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EV/EBITDA

Ein Bewertungsmultiplikator, der den Gesamtwert eines Unternehmens (Unternehmenswert) mit seinen operativen Gewinnen vergleicht.

Das EV/EBITDA-Verhältnis ist eines der am häufigsten verwendeten Bewertungsmultiplikatoren im professionellen Investieren. Da es den Unternehmenswert (der Schulden einschließt) im Zähler und EBITDA (das vor Zinsen liegt) im Nenner verwendet, ermöglicht es den Vergleich von Unternehmen mit sehr unterschiedlichen Schuldenniveaus.

Ein niedrigeres EV/EBITDA bedeutet generell eine günstigere Bewertung, aber der Kontext ist wichtig. Kapitalintensive Branchen wie Versorgungsunternehmen handeln bei niedrigeren Multiplikatoren (6–10x) als Softwareunternehmen (15–30x+).

Beispiel: Wenn Unternehmen A einen EV von 10 Milliarden Dollar und ein EBITDA von 500 Millionen Dollar hat, handelt es mit 20x EV/EBITDA. Wenn sein nächster Konkurrent mit 14x EV/EBITDA mit ähnlichen Wachstumsaussichten handelt, könnte Unternehmen A im Vergleich zu Gleichrangigen überbewertet sein.

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