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WACC (Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten)

Der Durchschnittssatz, den ein Unternehmen auf seinen Vermögenswerten verdienen muss, um sowohl Schuldner als auch Eigenkapitalinvestoren zufrieden zu stellen — wird als Diskontsatz in DCF-Bewertungen verwendet.

WACC (Weighted Average Cost of Capital) mischt die Eigenkapitalkosten und die Fremdkapitalkosten eines Unternehmens, gewichtet nach ihrem relativen Anteil an der Kapitalstruktur. WACC = (E/V × Re) + (D/V × Rd × (1 - T)).

WACC ist entscheidend in der DCF-Analyse, weil er als Diskontsatz verwendet wird — je höher der WACC, desto niedriger der Barwert zukünftiger Cashflows und damit der innere Wert.

Beispiel: Ein stabiles Konsumgüterunternehmen könnte einen WACC von 7–8% haben (niedriges Risiko, stabile Cashflows). Ein frühphasiges Biotech-Unternehmen ohne Umsatz könnte einen WACC von 15–20% haben (sehr hohes Risiko). Die Anwendung eines 7% WACC auf die prognostizierten Umsätze des Biotechs würde es dramatisch überbewerten.

WACC wird in jedem 100X Insider Report von BMInsider explizit offengelegt.

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