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DaVita

DVA Large Cap

Healthcare · Medical Care Facilities

Aktualisiert: May 20, 2026, 22:09 UTC

169,42 €
+1.17% heute
52W: 86,91 € – 174,42 €
52W Low: 86,91 € Position: 94.3% 52W High: 174,42 €

Kennzahlen

P/E Ratio
18.99x
Kurs/Gewinn-Verhältnis
Forward P/E
11.46x
Erwartetes KGV
P/S Ratio
0.91x
Kurs/Umsatz-Verhältnis
EV/EBITDA
9.62x
Unternehmenswert/EBITDA
Dividendenrendite
Jährl. Dividendenrendite
Market Cap
10,9 Mrd. €
Marktkapitalisierung
Umsatzwachstum
6%
YoY Umsatzwachstum
Gewinnmarge
5.65%
Nettomarge
ROE
80.98%
Eigenkapitalrendite
Beta
0.84
Marktsensitivität
Short Interest
18.07%
% der Aktien leerverkauft
Ø Volumen
867,603
Durchschn. Tagesvolumen

Bewertungs-Analyse

Signal
Fair
vs. S&P 500 Ø KGV (24.7x)
Analysten-Konsens
Halten
7 Analysten
Ø Kursziel
166,69 €
-1.61% Upside
Kursziel Spanne
124,77 € – 202,22 €

Über das Unternehmen

Sektor: Healthcare Branche: Medical Care Facilities Land: United States Mitarbeiter: 78,000 Börse: NYQ

DaVita Aktie auf einen Blick

DaVita (DVA) wird aktuell zu 169,42 € gehandelt und kommt auf eine Marktkapitalisierung von 10,9 Mrd. €. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei 18.99x, das Forward-KGV bei 11.46x. Die 52-Wochen-Spanne reicht von 86,91 € bis 174,42 €; der aktuelle Kurs liegt 2.9% unter dem Jahreshoch. Das Umsatzwachstum im Jahresvergleich beträgt +6,0%. Die Nettomarge beträgt 5.65%.

💰 Dividende

DaVita zahlt aktuell keine Dividende. Das Unternehmen reinvestiert erwirtschaftete Gewinne typischerweise in weiteres Wachstum und Produktentwicklung.

📊 Analystenbewertung

7 Analysten bewerten DaVita (DVA) im Konsens als: Halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 166,69 €, was einem Potenzial von -1.61% gegenüber dem aktuellen Kurs entspricht. Die Kurszielspanne der Analysten reicht von 124,77 € bis 202,22 €.

Investment-Thesis: Stärken & Schwächen

Stärken
  • Hohe Eigenkapitalrendite (80.98% ROE)
  • Positiver Free Cash Flow
Schwächen
  • Hohe Verschuldung (D/E 1261.33)
  • Hohes Short-Interest (18.07%)

Technische Übersicht

50-Tage-Schnitt
138,06 €
+22.71% vs. Kurs
200-Tage-Schnitt
116,75 €
+45.11% vs. Kurs
Abstand 52W-Hoch
−2.9%
174,42 €
Über 52W-Tief
+94.9%
86,91 €

Der Kurs notiert über 50- und 200-Tage-Schnitt, und der 50er liegt über dem 200er — ein klassisches bullishes Setup (Golden-Cross-Konstellation).

Risikoprofil

Marktrisiko (Beta)
0.84 · Marktgleich
Bewegt sich weniger als der Gesamtmarkt
Short-Interest
18.07% · Hoch
% der Aktien leerverkauft
Verschuldungsgrad
1261.33 · Hoch
Schulden / Eigenkapital

Die Daten deuten auf vergleichsweise defensives Marktverhalten, erhöhte Short-Quote (18.07%), höhere Verschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital.

Trading-Daten

50-Day MA: 138,06 €
200-Day MA: 116,75 €
Volumen: 463,043
Ø Volumen: 867,603
Short Ratio: 9.59
Kurs/Buchwert:
Verschuldung/EK: 1261.33x
Free Cash Flow: 860 Mio. €

DaVita 2026: Berkshire hält 45%, GLP-1-Angst und das Buyback, das nie aufhört

Die echte Story

DaVita ist das Unternehmen, das Warren Buffett als Mautbrücke bezeichnen würde, wenn er je über Gesundheitswesen schreiben würde: rund 200.000 chronische Dialyse-Patienten in den USA, drei Behandlungen pro Woche, durchschnittlich 3-5 Jahre bis Nierentransplantation oder Tod. Zusammen mit Fresenius Medical Care kontrolliert DaVita rund 70% des US-Dialyse-Markts — ein reguliertes, wachstumsschwaches Oligopol mit brutal vorhersagbarem Cashflow.

Berkshire Hathaway besitzt zum 13F Q1/2026 45% des Unternehmens. Diese Position war nicht Buffetts persönlicher Pick — Ted Weschler baute sie ab 2011 auf — aber der Berkshire-Stempel zählt, weil DaVita das Aktienrückkauf-Programm als primäres Kapitalrückführungsinstrument nutzt. Seit 2014 sank die Aktienzahl von 213 Mio. auf heute 81 Mio., eine 62% Reduktion. Berkshire nimmt passiv teil (Standstill-Vereinbarung deckelt ihren Anteil), also erhöht jeder Buyback Berkshires Prozentsatz automatisch. Bis 2027 könnte dieser Anteil 50% erreichen.

Die Kontroverse 2026 ist GLP-1. Ozempic, Mounjaro und die neuen oralen Präparate senken die Diabetes-Prävalenz und reduzieren die Rate, mit der Typ-2-Diabetiker zu Nierenversagen im Endstadium (ESRD) fortschreiten. Bären argumentieren, dass die Dialyse-Patientenzahl strukturell um 1-2% pro Jahr schrumpft. Bull-Konter: Verzögerung zwischen Diabetes-Diagnose und Dialyse beträgt 8-15 Jahre, und die US-Patient-Pipeline bis 2030 ist bereits im System. Plus DaVita expandiert international (Brasilien, Kolumbien, China, Saudi-Arabien), wo GLP-1-Zugang viel langsamer ist.

Was Smart Money denkt

13F-Top-Holder Q1/2026: Berkshire Hathaway 45,1% (38,3 Mio. Aktien), Vanguard 7,2%, BlackRock 4,5%. Berkshire hat seit 2024 keine neuen Aktien gekauft — sie lassen das Buyback die Arbeit machen. Sie haben eine Standstill-Vereinbarung, die einen Anteil über 49% ohne DaVita-Board-Zustimmung verhindert.

Interessant: Greenlight Capital (David Einhorn) shortete DaVita öffentlich auf der Sohn-Konferenz Mai 2026 und stellte es als GLP-1-Short dar und nannte die internationale Expansion als Fehlallokation. Bill Ackman widersprach öffentlich und erhöhte seine Position um 2,1%. Stan Druckenmiller war zu DaVita still, aber sein 13F zeigt eine 0,4%-Position (klein für ihn).

Insider-Aktivität: CEO Javier Rodriguez verkaufte zwischen Oktober 2025 und März 2026 für 48 Mio. USD Aktien — groß, aber im Rahmen seines 10b5-1-Plans. CFO Joel Ackerman kaufte im Februar 2026 für 1,2 Mio. USD am offenen Markt zu 182 USD — der erste Insider-Kauf seit 2022.

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📈 Die 3 echten Bull-Punkte

#1 Buyback-Maschine: 7% jährliche Aktienzahl-Schrumpfung

DaVita kaufte 2025 für 2,1 Mrd. USD Aktien zurück (10% der Marktkapitalisierung) und genehmigte weitere 2 Mrd. USD für 2026. Beim aktuellen Kurs entfernt das 7% des Free-Floats pro Jahr. Kombiniert mit keiner Dividende (alle Cash via Buyback) und Berkshire, das die Prozentsatz-Steigerungen passiv absorbiert, ist das die aggressivste Long-Duration-Buyback-Story im US-Gesundheitswesen.

#2 Internationale Expansion bei <15x EBITDA-Akquisitionsmultiplikator

DaVita akquirierte SAMI in Brasilien (2024) und Diaverum europäische/asiatische Operationen (Closing 2026). Diese Deals wurden bei 8-12x EV/EBITDA gemacht versus US-Dialyse-Transaktionen bei 14-18x. Internationaler EBITDA-Beitrag steigt von 8% (2025) auf projizierte 18-22% (2028). Diversifiziert das GLP-1-Risiko und nutzt die Industrieländer-Preisarbitrage-Lücke.

#3 GLP-1-Angst schafft Einstiegspunkt bei 11,6x Forward-EPS

Forward-KGV von 11,6x ist das niedrigste seit 2017, als CMS-Erstattungsunsicherheit das Multiple zerstörte. Wenn GLP-1 die US-Patientenzahl um 1% pro Jahr reduziert (BlueCross-Aktuar-Modelle), produziert der Ausgleich aus internationalem Wachstum + Buyback-Yield + Cashflow-Margenausweitung trotzdem 8-12% EPS-Wachstum. Der Markt preist 0-2% EPS-Wachstum ein.

📉 Die 3 echten Bear-Punkte

#1 GLP-1-langfristige ESRD-Reduktion ist real

FLOW-Trial (Semaglutid, Lancet 2024) zeigte 24% Reduktion großer Nierenereignisse über 3,4 Jahre. Wenn sich das auf eine 30-40% Reduktion Typ-2-getriebener ESRD-Progression bis 2035 skaliert, könnte die US-Dialyse-Patientenzahl bis 2040 um 15-20% sinken. Der aktuelle Bewertungs-Discount ist partiell — Bären wie Einhorn argumentieren, er sollte 30-40% sein.

#2 CMS-Erstattung ist Single-Payer-Risiko

Medicare-ESRD-Erstattung wird jährlich festgesetzt. Die Bundled-Rate-Erhöhung für CY2026 betrug nur 2,1% — unter Inflation. Jede Administration, die Gesundheitskosten kürzen will, hat DaVita als politisch einfaches Ziel (keine Dividenden-Konstituenz, Berkshire-besessen, Oligopol-Framing). Eine 5%-Ratenkürzung würde 30% des EBITDA auslöschen.

#3 Internationales Expansion-Ausführungsrisiko

Die Diaverum-Akquisition (~1,5 Mrd. USD) ist der größte internationale Deal, den DaVita je gemacht hat. Integration umfasst 21 Länder, Regulierungsregime und Erstattungssysteme. Gescheiterte Integration würde Management-Bandbreite und Kapital binden — genau wenn GLP-1-Druck in den USA steigt.

Bewertung im Kontext

Forward-KGV von 11,6x gegen 5-Jahres-Durchschnitt von 14,8x und 10-Jahres-Durchschnitt von 16,4x. EV/EBITDA bei 8,2x vs. Gesundheitsdienstleister-Median von 12,3x. Free-Cash-Flow-Yield bei 9,4% (TTM) — bedeutet das Buyback kann beim aktuellen Tempo >10 Jahre weiterlaufen, ohne Leverage aufzubauen. Durchschnittliches Sell-Side-Kursziel 215 USD (Range 175-245); der Wells-Fargo-Bull-Case bei 260 USD nimmt an, dass Diaverum die Margen-Ziele bis 2028 trifft und der GLP-1-ESRD-Impact auf 2032+ verzögert wird. Berkshires impliziter Einstandskurs liegt bei rund 70 USD — sie haben 185% unrealisierten Gewinn, ohne Anzeichen einer Monetarisierung. Bear-Case 140 USD (-30%), wenn Einhorn bei GLP-1 recht hat und CMS 2027 um 3% kürzt.

🗓️ Die nächsten 3 Catalyst-Termine

  1. Q3 2026: Diaverum-Integration-Closing + erstes kombiniertes Quartal — Proof Point der International-These
  2. November 2026: CMS-CY2027-ESRD-Bundled-Rate-Entscheidung — der größte einzelne Erstattungs-Input
  3. Q1 2027: FLOW-Trial-5-Jahres-Follow-Up-Daten — klärt die GLP-1-ESRD-Reduktions-Trajektorie

💬 Daniels Take

DaVita ist eine Position, die du eingehst, wenn du der Buyback-Mathematik mehr vertraust als du das GLP-1-Narrativ fürchtest. Die Berkshire-Eigentumsstruktur macht etwas leise Mächtiges: Jeder Buyback-Dollar erhöht Berkshires Prozentsatz, und Berkshire verkauft nicht, also schrumpft der Free-Float effektiv schneller als die Aktienzahl. Ich finde die Asymmetrie überzeugend bei 11,6x Forward — selbst wenn Einhorn recht hat und das EBITDA 5 Jahre flach bleibt, produziert das Buyback allein 7-9% jährliche Aktienzahl-Reduktion, also wächst das EPS trotzdem mechanisch. Ich sizing DVA als 3-4% Position mit Add-Trigger bei jedem Single-Day-Drop >8% auf eine GLP-1-Schlagzeile (die kommen im Schnitt alle 3-4 Monate). Das Risiko, das ich nicht ignorieren würde, ist CMS-Erstattung — das ist das einzige, was die These komplett bricht.

Quellen (3)

Hinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Investments in Aktien sind mit Risiken verbunden, einschließlich Totalverlust.

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