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Bitget Erfahrungen 2026

½3.8/5

Bitget hat sich von einem Newcomer 2018 zum drittgrößten Krypto-Derivate-Markt weltweit entwickelt. Bekannt für Copy-Trading, riesige Coin-Auswahl (800+) und 100 % Proof-of-Reserves. Niedrigere Reputation als Kraken oder Coinbase, dafür aggressive Konditionen für aktive Trader.

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Reguliert durch
Multi-license (no MiCA yet)
Einlagensicherung
-
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Gebühren im Überblick

Ordergebühr
0.1 %
Kosten pro Trade
ETF-Sparplan
-
Monatliche Rate
Depotgebühr
0€/Jahr
Jährliche Kosten
Zinsen auf Cash
0%
p.a. auf Cash

Handelbare Produkte & Features

Aktien
ETFs
Krypto
Optionen
Futures
CFDs
Bruchteile
Sparplan
Kostenloser Sparplan
US-Aktien
Europäische Aktien
Asiatische Aktien
Mobile App
Web-Plattform
Desktop-App
Demo-Konto

Vor- & Nachteile

✓ Vorteile
Marktführer im Copy-Trading (200.000+ Trader kopierbar)
Riesige Coin-Auswahl (800+)
Niedrige Spot- und Futures-Gebühren
100 % Reserve-Pool mit monatlichem Proof-of-Reserves
Schnelles Onboarding, geringe Min-Deposits
Mobile App auf Top-Niveau
✕ Nachteile
Geringere Reputation als Kraken oder Coinbase
Keine MiCA-Lizenz (kommt 2026)
Regulatorisch in einigen Ländern noch nicht vollständig
Kein direkter EUR-Handel (Stablecoin-Brücke nötig)
Customer-Support nicht so erreichbar wie bei Top-Anbietern

Handelsplätze

Krypto-SpotKrypto-Futures

Fazit: Bitget im Test

Bitget ist die Börse für aktive Krypto-Trader mit Hang zum Copy-Trading — und ganz sicher kein Anbieter für vorsichtige Einsteiger. Die 2018 in Singapur gestartete Plattform hat sich zum drittgrößten Krypto-Derivate-Markt der Welt entwickelt und verdankt ihren Aufstieg vor allem einem Feature: Mehr als 200.000 Trader lassen sich per Copy-Trading automatisch nachbilden — das ist mit Abstand das größte Angebot dieser Art im Testfeld, auch Binance kommt da nicht heran.

Dazu kommen handfeste Argumente: über 800 Coins — mehr als bei jeder anderen getesteten Börse —, niedrige Gebühren von 0,1 % im Spot-Handel, ein zu 100 % gedeckter Reserve-Pool mit monatlichem Proof-of-Reserves, schnelles Onboarding ab 1 $ Mindesteinzahlung und eine Mobile App auf Top-Niveau. Wer exotische Altcoins früh handeln will, findet sie hier oft zuerst.

Die Risiken sind allerdings ebenso deutlich — und hier muss man ehrlich sein: Bitget hat noch keine MiCA-Lizenz (sie ist erst für 2026 angekündigt), während Binance und Bitvavo bereits vollständig MiCA-konform agieren. Für EU-Anleger bedeutet das weniger regulatorische Absicherung. Direkter Euro-Handel fehlt ebenfalls — Einzahlungen laufen über die Stablecoin-Brücke oder Kreditkarte. Dazu kommen die geringere Reputation gegenüber Kraken oder Coinbase, lückenhafte Regulierung in einzelnen Ländern und ein Support, der nicht an die Top-Anbieter heranreicht. Eine Einlagensicherung auf Coins existiert ohnehin nirgends.

Im Vergleich: Binance bietet ähnlich niedrige Gebühren, fast so viele Features, aber eben die MiCA-Lizenz und direkten EUR-Handel — für die meisten EU-Trader damit die rundere Wahl. Kraken ist mit 14 Jahren Historie ohne Hack und Quartals-Audits der deutlich konservativere Verwahrort für größere Bestände.

Unser Fazit: Bitget eignet sich für risikobewusste, aktive Trader, die Copy-Trading ernsthaft nutzen oder besonders exotische Altcoins suchen — idealerweise mit Beträgen, die man einer Nicht-MiCA-Börse anvertrauen mag. Als Hauptdepot für langfristige Krypto-Bestände empfehlen wir bis zur erteilten MiCA-Lizenz eher Kraken, Bitvavo oder Binance. 3,8 Punkte: viel Leistung, spürbare Restzweifel.

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