Marktkorrektur
Was ist Marktkorrektur? — Definition
Eine Korrektur ist definiert als ein Rückgang von mindestens 10%, aber weniger als 20% von einem jüngsten Hoch. Der S&P 500 erlebt durchschnittlich etwa einmal alle 1–2 Jahre eine Korrektur.
Korrekturen werden oft durch spezifische Ereignisse ausgelöst: eine Inflationsüberraschung, ein geopolitischer Schock oder eine enttäuschende Berichtssaison. Historisch gesehen werden jedoch etwa 75–80% der Korrekturen umgekehrt, ohne die 20%-Bärenmarktgrenze zu überschreiten.
Beispiel
Im Q4 2018 fiel der S&P 500 um etwa 19,8% vom Höchststand bis zum Tiefststand — knapp an der Bärenmarktdefinition vorbei. Bis April 2019 hatte er sich vollständig erholt.
Der BMInsider Fear & Greed Index ist während Korrekturen besonders nützlich — er tendiert dazu, in 'Fear'-Territorium zu steigen.
Häufige Fragen zu Marktkorrektur
Was bedeutet Marktkorrektur in der Praxis?
Wie hängt Marktkorrektur mit Bärenmarkt zusammen?
Warum sollten Anleger Marktkorrektur kennen?
Wo finde ich weitere Finanzbegriffe?
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