Was ist der S&P 500? Einfach erklärt 2026 — Index & ETF

GELDANLAGE-GRUNDLAGEN 2026 — S&P 500

Was ist der S&P 500?

Der S&P 500 ist ein Aktienindex, der rund 500 der größten börsennotierten Unternehmen der USA abbildet, gewichtet nach ihrer Marktkapitalisierung — er deckt damit etwa 80 % des gesamten US-Aktienmarktes ab und gilt als DER Maßstab für die US-Börse. Aufgelegt wurde er 1957 von Standard & Poor’s. Direkt kaufen kann man den Index nicht; Anleger investieren über einen ETF, der ihn nachbildet. Wir erklären, wie der S&P 500 gewichtet ist, wie du per ETF investierst und welche Rolle das US-Dollar-Währungsrisiko spielt.

Stand: Juni 2026 · Indexzusammensetzung, Produktdetails und Konditionen können sich ändern

Was ist der S&P 500 — einfach erklärt

Der S&P 500 (Standard & Poor’s 500) ist ein Aktienindex der rund 500 größten börsennotierten Unternehmen der USA. Die enthaltenen Konzerne werden nach ihrer Marktkapitalisierung gewichtet — je wertvoller ein Unternehmen an der Börse ist, desto stärker fällt es im Index ins Gewicht. Zusammen stehen diese 500 Firmen für etwa 80 % des gesamten Werts des US-Aktienmarktes.

Aufgelegt wurde der Index 1957 von Standard & Poor’s. Seither gilt er weltweit als der Maßstab für die US-Börse: Wenn von „dem amerikanischen Aktienmarkt“ die Rede ist, ist meist der S&P 500 gemeint. Den Index selbst kannst du nicht kaufen — du investierst über einen ETF, der ihn nachbildet.

Enthaltene Unternehmen
~500
größte US-Konzerne
Abgedeckter US-Markt
~80 %
des Gesamtwerts
Aufgelegt
1957
von Standard & Poor’s
Historische Rendite
~7–10 %
p.a. langfristig (USD)

Wie ist der S&P 500 gewichtet?

Der S&P 500 ist nach Marktkapitalisierung gewichtet (genauer: nach dem frei handelbaren Streubesitz). Das bedeutet: Die wertvollsten Konzerne machen den größten Anteil aus. An der Spitze stehen aktuell vor allem die großen Technologiewerte — der Index ist oben also stark tech-lastig:

Größte Positionen im S&P 500 (ca., Juni 2026)

Unternehmen Sektor
Apple Technologie
Microsoft Technologie
Nvidia Halbleiter
Amazon Konsum / Cloud
Alphabet (Google) Technologie
Meta Technologie

Diese Konzentration ist Chance und Risiko zugleich: Läuft Tech gut, zieht es den ganzen Index nach oben — schwächeln die großen Namen, drückt das auch den S&P 500 spürbar.

Wie investiere ich in den S&P 500? Per ETF

Da du den Index nicht direkt kaufen kannst, investierst du über einen ETF, der den S&P 500 abbildet. In Europa sind vor allem diese drei kostengünstigen UCITS-ETFs gängig:

Gängige S&P-500-UCITS-ETFs (Stand Juni 2026)

ETF ISIN TER p.a.
iShares Core S&P 500 UCITS ETF IE00B5BMR087 0,07 %
Vanguard S&P 500 UCITS ETF IE00B3XXRP09 0,07 %
Invesco S&P 500 UCITS ETF IE00B3YCGJ38 0,05 %

Die laufenden Kosten (TER) sind mit 0,05–0,07 % pro Jahr extrem niedrig. Über einen Sparplan kannst du in vielen Depots schon ab kleinen Beträgen monatlich automatisiert in einen S&P-500-ETF investieren.

Das Währungsrisiko: Der S&P 500 läuft in US-Dollar

Der S&P 500 wird in US-Dollar berechnet. Als Anleger im Euroraum trägst du deshalb ein USD/EUR-Währungsrisiko: Wertet der Dollar gegenüber dem Euro ab, schmälert das deine Rendite in Euro — selbst wenn der Index in Dollar steigt. Umgekehrt kann ein starker Dollar deine Rendite zusätzlich erhöhen. Ein langfristiger Anlagehorizont glättet diese Schwankungen in der Regel.

Ein kurzer Vergleich zum deutschen Leitindex: Der S&P 500 ist in seiner Standardform ein Kursindex, während der DAX ein Performanceindex ist (er rechnet Dividenden mit ein). Die beiden Kurse sind daher nicht eins zu eins vergleichbar.

Vergangene Renditen sind keine Garantie

Der S&P 500 hat über viele Jahrzehnte inklusive Dividenden (in US-Dollar) im Schnitt rund 7–10 % pro Jahr gebracht. Das ist ein historischer Durchschnitt über lange Zeiträume mit teils tiefen Einbrüchen dazwischen — es ist keine Garantie für die Zukunft. Hinzu kommt für Euro-Anleger das USD/EUR-Währungsrisiko. Ein S&P-500-ETF eignet sich deshalb vor allem für den langfristigen Vermögensaufbau, bei dem du Kursschwankungen aussitzen kannst.

FAQ — Was ist der S&P 500? 2026

Was ist der S&P 500 einfach erklärt?

Der S&P 500 ist ein Aktienindex, der rund 500 der größten börsennotierten Unternehmen der USA abbildet, gewichtet nach ihrer Marktkapitalisierung. Er deckt etwa 80 % des gesamten US-Aktienmarktes ab und gilt seit seiner Auflegung 1957 durch Standard & Poor’s als der wichtigste Maßstab für die US-Börse.

Wie kann ich in den S&P 500 investieren?

Den Index selbst kannst du nicht direkt kaufen — du investierst über einen ETF, der ihn nachbildet. Gängige, sehr günstige UCITS-ETFs sind der iShares Core S&P 500 (ISIN IE00B5BMR087, TER 0,07 %), der Vanguard S&P 500 (IE00B3XXRP09, TER 0,07 %) und der Invesco S&P 500 (IE00B3YCGJ38, TER 0,05 %). Viele Depots bieten dafür auch Sparpläne an.

Welche Aktien sind im S&P 500 am stärksten gewichtet?

Weil der S&P 500 nach Marktkapitalisierung gewichtet ist, dominieren die wertvollsten Konzerne. Zu den größten Positionen zählen (Stand Juni 2026) Apple, Microsoft, Nvidia, Amazon, Alphabet (Google) und Meta. Der Index ist an der Spitze also stark von Technologiewerten geprägt.

Welche Rendite bringt der S&P 500?

Über viele Jahrzehnte hat der S&P 500 inklusive Dividenden in US-Dollar im Schnitt rund 7–10 % pro Jahr erzielt. Das ist ein langfristiger Durchschnitt und keine Garantie für die Zukunft. Für Anleger im Euroraum kommt zudem das USD/EUR-Währungsrisiko hinzu, da der Index in US-Dollar berechnet wird.

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Hinweis: Indexzusammensetzung, Produktdaten und Kosten haben Stand Juni 2026 und können sich ändern — verbindlich sind KIID/Basisinformationsblatt und die Anbieter-Website. Dieser Beitrag ist allgemeine Information und keine Anlageberatung. BMInsider erhält ggf. Affiliate-Provisionen.

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