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EBITDA

Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte — ein Näherungswert für die operative Cashflow-Rentabilität.

EBITDA steht für Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation, and Amortization. Durch den Ausschluss von Zinsen, Steuern und Abschreibungen versucht EBITDA, die rohe operative Rentabilität eines Unternehmens zu zeigen.

EBITDA wird häufig in der Übernahme- und M&A-Analyse verwendet, weil es approximiert, wie viel Bargeld ein Unternehmen vor dem Schuldendienst generiert. Akquisitionspreise werden oft als Vielfaches des EBITDA angegeben (z.B. 10x EBITDA).

Beispiel: Ein Produktionsunternehmen könnte einen Nettogewinn von 180 Mio. Dollar, aber ein EBITDA von 300 Mio. Dollar ausweisen. Die Lücke hilft zu erklären, warum PE-Firmen sich leisten können, das Unternehmen zu hebeln.

Das EV/EBITDA-Multiple ist eine wichtige Bewertungskennzahl, die in den 100X Insider Reports von BMInsider analysiert wird.

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