Kraken Erfahrungen 2026
Kraken wurde 2011 gegründet und ist eine der ältesten Krypto-Börsen, die noch existieren. Mit 95 % Cold Storage, quartalsweisen Proof-of-Reserves und Lizenzen in den USA, UK und Deutschland gilt Kraken als der Sicherheitsmaßstab in der Branche.
Gebühren im Überblick
Handelbare Produkte & Features
Vor- & Nachteile
Handelsplätze
Vergleiche mit anderen Brokern
Fazit: Kraken im Test
Kraken ist die Krypto-Börse für alle, denen Sicherheit wichtiger ist als alles andere. Seit der Gründung 2011 — damit eine der ältesten noch aktiven Börsen überhaupt — wurde die Plattform nie gehackt, hält rund 95 % der Kundenbestände im Cold Storage und lässt quartalsweise Proof-of-Reserves-Audits durchführen. Dazu kommen Lizenzen in den USA (FinCEN), Großbritannien (FCA) und Deutschland (BaFin). Wer größere Summen langfristig in Krypto hält, findet im Testfeld keinen vertrauenswürdigeren Verwahrer — das spiegelt auch unsere Note von 4,4 Punkten.
Auch preislich überzeugt Kraken: Im Pro-Interface kosten Trades 0,16 % (Maker) bzw. 0,26 % (Taker) — das liegt auf Augenhöhe mit den günstigsten Anbietern weltweit und meilenweit unter den Standard-Tarifen von Coinbase. Rund 220 Coins, Staking für mehr als 20 Werte, Futures für Fortgeschrittene und eine starke Fiat-Anbindung mit Euro, US-Dollar, Pfund und kanadischem Dollar runden das Paket ab. Ein Demo-Konto zum risikofreien Testen gibt es ebenfalls, eingezahlt wird unkompliziert per SEPA, Karte oder Überweisung ab 1 $.
Die Schwächen sind verschmerzbar, aber real: Das KYC-Onboarding ist streng und mitunter langsam, das Standard-Interface wirkt weniger poliert als bei Coinbase, und mit 220 Coins ist die Auswahl kleiner als bei Binance (350+) oder Bitget (800+). Copy-Trading fehlt komplett. Und wie bei jeder Krypto-Börse gilt: Auf Coins gibt es keine gesetzliche Einlagensicherung — Cold Storage und Audits mindern das Risiko, beseitigen es aber nicht.
Im Vergleich: Coinbase bietet das glattere Einsteiger-Erlebnis und das NASDAQ-Listing als Vertrauenssignal, kassiert im Standard-Tarif aber 1,49 bis 3,99 % — ein Vielfaches von Kraken. Bitvavo ist mit 0,25 % Standardgebühr und einfacher Oberfläche die bequemere EU-Alternative, kommt aber nicht an Krakens Sicherheits-Historie und Audit-Transparenz heran.
Unsere Empfehlung: Kraken eignet sich für sicherheitsbewusste HODL-Anleger und ambitionierte Trader, die niedrige Pro-Gebühren und Staking schätzen und dafür ein etwas nüchterneres Interface akzeptieren. Als Verwahr- und Handelsplatz für ernsthafte Krypto-Positionen ist Kraken unsere erste Wahl im Test.
