Comdirect
★★★★★- Vollbank mit Girokonto
- Viele Börsen
- Optionen & Futures
- Guter Support
- Umfangreiche Analyse-Tools
- Höhere Gebühren als Neo-Broker
- Sparplan nicht kostenlos
Detaillierter Vergleich aller Gebühren, Funktionen und Eignung — aktualisiert für 2026.
Comdirect ist die bessere Wahl für Vollbank-Kunden, während Smartbroker+ für Kostenlose Trades punktet. Welcher zu dir passt, hängt von deiner Strategie ab — der Detailvergleich unten zeigt alle Unterschiede.
| Kennzahl | Comdirect | Smartbroker+ | Differenz |
|---|---|---|---|
| Order-Gebühr pro Trade | 9,90 € | 0,00 € | 9,90 € günstiger bei Smartbroker+ |
| 10 Jahre Sparplan-Kosten @ 100 €/Monat | 1.188 € | 0 € | 1.188 € günstiger bei Smartbroker+ |
| Kostenlose ETF-Sparpläne | 150 | 2.000 | +1.850 mehr bei Smartbroker+ |
| Verfügbare Börsenplätze | 1 | 3 | +2 mehr bei Smartbroker+ |
| BMInsider-Rating | 3,7/5 | 4,0/5 | +0,3 bei Smartbroker+ |
Alle Gebühren, Produkte und Plattform-Features im direkten Side-by-Side-Vergleich. Der "Gewinner" zeigt, welcher Broker im jeweiligen Punkt vorne liegt.
| Merkmal | Comdirect | Smartbroker+ | Gewinner |
|---|---|---|---|
| Gebühren & Kosten | |||
| Ordergebühr | 4.90€ + 0.25% (min 9.90€) | 0€ (gettex, ab 500€) / 4€ (Xetra) | Smartbroker+ |
| ETF-Sparplan-Gebühr | 1.5% | 0€ | Smartbroker+ |
| Depotgebühr | 0€ (mit Aktivität) / 1.95€/Monat sonst | 0€/Jahr | Gleichauf |
| Mindesteinzahlung | 0€ | 0€ | Gleichauf |
| Zinsen auf Cash | 0% | 0% | Gleichauf |
| Produktangebot | |||
| Aktien | Gleichauf | ||
| ETFs | Gleichauf | ||
| Krypto | Smartbroker+ | ||
| Optionen | Gleichauf | ||
| CFDs | Gleichauf | ||
| Bruchteile (Aktien) | Smartbroker+ | ||
| Anzahl Börsen | Alle deutschen + internationale Börsen | gettex, Xetra, und weitere | Smartbroker+ |
| Plattform & Tools | |||
| Mobile App | Gleichauf | ||
| Desktop-Plattform | Comdirect | ||
| Demo-Konto | Comdirect | ||
| Sicherheit & Regulierung | |||
| Reguliert durch | BaFin | BaFin | Gleichauf |
| Einlagensicherung | 100.000€ | 100.000€ | Gleichauf |
| Gegründet | 1994 | 2019 | Gleichauf |
| Gesamt-Bewertung | |||
| Bewertung | ★★★★★ | ★★★★★ | Smartbroker+ |
Je nach Anlagestrategie und Erfahrung passt ein anderer Broker besser. So fällt die Wahl leichter:
Niedrige Hürden, einfache App, Demo-Konto und keine versteckten Kosten — ideal für den Einstieg in den Aktienmarkt.
Mehr zu Smartbroker+ →Tiefe Gebühren pro Order, viele Handelsplätze und Zugang zu Derivaten — wichtig wer regelmäßig handelt.
Mehr zu Smartbroker+ →Kostenlose Sparpläne, Zinsen auf Cash und keine Depotgebühr — wichtig wer regelmäßig kauft und hält.
Mehr zu Smartbroker+ →Comdirect ist eine Vollbank mit umfangreichem Wertpapierangebot. Für Anleger die alles aus einer Hand wollen.
Besonders geeignet für: Vollbank-Kunden, Derivatehandel, Erfahrene Anleger.
Smartbroker+ bietet kostenlose Trades ab 500€ Ordervolumen und kostenlosen Xetra-Zugang. Ein starker Konkurrent zu Trade Republic.
Besonders geeignet für: Kostenlose Trades, Sparplan-Anleger, Preisbewusste.
Comdirect (Commerzbank-Tochter, gegründet 1994) und Smartbroker+ (gegründet 2019, BaFin-reguliert, von Wallstreet:Online ausgegliedert) klammern zwei Generationen deutscher Depot-Broker ein. Comdirect ist die traditionelle Direktbank mit gebundeltem Girokonto und vollem Retail-Eurex-Optionen-Zugang. Smartbroker+ ist der 2019 gestartete Discount-Neo-Broker mit 0 € Trading auf gettex über 500 €, kostenlosen ETF-Sparplänen und überraschend Retail-Eurex-Zugang.
Ehrliche Einordnung: Smartbroker+ ist strukturell günstiger für User, die Orders ≥500 € auf gettex platzieren. Comdirect ist strukturell besser für User, die gebundeltes Banking, deutschen Telefon-Support und breiteres Regionalbörsen-Routing wollen.
Du willst gebundeltes Girokonto + Tagesgeld + Depot. Comdirect ist echte Direktbank. Smartbroker+ ist Depot-only.
Du willst breites Regionalbörsen-Routing. Comdirect routet zu Stuttgart, München, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Tradegate, Quotrix, plus Wien direkt, plus allen großen US-/EU-Börsen. Smartbroker+ routet primär zu gettex und Xetra mit limitiertem regionalem deutschen Venue-Zugang.
Du legst Wert auf 24/7 deutschen Telefon-Support. Comdirects Callcenter ist 24/7 mit erfahrenen Spezialisten. Smartbroker+ Telefon-Support hat limitierte Zeiten; die Marke ist jünger und das Support-Team kleiner.
Du willst institutionelles Research integriert im Order-Ticket. Comdirects Live-Trading-Plattform integriert Reuters, Morningstar und Analystenziele. Smartbroker+ Research ist kompetent, aber kompakter.
Du willst eine etablierte Direktbank-Marke. Comdirect hat 30 Jahre operative Geschichte und Commerzbank-Mutterkonzern. Smartbroker+ ist jünger; der Mutterkonzern (Wallstreet:Online AG) ist auch relativ jung als Finanz-Service-Entität.
Du fährst konsequent Orders ≥500 € auf gettex. Smartbroker+ verlangt 0 € Provision auf gettex-Orders ≥500 €. Comdirect verlangt 4,90 € + 0,25 % mit 9,90 € Mindestgebühr. Für monatliche Käufe ab 1 000 € auf gettex spart Smartbroker+ ~120 €/Jahr pro wiederkehrender Order.
Du willst gebührenfreie ETF-Sparpläne auf hunderten ETFs ab 1 €. Smartbroker+ bietet 0 €-Sparpläne auf einem breiten ETF-Katalog. Comdirect-Sparpläne kosten 1,5 % je Ausführung außerhalb der Aktions-ETFs (kleinere, quartalsweise rotierende Liste).
Du willst native Krypto + Fractional Shares + Eurex-Optionen in einem BaFin-regulierten Broker. Smartbroker+ unterstützt alle drei. Comdirect bietet Fractional Shares und Eurex-Optionen, aber kein natives Spot-Krypto.
Du willst ein moderneres Web- + App-Interface. Smartbroker+ Digital-Erlebnis ist spürbar polierter als Comdirects ältere WebFiliale.
Du willst ein jüngeres, fokussierteres Depot-Produkt. Smartbroker+ ist ein Depot-first-Broker ohne Banking-Cross-Sells. Die User-Experience ist fokussierter.
Deutschland — beide steuereinfach. Comdirect und Smartbroker+ führen 25 % KESt + 5,5 % Soli + optional Kirchensteuer an der Quelle ab. Beide wenden Sparerpauschbetrag automatisch an.
Österreich — Comdirect Austria hat historischen austriakonform-Status; Smartbroker+ nicht. Comdirect Austria existierte als austriakonformer Broker bis 2022. Smartbroker+ hat nie ein austriakonformes österreichisches Produkt gehabt.
Vorabpauschale 2026: Beide buchen die Vorabpauschale automatisch am 2. Januar vom Cash-Konto.
Quellensteuer auf US-Dividenden: Beide nutzen W-8BEN; die 15 % US-Steuer wird in Deutschland automatisch auf die KESt angerechnet.
Eurex-Optionen-Steuerhandling: Beide unterstützen Eurex-Optionen; die kontroverse 20 000-€-Verlustverrechnungstopf-Begrenzung auf Termingeschäft gilt für beide. Comdirects Optionen-Interface und Steuerbescheinigungen sind reifer; Smartbroker+ Optionen sind funktional, aber neuer.
Profil: 1 monatlicher ETF-Sparplan à 100 €, 6 manuelle Einmalkäufe pro Jahr à 600 € (über gettex-Frei-Schwelle), durchschnittlich 5 000 € Idle-EUR-Cash-Puffer.
| Posten | Comdirect | Smartbroker+ |
|---|---|---|
| 120× Sparplan-Ausführung | 180 € (1,5 % je Ausführung) | 0 € |
| 60× manuelle Orders 600 € (gettex) | 594 € (9,90 € je) | 0 € (über 500-€-Schwelle) |
| Börsengebühren | 60 € (1 € je) | 60 € (gettex-Spread) |
| Cash-Zinsen (5k × 10J auf Tagesgeld) | 500 € (1,0 % Ø) | 0 € |
| Netto-Kosten 10 J | 334 € | 60 € |
Smartbroker+ kommt 274 € günstiger über 10 Jahre für dieses Profil raus, fast komplett vom gettex-provisionsfreien Vorteil. Comdirects gebundeltes Tagesgeld-Interest hilft, schließt aber den Gap nicht.
Comdirect wird konkurrenzfähig bei Orders unter 500 € (wo Smartbroker+ keinen provisionsfreien Tier hat — gettex verlangt ≥500 €) oder für User, die sehr wenige manuelle Orders pro Jahr platzieren (wo Comdirects gebundeltes Banking nicht-ökonomischen Wert addiert).
Wahl: Smartbroker+. 0 € Provision auf ≥500-€-gettex-Orders ist tatsächlich frei. Comdirects 9,90-€-Mindestgebühr ist bei diesem Trading-Pattern strukturell zu teuer.
Wahl: Trade Republic oder Scalable Free, nicht diese zwei. Smartbroker+ 500-€-gettex-Schwelle disqualifiziert es für Sub-500-€-Käufe; Comdirects 9,90-€-Minimum ist auf dieser Skala strafend.
Wahl: Comdirect fürs Banking behalten, Smartbroker+ für aktives Trading öffnen. Dual-Broker-Setups sind üblich; die Migration ist operativ trivial.
Wahl: Comdirect (oder Upgrade auf Flatex / IBKR für ernsthaftes Volumen). Comdirect und Smartbroker+ unterstützen Eurex; Comdirects Optionen-Interface und Steuerbescheinigungen sind reifer für aktive Options-Trader.
Wahl: Smartbroker+. Native Krypto + traditionelle Brokerage + Fractional Shares in einem Konto. Comdirect lacks natives Krypto.
Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Vergleich von Comdirect und Smartbroker+.
Bei der Ordergebühr liegt Smartbroker+ mit 0€ (gettex, ab 500€) / 4€ (Xetra) vorne, während Comdirect 4.90€ + 0.25% (min 9.90€) verlangt. Beachte: Bei CFD-Brokern wirken Spreads als zusätzliche Kosten — der nominal niedrigere Preis ist nicht automatisch der günstigere.
Comdirect ist reguliert durch BaFin, Smartbroker+ durch BaFin. Beide unterliegen damit europäischer Aufsicht. Die Einlagensicherung beträgt bei Comdirect 100.000€ und bei Smartbroker+ 100.000€.
Für deutsche und österreichische Anleger sind primär Aspekte wie deutsche Sprache, deutsche Regulierung und steuereinfacher Status wichtig. Schau dir die Spalten 'Reguliert durch' und 'Sprachen' im Vergleich an — DACH-Broker mit BaFin-Lizenz haben dort meist den Vorteil.
Smartbroker+ bietet kostenlose ETF-Sparpläne ab 1€. Wenn dir ein Sparplan wichtig ist, ist das ein klares Argument.
Beide Broker unterliegen der Einlagensicherung ihrer Heimatregulierung. Comdirect: 100.000€, Smartbroker+: 100.000€. Wertpapiere werden in Sondervermögen gehalten und sind im Insolvenzfall des Brokers geschützt.
Beide Broker zahlen aktuell keine nennenswerten Zinsen auf unveranlagtes Cash. Wer Zinsen will, sollte einen Broker mit expliziten Cash-Zins-Angeboten wählen.
Beide Broker bieten eine native Mobile App. Die Bewertungen in den App-Stores sind jeweils gut. Welche App besser ist, hängt von deinen Anforderungen ab — teste am besten beide Apps mit einem Demo-Konto, falls verfügbar.
Ein Zweit-Depot ist sinnvoll, wenn ein Broker bestimmte Features bietet, die der erste nicht hat (z. B. Optionen, Krypto, mehr Börsen). Ein kompletter Wechsel lohnt nur, wenn die laufenden Gebührenunterschiede deutlich sind oder das aktuelle Depot wesentliche Funktionen vermissen lässt.
Melde dich bei dem Broker an, der zu deiner Strategie passt. Beide Anbieter sind reguliert und bieten ein Demo-Konto zum risikofreien Testen.