Bärenmarkt
Ein Bärenmarkt ist offiziell als Rückgang von 20% oder mehr von einem jüngsten Höchststand definiert, der mindestens zwei Monate anhält. Er ist das Gegenteil eines Bullenmarktes und spiegelt normalerweise eine breitere wirtschaftliche Verschlechterung wider.
Historisch gesehen dauern Bärenmärkte durchschnittlich etwa 9–16 Monate und resultieren in durchschnittlichen Verlusten von etwa 35–40%. Der schlimmste Bärenmarkt der modernen Geschichte war die Finanzkrise 2007–2009, als der S&P 500 um etwa 57% fiel.
Beispiel: Der COVID-19-Crash von 2020 war technisch gesehen ein Bärenmarkt — der S&P 500 fiel in nur 33 Tagen um 34% — erholte sich aber innerhalb von 6 Monaten vollständig.
Der BMInsider Fear & Greed Index zeigt während Bärenmärkten tendenziell 'Extreme Fear'-Werte, die historisch gesehen einige der besten langfristigen Kaufgelegenheiten markiert haben.
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