gleichauf
Gesamt-Bewertung
BewertungSmartbroker+

Welcher Broker für wen?

Je nach Anlagestrategie und Erfahrung passt ein anderer Broker besser. So fällt die Wahl leichter:

Für Anfänger

Smartbroker+

Niedrige Hürden, einfache App, Demo-Konto und keine versteckten Kosten — ideal für den Einstieg in den Aktienmarkt.

Mehr zu Smartbroker+ →
Für aktive Trader

Smartbroker+

Tiefe Gebühren pro Order, viele Handelsplätze und Zugang zu Derivaten — wichtig wer regelmäßig handelt.

Mehr zu Smartbroker+ →
Für langfristige Investoren

Smartbroker+

Kostenlose Sparpläne, Zinsen auf Cash und keine Depotgebühr — wichtig wer regelmäßig kauft und hält.

Mehr zu Smartbroker+ →

Detaillierte Einschätzung

Wer ist Flatex?

3.8/5

Flatex ist besonders in Österreich beliebt als steuereinfacher Broker mit Zugang zu vielen Börsen und Derivaten.

Stärken im Detail

  • Viele Handelsplätze
  • Optionen & Futures
  • Steuereinfach für AT
  • Demo-Konto

Schwächen

  • Höhere Ordergebühren
  • Sparplan nicht kostenlos
  • Keine Zinsen auf Cash
  • Kein Krypto
Für wen lohnt sich Flatex?

Besonders geeignet für: Österreichische Anleger, Optionshandel, Viele Börsen.

Wer ist Smartbroker+?

4.0/5

Smartbroker+ bietet kostenlose Trades ab 500€ Ordervolumen und kostenlosen Xetra-Zugang. Ein starker Konkurrent zu Trade Republic.

Stärken im Detail

  • 0€ Trades ab 500€
  • Kostenlose Sparpläne
  • Xetra-Zugang
  • Optionen möglich

Schwächen

  • Noch relativ neu
  • App noch in Entwicklung
  • Kein Zinsen auf Cash
Für wen lohnt sich Smartbroker+?

Besonders geeignet für: Kostenlose Trades, Sparplan-Anleger, Preisbewusste.

Flatex vs Smartbroker+ — old-school Depot-Spezialist gegen new-gen Discount-Broker

Flatex (gegründet 1999) und Smartbroker+ (gegründet 2019) spannen 20 Jahre deutscher Depot-Broker-Evolution. Flatex ist der old-school Depot-Spezialist — 5,90 € pro Order, volle Regionalbörsen-Routing, Wien direkt, volle Eurex-Optionen, österreichischer austriakonform-Status via Flatex Austria. Smartbroker+ ist der new-gen Discount-Broker — 0 € Trading auf gettex über 500 €, kostenlose ETF-Sparpläne, modernes Web/App, BaFin-reguliert.

Ehrliche Einordnung: Smartbroker+ ist strukturell günstiger für europäische Aktien-Trades auf gettex. Flatex ist strukturell besser für User, die Wien direkt, alle Regionalbörsen, österreichischen Wohnsitz oder reife Eurex-Optionen brauchen.

Wann Flatex die bessere Wahl ist

Du bist österreichischer Steuer-Resident. Flatex Austria ist austriakonform — automatische österreichische KESt-Quellensteuer. Smartbroker+ ist es nicht — österreichische Residenten melden über Anlage E1kv auf FinanzOnline selbst.

Du handelst regelmäßig Wien-Werte (OMV, Erste, Verbund). Flatex bietet direkten Wiener-Börse-Zugang. Smartbroker+ routet nicht zu Wien — österreichisch gelistete Aktien müssen über Sekundärlistings auf deutschen Plätzen mit weiteren Spreads gehandelt werden.

Du willst breite Regionalbörsen-Routing. Flatex routet zu Stuttgart, München, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Tradegate, Quotrix, plus Six Schweiz. Smartbroker+ routet primär zu gettex und Xetra mit limitiertem regionalem deutschen Venue-Zugang.

Du willst reife Eurex-Optionen-Unterstützung. Flatex hat 25+ Jahre Eurex-Retail-Erfahrung mit echten Bracket-Orders, Multi-Leg-Strategien und gut getesteten Steuerbescheinigungen. Smartbroker+ bietet Eurex, aber neuer; das Optionen-Tooling ist weniger reif.

Du legst Wert auf institutionelle Optionen-Steuer-Berichterstattung. Flatex's Steuerbescheinigungen trennen Optionen vs Aktien sauber für die 20 000-€-Termingeschäft-Verlustcap. Smartbroker+ macht das auch, aber Flatex's Reports sind kampferprobter.

Wann Smartbroker+ die bessere Wahl ist

Du fährst konsequent Orders ≥500 € auf gettex. Smartbroker+ verlangt 0 € Provision auf gettex-Orders ≥500 €. Flatex verlangt 5,90 € + Börsengebühren unabhängig. Für monatliche Käufe ab 1 000 € auf gettex spart Smartbroker+ ~80–100 €/Jahr pro wiederkehrender Order.

Du willst gebührenfreie ETF-Sparpläne auf hunderten ETFs. Smartbroker+ bietet 0 €-Sparpläne auf einem breiten ETF-Katalog. Flatex-Sparpläne kosten 1,50 € je Ausführung außerhalb des Partner-Programms. Für 100-€/Monat-Sparpläne über 10 Jahre ergibt der Gap ~180 € pro Smartbroker+.

Du willst native Krypto + Fractional Shares. Smartbroker+ unterstützt beides. Flatex bietet Fractional Shares, aber kein natives Spot-Krypto.

Du willst ein modernes, poliertes Web- + App-Interface. Smartbroker+ Digital-Erlebnis ist deutlich app-moderner als Flatex's WebFiliale. Die Mobile-App, das Charting und der Order-Flow fühlen sich neuerer Generation an.

Du bist jüngerer Digital-Native-Anleger. Smartbroker+ ist für User gebaut, die nie eine Direktbank genutzt haben. Flatex's Interface, zwar funktional, hat ältere-Generation-Patterns.

Steuern — DACH-Spezifika

Deutschland — beide steuereinfach. Flatex und Smartbroker+ führen 25 % KESt + 5,5 % Soli + optional Kirchensteuer an der Quelle ab.

Österreich — Flatex Austria ist austriakonform; Smartbroker+ nicht. Flatex Österreich führt aktiv österreichische 27,5 % KESt ab. Smartbroker+ hat kein austriakonformes österreichisches Produkt — AT-Residenten melden selbst.

Vorabpauschale 2026: Beide buchen die Vorabpauschale automatisch am 2. Januar.

Quellensteuer auf US-Dividenden: Beide nutzen W-8BEN; die 15 % US-Steuer wird in Deutschland automatisch auf die KESt angerechnet.

Eurex-Optionen-Steuerhandling: Beide unterstützen Eurex-Optionen; die kontroverse 20 000-€-Verlustverrechnungstopf-Begrenzung auf Termingeschäft gilt für beide. Flatex's Steuerbescheinigungen sind reifer; Smartbroker+ sind funktional, aber neuer.

Kosten-Beispiel — 15 000 €-Aktiv-Anleger über 10 Jahre

Profil: 1 monatlicher ETF-Sparplan à 100 €, 6 manuelle Einmalkäufe pro Jahr à 1 000 € (gettex über 500 €), durchschnittlich 5 000 € Idle-EUR-Cash-Puffer.

PostenFlatexSmartbroker+
120× Sparplan-Ausführung180 € (1,50 € je)0 €
60× manuelle Orders 1 000 € (gettex)396 € (5,90 € + 0,70 € je)0 € (über 500-€-Schwelle)
Cash-Zinsen (5k × 10J)0 €0 €
Netto-Kosten 10 J576 €0 €

Smartbroker+ kommt 576 € günstiger über 10 Jahre raus, fast komplett vom gettex-provisionsfreien Vorteil auf 1 000-€-manuellen-Orders.

Flatex wird ökonomisch konkurrenzfähig wenn (a) du österreichische Aktien handelst (Wien direkt), (b) du österreichischer Resident bist und austriakonform-automatische-Quellensteuer willst, oder (c) du aktiver Eurex-Optionstrader bist, der reifes Steuer-Tooling schätzt. Keines davon sind ökonomische Argumente — es sind strukturelle Argumente basierend auf spezifischen Use Cases, die Smartbroker+ nicht bedienen kann.

Verdict nach Anleger-Profil

Aktiver Anleger mit 1 000-€+-gettex-Orders

Wahl: Smartbroker+. 0 € Provision ist tatsächlich frei auf ≥500-€-Orders. Flatex's 5,90-€-Mindestgebühr ist bei diesem Trading-Pattern strukturell zu teuer.

Österreichischer Steuer-Resident

Wahl: Flatex Austria. Austriakonform-automatische-Quellensteuer allein rechtfertigt die Wahl; manuelle FinanzOnline-Meldung bei jedem Smartbroker+-Trade übersteigt schnell die Provisionseinsparungen.

Wien-Aktien-Anleger (OMV, Erste, Verbund)

Wahl: Flatex. Direkter Wien-Zugang ist strukturell, was Smartbroker+ nicht bieten kann.

Aktiver Eurex-Optionshändler

Wahl: Flatex. Beide bieten Eurex; Flatex's Optionen-Tooling und Steuerbescheinigungen sind reifer für aktives Volumen.

Krypto-affiner Anleger

Wahl: Smartbroker+. Native Krypto im selben BaFin-regulierten Konto. Flatex bietet kein Spot-Krypto.

Häufige Fragen

Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Vergleich von Flatex und Smartbroker+.

Bei der Ordergebühr liegt Smartbroker+ mit 0€ (gettex, ab 500€) / 4€ (Xetra) vorne, während Flatex 5.90€ + Börsengebühr verlangt. Beachte: Bei CFD-Brokern wirken Spreads als zusätzliche Kosten — der nominal niedrigere Preis ist nicht automatisch der günstigere.

Flatex ist reguliert durch BaFin / FMA, Smartbroker+ durch BaFin. Beide unterliegen damit europäischer Aufsicht. Die Einlagensicherung beträgt bei Flatex 100.000€ und bei Smartbroker+ 100.000€.

Für deutsche und österreichische Anleger sind primär Aspekte wie deutsche Sprache, deutsche Regulierung und steuereinfacher Status wichtig. Schau dir die Spalten 'Reguliert durch' und 'Sprachen' im Vergleich an — DACH-Broker mit BaFin-Lizenz haben dort meist den Vorteil.

Smartbroker+ bietet kostenlose ETF-Sparpläne ab 1€. Wenn dir ein Sparplan wichtig ist, ist das ein klares Argument.

Beide Broker unterliegen der Einlagensicherung ihrer Heimatregulierung. Flatex: 100.000€, Smartbroker+: 100.000€. Wertpapiere werden in Sondervermögen gehalten und sind im Insolvenzfall des Brokers geschützt.

Beide Broker zahlen aktuell keine nennenswerten Zinsen auf unveranlagtes Cash. Wer Zinsen will, sollte einen Broker mit expliziten Cash-Zins-Angeboten wählen.

Beide Broker bieten eine native Mobile App. Die Bewertungen in den App-Stores sind jeweils gut. Welche App besser ist, hängt von deinen Anforderungen ab — teste am besten beide Apps mit einem Demo-Konto, falls verfügbar.

Ein Zweit-Depot ist sinnvoll, wenn ein Broker bestimmte Features bietet, die der erste nicht hat (z. B. Optionen, Krypto, mehr Börsen). Ein kompletter Wechsel lohnt nur, wenn die laufenden Gebührenunterschiede deutlich sind oder das aktuelle Depot wesentliche Funktionen vermissen lässt.

Bereit zum Start?

Melde dich bei dem Broker an, der zu deiner Strategie passt. Beide Anbieter sind reguliert und bieten ein Demo-Konto zum risikofreien Testen.

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