Microsoft: Beste Woche seit 2007 — warum die Aktie plötzlich wieder ein AI-Liebling ist

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Microsoft hat diese Woche die beste Performance seit 2007 hingelegt: +14 % in fünf Handelstagen. Die Aktie die noch im März 30 % unter ihrem Allzeithoch lag, ist plötzlich wieder einer der begehrtesten Titel an der Wall Street. Alle Details zur Microsoft Aktie findest du auf unserer Aktien-Seite.

Was den Turnaround ausgelöst hat

Drei Entwicklungen in einer Woche haben die Stimmung gedreht.

Erstens: Microsoft hat ein neues AI-Rechenzentrum in Betrieb genommen. Die zusätzliche Kapazität adressiert direkt das größte Problem des Unternehmens — Azure war in den letzten Quartalen kapazitätsbeschränkt und konnte die Nachfrage nicht bedienen. Mehr Kapazität bedeutet mehr Umsatz.

Zweitens: Eine KeyBanc-Umfrage unter IT-Führungskräften zeigte dass 85 % planen ihre Azure-Ausgaben zu erhöhen. Gleichzeitig steigt die Nutzung von Microsofts Copilot AI-Assistent deutlich.

Drittens: Microsoft hat in einem norwegischen Rechenzentrum erhebliche Rechenkapazität übernommen die ursprünglich für OpenAI vorgesehen war. Das stärkt Microsofts eigene AI-Infrastruktur und reduziert die Abhängigkeit von OpenAI.

Die Bewertung wird interessant

Nach dem Crash auf das Tief handelt Microsoft jetzt bei nur 19x Forward Earnings — günstiger als der durchschnittliche S&P 500-Wert. Für ein Unternehmen mit 17 % Umsatzwachstum, einer dominierenden Cloud-Position und der stärksten AI-Plattform im Enterprise-Bereich ist das historisch günstig.

Zum Vergleich: 2017 handelte Microsoft zuletzt auf diesem Bewertungsniveau. Seitdem hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt.

Der Elefant im Raum: 29. April

Am 29. April berichtet Microsoft seine Q3-Zahlen. Die letzten zwei Earnings-Reports haben zu starken Kursrückgängen geführt — einmal wegen steigender Capex-Sorgen, einmal wegen des OpenAI-Risikos.

Analysten sind gespalten. TD Cowen hat das Kursziel von $610 auf $540 gesenkt und warnt dass Azure kurzfristig nicht beschleunigen wird. Baird hat auf $500 gesenkt. Aber die Mehrheit — 35 von 38 Analysten — empfehlen die Aktie zum Kauf.

Die entscheidende Frage am 29. April: Kann das Management die Copilot-Monetarisierung als Wachstumstreiber verkaufen und die Capex-Sorgen zerstreuen?

Für Anleger

Microsoft unter dem S&P 500-Durchschnitt zu kaufen ist historisch ein exzellenter Trade gewesen. Wer langfristig denkt, hat hier eine seltene Gelegenheit. Kurzfristig ist Vorsicht geboten — die Earnings am 29. April werden den nächsten großen Kursimpuls liefern. Verfolge die Stimmung täglich mit dem Fear & Greed Index.

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