Inflation bei 3,3%: Die Fed hat keine guten Optionen mehr

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Stock trading screens showing bearish chart pattern

Der Verbraucherpreisindex (CPI) für März lag bei 3,3% im Jahresvergleich. Das entspricht genau den Erwartungen der Ökonomen, aber es ist die falsche Art von Bestätigung. Die Inflation beschleunigt sich wieder, angetrieben fast ausschließlich durch Energiepreise, die seit dem Iran-Konflikt Ende Februar stark gestiegen sind.

Was diesen Bericht so gefährlich für die Märkte macht: Die Kerninflation, die Lebensmittel und Energie ausklammert, lag bei nur 2,6% — tatsächlich besser als erwartet. Unter normalen Umständen wäre das bullisch. Aber dies sind keine normalen Umstände. Die Gesamtzahl ist das, was Verbraucher an der Tankstelle, im Supermarkt und bei ihrer Miete spüren. Und 3,3% bewegt sich in die falsche Richtung.

Die unmögliche Position der Fed

Die Federal Reserve steckt in der Falle. Die diese Woche veröffentlichten FOMC-Protokolle zeigten, dass eine wachsende Zahl von Beamten jetzt Zinserhöhungen in Betracht zieht — nicht Senkungen. Bei Ölpreisen nahe 98 Dollar pro Barrel und Benzinpreisen über 4 Dollar pro Gallone werden die Inflationserwartungen instabil. Aber Zinsen in einer sich verlangsamenden Wirtschaft zu erhöhen, riskiert eine Rezession, die 2023 mild aussehen lassen würde.

Fed-Chef Powell sagte am Donnerstag, dass keine Zinserhöhung nötig sei, um den Ölschock zu bekämpfen. Die Märkte jubelten zunächst. Aber seine Aussage war sorgfältig formuliert — er sagte „nötig,“ nicht „vom Tisch.“ Die Fed gewinnt Zeit und hofft, dass der Waffenstillstand hält und Öl wieder unter 80 Dollar fällt. Wenn nicht, wird sie keine Wahl haben.

Was das für dein Portfolio bedeutet

Steigende Inflation bei gleichzeitig verlangsamtem Wachstum ist die Lehrbuch-Definition von Stagflation — das schlimmstmögliche Umfeld für Aktien. Wachstumsaktien, die die Post-COVID-Ära dominierten, sind auf niedrige Zinsen und steigende Bewertungen angewiesen. Beides passiert gerade nicht.

Die Gewinner in der Stagflation sind Energieaktien (die von hohem Ölpreis profitieren), Basiskonsumgüter (Menschen kaufen weiterhin Zahnpasta), Gesundheitswesen (nicht-diskretionäre Ausgaben) und Gold. Die Verlierer sind unprofitable Tech-Unternehmen, zyklische Konsumgüter und alles mit hoher Verschuldung.

Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe liegt bei 4,30%, deutlich über dem Vorkriegsniveau von 3,97%. Dieser Sprung von 33 Basispunkten übersetzt sich direkt in höhere Hypothekenzinsen, höhere Unternehmensfinanzierungskosten und niedrigere Aktienbewertungen. Jeder Basispunkt zählt.

Haftungsausschluss: Diese Analyse dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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