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Nettogewinn

Der Gesamtgewinn eines Unternehmens, nachdem alle Ausgaben — einschließlich Herstellungskosten, Betriebskosten, Zinsen und Steuern — vom Umsatz abgezogen wurden.

Was ist Nettogewinn? — Definition

Der Nettogewinn ist das 'Endergebnis' der Gewinn- und Verlustrechnung — was verbleibt, nachdem jede Ausgabe bezahlt wurde. Die Berechnung: Umsatz - Herstellungskosten - Betriebskosten - Zinsaufwand - Steuern = Nettogewinn.

Nettogewinn hat jedoch Einschränkungen. Er unterliegt Buchhaltungsentscheidungen, die ihn höher oder niedriger als die zugrunde liegende Geschäftsrealität machen können. Deshalb bevorzugen viele Investoren, den freien Cashflow neben dem Nettogewinn zu analysieren.

Beispiel

Im Geschäftsjahr 2023 meldete Microsoft Einnahmen von 211 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von etwa 72 Milliarden Dollar — eine Nettomarge von etwa 34%.

Nettogewinntrends sind zentral für die Gewinnanalyse in den 100X Insider Reports von BMInsider.

Häufige Fragen zu Nettogewinn

Was bedeutet Nettogewinn in der Praxis?
Der Nettogewinn ist das 'Endergebnis' der Gewinn- und Verlustrechnung — was verbleibt, nachdem jede Ausgabe bezahlt wurde. Für Privatanleger heißt das: Wer den Begriff versteht, kann ihn auch in eigenen Portfolio-Entscheidungen anwenden — sei es bei der Aktienauswahl, der Renditebewertung oder der Risikoeinschätzung.
Wie hängt Nettogewinn mit Gewinn je Aktie (EPS) zusammen?
Nettogewinn und Gewinn je Aktie (EPS) sind eng verwandte Begriffe der Finanzwelt: Wer den einen kennt, versteht den anderen schneller — denn beide tauchen in realen Anlage-Situationen oft gemeinsam auf. Unser Glossar erklärt beide ausführlich.
Warum sollten Anleger Nettogewinn kennen?
Eine solide Finanz-Terminologie ist die Grundlage jeder Anlageentscheidung. Egal ob Sie Geschäftsberichte lesen, Marktkommentare verfolgen oder selbst Aktien analysieren — zu wissen, was Nettogewinn bedeutet, spart Zeit und vermeidet teure Missverständnisse.
Wo finde ich weitere Finanzbegriffe?
Unser komplettes Finanz-Glossar erklärt alle wichtigen Begriffe — von Alpha bis WACC — mit konkreten Beispielen und verständlichen Erklärungen, gezielt für Privatanleger geschrieben statt für Finanzprofis.
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