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Marktkorrektur

Ein Rückgang von 10% bis 19,9% in einem Aktienindex oder einer einzelnen Aktie von einem jüngsten Höchststand — schmerzhaft, aber historisch gesehen ein normaler und gesunder Teil der Märkte.

Eine Korrektur ist definiert als ein Rückgang von mindestens 10%, aber weniger als 20% von einem jüngsten Hoch. Der S&P 500 erlebt durchschnittlich etwa einmal alle 1–2 Jahre eine Korrektur.

Korrekturen werden oft durch spezifische Ereignisse ausgelöst: eine Inflationsüberraschung, ein geopolitischer Schock oder eine enttäuschende Berichtssaison. Historisch gesehen werden jedoch etwa 75–80% der Korrekturen umgekehrt, ohne die 20%-Bärenmarktgrenze zu überschreiten.

Beispiel: Im Q4 2018 fiel der S&P 500 um etwa 19,8% vom Höchststand bis zum Tiefststand — knapp an der Bärenmarktdefinition vorbei. Bis April 2019 hatte er sich vollständig erholt.

Der BMInsider Fear & Greed Index ist während Korrekturen besonders nützlich — er tendiert dazu, in 'Fear'-Territorium zu steigen.

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