Bereinigtes EBITDA
Das bereinigte EBITDA beginnt mit dem Standard-EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) und entfernt dann Posten, die das Management als nicht wiederkehrend betrachtet — wie Restrukturierungskosten, aktienbasierte Vergütungen, Rechtsstreitigkeiten oder Akquisitionskosten.
Das Problem ist, dass 'bereinigt' vom Unternehmen selbst definiert wird. Das Management hat großen Spielraum dabei, was es ausschließt, was bedeutet, dass zwei Unternehmen in derselben Branche sehr unterschiedliche bereinigte EBITDAs für ähnliche Geschäfte ausweisen können.
Beispiel: Ein Unternehmen könnte einen GAAP-Nettoverlust von -50 Mio. Dollar melden, aber ein bereinigtes EBITDA von +120 Mio. Dollar nach Hinzufügung von 80 Mio. Dollar an aktienbasierter Vergütung und 90 Mio. Dollar an Restrukturierungskosten.
Bei den 100X Insider Reports auf BMInsider wird häufig bereinigtes EBITDA zusammen mit EV/EBITDA verwendet, um Wachstumsunternehmen zu bewerten.
BMInsider erkunden:
