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Sequenzrisiko

Englisch: Sequence-of-returns risk

Das Risiko, dass schlechte Renditen ausgerechnet zu Beginn einer Entnahmephase ein Vermögen dauerhaft schwächen.

Wer regelmäßig Geld entnimmt, muss nach einem frühen Crash Anteile zu niedrigen Kursen verkaufen, die bei der Erholung fehlen. Gegenmittel sind ein Cash-Puffer, eine konservativere Aufteilung rund um den Ruhestand und flexible Entnahmen. Die sogenannte 4-Prozent-Regel von William Bengen (1994) beschreibt eine historisch nachhaltige Startentnahme für 30 Jahre.