Broker-Vergleich 2026

Comdirect vs. Flatex

Detaillierter Vergleich aller Gebühren, Funktionen und Eignung — aktualisiert für 2026.

Comdirect
3.7/5
vs
Flatex
3.8/5
Unsere Empfehlung

Comdirect ist die bessere Wahl für Vollbank-Kunden, während Flatex für Österreichische Anleger punktet. Welcher zu dir passt, hängt von deiner Strategie ab — der Detailvergleich unten zeigt alle Unterschiede.

Zahlen-Vergleich
KennzahlComdirectFlatexDifferenz
Order-Gebühr pro Trade9,90 €5,90 €4,00 € günstiger bei Flatex
10 Jahre Sparplan-Kosten @ 100 €/Monat1.188 €708 €480 € günstiger bei Flatex
Kostenlose ETF-Sparpläne1500+150 mehr bei Comdirect
Verfügbare Börsenplätze16+5 mehr bei Flatex
BMInsider-Rating3,7/53,8/5+0,1 bei Flatex
Fazit: Ein 100-€-Sparplan über 10 Jahre kostet bei Flatex 480 € weniger.

Comdirect

3.7/5
Stärken
  • Vollbank mit Girokonto
  • Viele Börsen
  • Optionen & Futures
  • Guter Support
  • Umfangreiche Analyse-Tools
Schwächen
  • Höhere Gebühren als Neo-Broker
  • Sparplan nicht kostenlos
Beste Wahl für
Vollbank-Kunden
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Flatex

3.8/5
Stärken
  • Viele Handelsplätze
  • Optionen & Futures
  • Steuereinfach für AT
  • Demo-Konto
Schwächen
  • Höhere Ordergebühren
  • Sparplan nicht kostenlos
Beste Wahl für
Österreichische Anleger
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Detaillierter Vergleich

Alle Gebühren, Produkte und Plattform-Features im direkten Side-by-Side-Vergleich. Der "Gewinner" zeigt, welcher Broker im jeweiligen Punkt vorne liegt.

MerkmalComdirectFlatexGewinner
Gebühren & Kosten
Ordergebühr4.90€ + 0.25% (min 9.90€)5.90€ + BörsengebührFlatex
ETF-Sparplan-Gebühr1.5%1.50€Gleichauf
Depotgebühr0€ (mit Aktivität) / 1.95€/Monat sonst0€/JahrGleichauf
Mindesteinzahlung0€0€Gleichauf
Zinsen auf Cash0%0%Gleichauf
Produktangebot
AktienGleichauf
ETFsGleichauf
KryptoGleichauf
OptionenGleichauf
CFDsGleichauf
Bruchteile (Aktien)Gleichauf
Anzahl BörsenAlle deutschen + internationale BörsenXetra, Frankfurt, WienFlatex
Plattform & Tools
Mobile AppGleichauf
Desktop-PlattformComdirect
Demo-KontoGleichauf
Sicherheit & Regulierung
Reguliert durchBaFinBaFin / FMAGleichauf
Einlagensicherung100.000€100.000€Gleichauf
Gegründet19942006Gleichauf
Gesamt-Bewertung
BewertungFlatex

Welcher Broker für wen?

Je nach Anlagestrategie und Erfahrung passt ein anderer Broker besser. So fällt die Wahl leichter:

Für Anfänger

Flatex

Niedrige Hürden, einfache App, Demo-Konto und keine versteckten Kosten — ideal für den Einstieg in den Aktienmarkt.

Mehr zu Flatex →
Für aktive Trader

Flatex

Tiefe Gebühren pro Order, viele Handelsplätze und Zugang zu Derivaten — wichtig wer regelmäßig handelt.

Mehr zu Flatex →
Für langfristige Investoren

Comdirect

Kostenlose Sparpläne, Zinsen auf Cash und keine Depotgebühr — wichtig wer regelmäßig kauft und hält.

Mehr zu Comdirect →

Detaillierte Einschätzung

Wer ist Comdirect?

3.7/5

Comdirect ist eine Vollbank mit umfangreichem Wertpapierangebot. Für Anleger die alles aus einer Hand wollen.

Stärken im Detail

  • Vollbank mit Girokonto
  • Viele Börsen
  • Optionen & Futures
  • Guter Support
  • Umfangreiche Analyse-Tools

Schwächen

  • Höhere Gebühren als Neo-Broker
  • Sparplan nicht kostenlos
  • Komplexe Gebührenstruktur
Für wen lohnt sich Comdirect?

Besonders geeignet für: Vollbank-Kunden, Derivatehandel, Erfahrene Anleger.

Wer ist Flatex?

3.8/5

Flatex ist besonders in Österreich beliebt als steuereinfacher Broker mit Zugang zu vielen Börsen und Derivaten.

Stärken im Detail

  • Viele Handelsplätze
  • Optionen & Futures
  • Steuereinfach für AT
  • Demo-Konto

Schwächen

  • Höhere Ordergebühren
  • Sparplan nicht kostenlos
  • Keine Zinsen auf Cash
  • Kein Krypto
Für wen lohnt sich Flatex?

Besonders geeignet für: Österreichische Anleger, Optionshandel, Viele Börsen.

Comdirect vs Flatex — zwei deutsche Depotbanken im Vergleich

Comdirect (Commerzbank-Tochter, gegründet 1994) und Flatex (gegründet 1999, heute Teil von flatexDEGIRO) sind die zwei bekanntesten traditionellen deutschen Direktbank-Depot-Broker. Beide sind BaFin-reguliert, beide bieten Eurex-Optionen-Zugang, beide bedienen Kunden, die Telefon-Support und volle Regionalbörsen-Routing schätzen — die Unterschiede sind subtil, aber real und hängen davon ab, ob du gebundeltes Banking (Comdirect) oder kostengünstiges Depot-only (Flatex Austria insbesondere für AT-Residenten) wertschätzt.

Dieser Vergleich zählt vor allem für Anleger, die explizit ein „echtes Bank"-Depot statt eines Neo-Brokers wollen und 1–10 manuelle Orders pro Jahr auf europäischen Mid-Caps platzieren, wo Venue-Routing zählt.

Wann Comdirect die bessere Wahl ist

Du willst Girokonto + Tagesgeld + Depot bei einer Bank. Comdirect ist echte Direktbank mit vollen Bankprodukten. Flatex ist Depot-only ohne Girokonto. Für User, die eine Bank für Gehalt + Sparen + Investieren wollen, bleibt Comdirect kohärent.

Du willst US-NYSE-/Nasdaq-Direktausführung. Comdirect routet US-Orders direkt zu NYSE und Nasdaq mit vernünftigen Spreads. Flatex routet US-Orders über europäische Intermediäre mit weiteren Spreads auf den meisten Namen.

Du legst Wert auf 24/7-deutschen Telefon-Support. Comdirect betreibt ein 24/7-Callcenter mit erfahrenen Depot-Spezialisten. Flatex's Telefon-Support läuft nur Geschäftszeiten.

Du willst integriertes Research von Reuters, Morningstar und Analystenzielen. Comdirects WebFiliale integriert Analystenresearch direkt. Flatex's Interface ist mehr funktional als research-reich.

Du willst deutsches steuereinfach-Status als deutscher Steuer-Resident. Beide sind steuereinfach für deutsche Residenten, aber Comdirects Prozesse sind etwas polierter — Steuerbescheinigungs-Format wird von den meisten klassischen Steuerberatern bevorzugt.

Wann Flatex die bessere Wahl ist

Du bist österreichischer Steuer-Resident. Flatex Österreich (über flatexDEGIRO Bank AG, österreichische Niederlassung) ist einer der wenigen Auslandsbroker, die österreichische 27,5 % KESt automatisch an der Quelle abführen — keine FinanzOnline-Meldung für reguläre Trades. Comdirect Austria hat eigenständiges Retail 2022 geschlossen; neue österreichische Kunden gehen über Commerzbank Austria mit weniger smoothem Depot-Integration. Für AT-Residenten ist Flatex Austria strukturell überlegen.

Du handelst regelmäßig Wien-Werte (OMV, Erste, Verbund). Flatex bietet direkten Wiener-Börse-Zugang mit echtem Limit-Order-Support und engen Spreads. Comdirect routet zu Wien, aber mit etwas weiteren Spreads auf illiquiden österreichischen Mid-Caps.

Du willst niedrigere Pro-Order-Provisionen auf durchschnittlichen Orders. Flatex verlangt 5,90 € + Börsengebühren pro Order — für 1 000–2 000-€-Orders ist das spürbar günstiger als Comdirects 4,90 € + 0,25 % mit 9,90 € Mindestgebühr. Auf einer 1 500-€-Order kostet Flatex ~6,50 € vs Comdirects 9,90 €.

Du willst Depot-only ohne gebundelten Banking-Druck. Flatex ist rein Depot-Bank — kein Girokonto-Cross-Sell, keine Banking-App zu ignorieren. Für User, die schon ein Girokonto woanders haben und nur ein sauberes Depot wollen, ist Flatex strukturell einfacher.

Du willst voll ausgestattete Eurex-Optionen mit Multi-Leg-Orders. Beide bieten Eurex, aber Flatex's WebFiliale unterstützt komplexere Options-Strukturen (Vertical Spreads, Butterflies) mit echtem Bracket-Order-Handling. Comdirects Optionen-Interface ist basic.

Steuern — DACH-Spezifika

Deutschland — beide steuereinfach. Comdirect und Flatex führen 25 % KESt + 5,5 % Soli + optional Kirchensteuer an der Quelle ab. Beide wenden Sparerpauschbetrag nach Freistellungsauftrag automatisch an. Verlustvortrag wird je Broker geführt.

Österreich — Flatex Austria ist austriakonform; Comdirect Austria hat historischen austriakonform-Status. Flatex Österreich führt aktiv österreichische 27,5 % KESt an der Quelle ab für aktuelle Kunden. Comdirect Austria existierte als austriakonformer Broker bis 2022; bestehende österreichische Kunden behielten den Status, Neukunden gehen aber jetzt über Commerzbank Austria mit gemischten Reporting-Praktiken. Für österreichische Neukunden 2026 ist Flatex Austria die operativ sauberere Wahl.

Vorabpauschale 2026: Beide buchen die Vorabpauschale automatisch am 2. Januar vom Verrechnungskonto. Beide brauchen ~0,5–1 % des thesaurierenden ETF-Werts als Cash zum Jahresende.

Quellensteuer auf US-Dividenden: Beide nutzen W-8BEN; die 15 % US-Steuer wird in Deutschland automatisch auf die KESt angerechnet. Für österreichische Flatex-Kunden ist die Anrechnung ebenfalls automatisch.

Eurex-Optionen-Steuerhandling: Beide unterstützen Eurex-Optionen; die kontroverse 20 000-€-Verlustverrechnungstopf-Begrenzung auf Termingeschäft gilt für beide. Flatex's Steueraufstellungs-Trennung von Optionen vs Aktien ist etwas sauberer; Comdirects kombinierte Aufstellung verlangt mehr Parsing für die Termingeschäft-Kategorie.

Kosten-Beispiel — 15 000 €-Depot über 10 Jahre

Profil: 1 monatlicher ETF-Sparplan à 100 €, 4 manuelle Einmalkäufe pro Jahr à 1 500 € (Mid-Cap-Range), durchschnittlich 5 000 € Cash-Puffer.

PostenComdirectFlatex
120× Sparplan-Ausführung180 € (1,5 % je Ausführung)180 € (1,50 € je)
40× manuelle Orders 1 500 €396 € (9,90 € Minimum je)260 € (5,90 € + 0,65 € Börsengebühr Ø)
Börsengebühren on top80 € (2 € je)oben enthalten
Depotgebühr (Annahme befreit/aktiv)0 €0 €
Cash-Zinsen (5k × 10J auf Tagesgeld)500 € (1,0 % Ø)0 € (kein Tagesgeld)
Netto-Kosten 10 J156 €440 €

Comdirect kommt ~284 € günstiger über 10 Jahre raus, primär wegen der gebundelten Tagesgeld-Zinsen. Streich die raus (User hält Cash woanders) und Flatex gewinnt um ~216 € allein bei der Provision. Die Wahl hängt davon ab, ob du die Comdirect-Cash-Seite tatsächlich nutzt.

Beide verlieren bei diesem Profil entscheidend gegen Neo-Broker wie Trade Republic (TR würde ~100 € über 10 Jahre kosten mit 1 625 € Cash-Zins-Gutschrift, netto negativ). Der Comdirect-vs-Flatex-Vergleich ist meist relevant für Anleger, die explizit ein traditionelles Direktbank-Depot wollen.

Verdict nach Anleger-Profil

Deutscher Steuer-Resident mit Bundle-Banking-Präferenz

Wahl: Comdirect. Die Girokonto + Tagesgeld + Depot-Kombination liefert mehr für User, die eine Bank wollen. Flatex's Depot-only-Modell ist hier Reibung.

Österreichischer Steuer-Resident

Wahl: Flatex Austria. Austriakonformer Status allein rechtfertigt die Wahl für AT-Neukunden. Comdirect Austria ist keine sinnvolle Option für Neuanmeldungen mehr.

Aktiver Mid-Cap-Anleger mit 4+ Orders/Monat

Wahl: Flatex. 5,90 € pro Order mit Börsengebühren schlägt Comdirects 9,90 € Mindestgebühr bei diesem Volumen. Eurex-Optionen-Support ist vergleichbar; Flatex's Optionen-Interface etwas sauberer.

Gelegentlicher Eurex-Optionshändler

Wahl: Flatex (leichter Vorteil über Comdirect). Beide bieten Eurex-Retail-Zugang. Flatex's Steueraufstellung trennt Optionen vs Aktien sauberer, hilft bei Anlage-KAP-Filing unter der 20 000-€-Termingeschäft-Verlustcap-Regel.

Erst-Anleger

Wahl: Keiner — nutze Trade Republic oder Scalable. Comdirect und Flatex sind beide zu teuer für kleine Monatsbeiträge. Diese für User mit spezifischen Bedürfnissen (Eurex, Wien direkt, österreichischer steuereinfach-Status) reservieren.

Häufige Fragen

Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Vergleich von Comdirect und Flatex.

Bei der Ordergebühr liegt Flatex mit 5.90€ + Börsengebühr vorne, während Comdirect 4.90€ + 0.25% (min 9.90€) verlangt. Beachte: Bei CFD-Brokern wirken Spreads als zusätzliche Kosten — der nominal niedrigere Preis ist nicht automatisch der günstigere.

Comdirect ist reguliert durch BaFin, Flatex durch BaFin / FMA. Beide unterliegen damit europäischer Aufsicht. Die Einlagensicherung beträgt bei Comdirect 100.000€ und bei Flatex 100.000€.

Für deutsche und österreichische Anleger sind primär Aspekte wie deutsche Sprache, deutsche Regulierung und steuereinfacher Status wichtig. Schau dir die Spalten 'Reguliert durch' und 'Sprachen' im Vergleich an — DACH-Broker mit BaFin-Lizenz haben dort meist den Vorteil.

Weder Comdirect noch Flatex bieten kostenlose ETF-Sparpläne. Wer regelmäßig sparen möchte, sollte einen anderen Broker mit Sparplan-Fokus prüfen.

Beide Broker unterliegen der Einlagensicherung ihrer Heimatregulierung. Comdirect: 100.000€, Flatex: 100.000€. Wertpapiere werden in Sondervermögen gehalten und sind im Insolvenzfall des Brokers geschützt.

Beide Broker zahlen aktuell keine nennenswerten Zinsen auf unveranlagtes Cash. Wer Zinsen will, sollte einen Broker mit expliziten Cash-Zins-Angeboten wählen.

Beide Broker bieten eine native Mobile App. Die Bewertungen in den App-Stores sind jeweils gut. Welche App besser ist, hängt von deinen Anforderungen ab — teste am besten beide Apps mit einem Demo-Konto, falls verfügbar.

Ein Zweit-Depot ist sinnvoll, wenn ein Broker bestimmte Features bietet, die der erste nicht hat (z. B. Optionen, Krypto, mehr Börsen). Ein kompletter Wechsel lohnt nur, wenn die laufenden Gebührenunterschiede deutlich sind oder das aktuelle Depot wesentliche Funktionen vermissen lässt.

Bereit zum Start?

Melde dich bei dem Broker an, der zu deiner Strategie passt. Beide Anbieter sind reguliert und bieten ein Demo-Konto zum risikofreien Testen.

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