Wie leicht sich ein Wertpapier in größerer Menge kaufen oder verkaufen lässt, ohne den Preis stark zu bewegen.
Ein liquider Markt hat viele Käufer und Verkäufer, ein volles Orderbuch und einen engen Spread. Große Aktien wie Apple oder Siemens und breite ETFs sind sehr liquide. Kleine Unternehmen, manche Anleihen oder Immobilien sind dagegen illiquide: Wer schnell verkaufen muss, muss oft einen deutlichen Preisabschlag hinnehmen.
Im Unternehmenskontext hat Liquidität eine zweite Bedeutung: die Fähigkeit, laufende Zahlungen leisten zu können – also genug Bargeld oder schnell verfügbare Mittel zu haben.